100 Seiten to go (Januar/Februar)

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Thomas Williams | 22 März 2017 | Kommentieren
Challenge accepted...

Inzwischen gibt es eine ganze Menge Challenges für Autoren. Den "National Novel Writing Month", das "Write your book year", einen Roman in drei Tagen schreiben, jeden Monat eine bestimmte Anzahl an Wörtern schreiben, die Bude anzünden und schreiben, um zu lernen, sich nicht ablenken zu lassen.

Ich habe fast alles ausprobiert. Mit mehr oder weniger Erfolg. Im Januar habe ich mir eine eigene Challenge ausgedacht und mir selber auferlegt. Seit 2016 versuche ich jeden Monat 20.000 Wörter zu schreiben. Nach einem sehr guten Start ging es erstmal wieder bergab. Ihr kennt das ja. Berufs- und Privatleben, die liebe Gesundheit, fehlende Motivation, Selbstzweifel, etc. Im Januar war es dann so weit, dass ich einen Kurzroman, mit dem ich bereits seit einem halben Jahr hatte fertig sein wollen, endlich beenden wollte. Also hab ich das komplette Ding noch einmal geschrieben.

Alles andere kann warten...

Rezension: "Blut gegen Blut" von Benjamin Spang

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Jessica Iser | 15 März 2017 | 2 Kommentare
Werwölfe und Vampire – gibt’s davon nicht schon genug? In Benjamin Spangs Roman „Blut gegen Blut“ sind die Kreaturen aber nicht kuschelig oder sexy, sondern noch echte Killer, die sich bis zum bitteren Ende bekriegen. Und mittendrin stehen die Menschen, die in ihrer Steampunk-Welt zu überleben versuchen. Klingt spannend? In der heutigen Rezension verrate ich euch mehr über die Story und ob sie mich überzeugt hat. Und am Ende gibt’s auch noch ein Interview mit dem Selfpublishing-Autor, also bleibt dran!

Aller Anfang ist die Hölle

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Nadine Kube | 08 März 2017 | Kommentieren


Der Anfang eines Romans gehört mit zum Schwersten, was der Autor zu bewältigen hat. Mehr als jeder andere Teil einer Geschichte muss der Anfang die Aufmerksamkeit des Lesers bannen.
Denn bevor es dem Leser überhaupt möglich ist, sich emotional zu orientieren, muss man ihn packen, fesseln und knebeln, darf ihn nicht mehr loslassen, muss ihn hineinziehen in den Kosmos, den man vor ihm eröffnet. Gelingt dies nicht oder nur schlecht und recht, läuft man Gefahr, ihn gleich wieder zu verlieren.

Leichter gesagt als getan, denn vor allem sollte der Anfang einer Geschichte wesentliche Informationen beinhalten und die Fragen WER, WAS, WO und WARUM? bedienen.

Wie also schafft man es, so viele Kernelemente der folgenden Erzählung aufzugreifen und gleichzeitig Spannung aufzubauen?

Kolumne | Die rosarote Brille

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Hekabe OhneName | 01 März 2017 | 3 Kommentare

"Hey, wie läuft's mit deinem Roman? Wie geht es deiner Protagonistin? Ist sie schon tot?"
Meine beste Freundin grinst mich an und versucht noch im selben Augenblick ihre freundschaftliche Schadenfreude hinter dem Kaffeebecher in ihrer Hand zu verstecken. Ich schnaube ärgerlich und grummel etwas in meinen nicht vorhandenen Bart.
Sie setzt die Tasse wieder ab und sieht mich verständnislos an. "Was?"
"Hab's neu aufgesetzt", brumme ich widerwillig und verziehe das Gesicht. "Da hat zu viel am Plot nicht gestimmt."

Marketing-Individualität – Kreativität endet nicht mit der Buchveröffentlichung

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Patricia Bellasie | 22 Februar 2017 | Kommentieren
- Gastbeitrag von I. Reen Bow
   

Das Wort Marketing versetzt viele Autoren immer noch in Panik, doch die die Buch- und Selbstvermarktung gehört inzwischen zum Autorenalltag und macht sogar richtig Spaß. Dabei ist es wichtig, seinen eigenen Weg zu finden und nicht blind alle Tipps zu befolgen, die einem von allen Seiten angeraten werden. Ich möchte dir zeigen, wie ich meine Marketing-Individualität gefunden habe, und dich dazu zu inspirieren, selbst kreativ zu werden.

    Der typische Weg eines Marketing-Neulings

Dein Buch ist veröffentlicht und schnell stellst du fest, dass deine Geschichte nicht nur geschrieben, sondern auch verkauft werden will. Das fällt vielen schwer.
Zum Glück gibt es zahlreiche Autoren-Marketingtipps, die du Schritt für Schritt befolgen kannst. Es folgt eine Facebook-Seite, ein Blog, ein Twitter-Account, ein Instagram-Profil, eine Google+-Seite und für die ganz Mutigen auch noch ein YouTube-Kanal. Klasse, du bist überall präsent und so überfordert, dass du gar keine Zeit mehr zum Schreiben hast. Außerdem bringt dich das oberflächliche Bedienen aller Plattformen bei deinen Buchverkäufen nicht wirklich weiter und du bist frustriert.
Später erzählt dir jemand, dass du auf der Buchmesse unbedingt Goodies dabeihaben musst und schon engagierst du einen Grafikdesigner oder versuchst dich selbst an der Gestaltung von Lesezeichen. Doch nachdem du potenziellen Lesern deine Lesezeichen in die Hand gedrückt hast, geschieht an der Verkaufsfront immer noch nichts. Was ist passiert?