Schreibnacht Jubiläumsblogtour: Interview mit Jennifer Jäger

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Patricia Bellasie | 19 August 2017 | Kommentieren


Am 25.08.2017 feiert die Schreibnacht Geburtstag.
Zur 44. Schreibnacht werden wir tatsächlich vier Jahre alt.

Es ist erschreckend und zugleich beeindruckend, wie schnell die Zeit vergeht und was aus der kleinen Idee vom gemeinsamen Schreiben geworden ist. Inzwischen tummeln sich an die 2.500 literaturbegeisterten Menschen im Forum und dabei sind sogar an die 211.000 Beiträge zustande gekommen. Es wird getippt, bis die Fingerkuppen glühen. Gemeinsam sind wir wie der Phönix aus der Asche gestiegen und haben den schlimmen Server-Crash überstanden. Ich kenne keine Community, die einen ähnlich wertschätzenden und gegenseitig unterstützenden Umgang miteinander pflegt. Es ist schön, zu sehen, wie der Stereotyp vom einsamen Autor gebrochen wird und sogar echte Freundschaften entstehen. Dass ein solches Engagement an den Tag gelegt wird, gehört nicht zur Selbstverständlichkeit.

100 Seiten to go - Teil 3

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Thomas Williams | 09 August 2017 | Kommentieren
Was bisher geschah:

Nachdem ich an Challenges wie dem "National Novel Writing Month" und dem "Write your book year" teilgenommen habe, war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Nur für mich, ohne Gruppenzwang. Warum? Weil ich furchtbar leicht abzulenken zu bin. Hier mal im Internet surfen, da mal nach einem Buch suchen, den neuen Trailer zur so und so vielten Comicverfilmung anschauen.
Ich hab mir überlegt, dass 100 Normseiten im Monat möglich sind. Nicht immer, aber selbst wenn es in ein bis drei Monaten im Jahr weniger werden, würde ich mit meinen Projekten richtig gut vorwärts kommen.

Wo ich jetzt bin:

Inspiration und wo sie zu finden ist

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Vaire Variz | 26 Juli 2017 | 1 Kommentar
Inspiration, die = schöpferischer Einfall, Gedanke; plötzliche Erkenntnis; erhellende Idee, die jemanden, besonders bei einer geistigen Tätigkeit, weiterführt; Erleuchtung, Eingebung (duden.de)

Inspiration fliegt den Autoren ganz alleine zu, deshalb sind sie doch Autoren, oder?

Nun, sicher hat jeder von uns schon einmal die Erfahrung gemacht, dass die neuen Geschichten wie von selbst im Kopf und auf dem Papier Gestalt annehmen. Man hat Ideen, die einem im Kopf herumspuken und Szenen, die man nur zu gerne zu Papier bringen möchte und kann. Aber dann gibt es da diese Tage, an denen man sich an sein Werkzeug setzt – seien es Stift und Block, der Laptop oder gar die Schreibmaschine – und es geht einfach nicht voran. Es ist frustrierend, weil man doch endlich Zeit hat, sich dem Ideenfinden zu widmen, was für in Vollzeit Arbeitende, Studierende, Schüler u.a. sowieso schon schwierig genug ist, und dann klappt es nicht.
Was kann uns Autoren also dabei helfen, unseren Gedanken wieder freien Lauf zu lassen, sie nicht vor einem weißen Papier erstarren zu lassen und sie aus ihrem eigenen Gefängnis der Tristesse zu befreien?

Zurückgeblickt: Die 41. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt

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Nadine Kube | 12 Juli 2017 | Kommentieren
Bachmannpreis – Klagenfurt: Literaten erstarrten einst in Ehrfurcht, wenn von einem Preisträger des renommierten Gipfeltreffens neuerer deutschsprachiger Literatur die Rede war.

Der Preis wird jährlich in Gedenken an die bedeutende österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann verliehen und gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. 14 AutorInnen werden von den 7 Jurymitgliedern vorgeschlagen und lesen nach Losverfahren über drei Tage verteilt ihre Exzerpte vor Publikum und Jury, die hiernach diskutiert werden. Die mehrtägige Veranstaltung ist für jedermann offen, der das Spektakel aus der Nähe erleben möchte.  Parallel dazu übertragen die Sender ORF und 3Sat alle Lesungen und Diskussionen im Live-Stream. Die Videos sind hiernach dauerhaft über die Website des Ingeborg-Bachmann-Preises abrufbar.

Das Studio im ORF-Theater in Klagenfurt - Austragungsort des Wettbewerbs um den Ingeborg-Bachmann-Preis

Zurückgeblickt: LiteraturCamp 2017 in Heidelberg

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Nadine Kube | 28 Juni 2017 | Kommentieren
Am Wochenende 24./25.06.17 fand in Heidelberg das zweite LiteraturCamp statt.
Zwei Tage mit geballtem In- und Output und insgesamt 220 Teilnehmern: Ein Spektakel sondergleichen, möchte man meinen, schaut man sich die Twitter-Wall zum Hashtag #Litcamp17 an, die allein am ersten Tag über 4.790 Tweets verzeichnete und auf Platz zwei der deutschen Twitter-Trends lag.

Was ist da passiert? 

Ganz einfach: 220 Newbies und alte Hasen aus allen Ecken und Enden der Bücherwelt – unter anderem ein paar engagierte SchreibnächtlerInnen 😊 – fanden sich unter dem Banner „rund um die Literatur“ zusammen, um sich auszutauschen, (gegenseitig) zu informieren, zu diskutieren, Allianzen zu schließen und Spaß zu haben.

Start des LitCamps - volle Konzentration bei der Vorstellungsrunde