Vaires Messetagebuch: Samstag, der 14.

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Vaire Variz | 15 Oktober 2017 | Kommentieren


Tag zwei startet für mich um 7.30 Uhr, denn ich möchte zeitig auf die Messe kommen, um mir auch die abgelegenen Stände anzusehen. Da wären etwa die Hallen 6.0 und 6.1, wo sich internationale Verlage aus allen Ecken der Welt präsentieren. Neuseeland, Australien, Indien, Thailand und vieles mehr findet sich dort, aber auch größere Vertreter wie Harper Collins, die einen sehr futuristischen Stand haben, der beeindruckt. Doch hier ist alles etwas gemütlicher als in den großen Hallen rund um die deutschen großen Verlagshäuser in den Hallen 3.0 oder 3.1.

Heute ist endlich Wochenende. Das bedeutet in Frankfurt, dass auch endlich Buchfans aller Welt Zutritt haben, die nicht in irgendeiner Weise als Fachbesucher auf die Messe kommen. So sieht man an allen Ecken Cosplayer, die sich wahnsinnige Mühe mit ihren Kostümen gegeben haben. Besonders aufgefallen ist mir eine sehr tolle Verkleidung einer jungen Dame als der Verrückte Hutmacher aus Disneys Alice im Wunderland. Über das gesamte Gelände verteilen sich tausende Menschen, die alle eines teilen: Die Liebe zu Büchern.

Vaires Messetagebuch: Freitag, der 13.

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Vaire Variz | 14 Oktober 2017 | Kommentieren


Was wie der Horrorfilm klingt, ist im Jahr 2017 tatsächlich das Highlight einer jeden Leseratte, denn in Frankfurt am Main trifft sich wieder alles, was Bücher liebt und lebt. Deshalb hieß es bereits am Donnerstag für mich Koffer packen, damit um 4 Uhr morgens, wenn der Wecker klingelt, nicht mehr allzu viel erledigt werden muss. Da mein Zug schon um 5:52 vom Hauptbahnhof München Richtung Frankfurt lostuckerte, nutzte ich die Dauer der Fahrt, um Schlaf nachzuholen.

In Frankfurt angekommen hatten mein Zug erst einmal fünfzehn Minuten Verspätung, dann – als ob das schon nicht genug wäre (Freitag, der 13.?) – auch noch die Tram. Eilig hetzte ich aufs Messegelände, wurde meinen Koffer los und huschte schließlich auf Ebene 5.1, wo mein erster Termin um 10:00 Uhr anstand. Ein Bloggertreffen der Verlagsgruppe Droemer Knaur mit den Stargästen Markus Heitz, Mona Kasten und unsere Jennifer Jäger. Nachdem ein wenig geplaudert worden war, stellte Droemer Knaur das Frühjahrsprogramm für 2018 vor, und konnte besonders bei den gezeigten Covern im Publikum punkten. Danach gab es noch eine Fragerunde mit den anwesenden Bloggern und natürlich eine Autogramm- und Fotosession mit den drei Autoren.

Organisation einer Lesung

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Avana Sophia | 03 Oktober 2017 | Kommentieren
Jeder Autor wünscht es sich doch, oder? Einmal eine Lesung in einem Buchladen abzuhalten, den Lesern ganz nah zu sein und einen intimen Einblick in das aktuelle Buch zu geben. Aber wie das alles abläuft und was vorbereitet werden muss, wissen die Leser kaum oder gar nicht. Wenn ich dabei an Sebastian Fitzek denke, der regelmäßig Lesungen in Deutschland gibt, versuche ich mir auszumalen, was für ein Aufwand dahinter stecken muss und inwieweit so etwas im Voraus geplant werden muss.
„Mindestens 3 Monate“, sagt die Veranstaltungsleiterin Stefanie Hoever von der Mayerschen Buchhandlung. 12 Wochen, wo nicht nur der Leser gespannt auf seinen Autor wartet, sondern auch der Autor auf seine Leser. Aber nimmt man dies nicht gerne in Kauf? Ich denke schon, denn man kommt einem Autor selten so nah wie hier.

Schöne Buchläden - Teil 1

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Thomas Williams | 20 September 2017 | 2 Kommentare
Auf der Suche nach Ideen für Artikel dachte ich letztens an eine neue Serie, an der ihr euch gerne beteiligen dürft. Denn wer kennt sich besser mit schönen Buchläden aus als ihr? Wer schreibt und viel liest, kommt nicht drum herum, immer wieder in solchen zu verschwinden. Mal nur für ein paar Minuten, mal auch viel länger, wenn der Laden etwas Besonderes hat.

#BuchInSicht - Der Buchladen-Blues

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Patricia Bellasie | 06 September 2017 | 1 Kommentar
Wir vom Schreibnacht-Magazin möchten diesen Monat dem örtlichen Buchhandel widmen.
In Zeiten der Digitalisierung ist schnell die gewünschte Lektüre online bestellt, doch die Folgen dieses schnellen Klicks sind fatal. Die örtlichen (Buch)-Läden haben das Nachsehen.
Unter dem Hashtag #BuchInSicht möchten wir auf diese Problematik aufmerksam machen und gleichzeitig zeigen, wieso der Gang nach draußen (& dann wieder nach drinnen) so wundervoll sein kann.



Der Buchladen-Blues *

Betrete ich einen Buchladen meines Vertrauens, bin ich, meiner Meinung nach, in einem Schlaraffenland und komme da auch so schnell nicht mehr raus – der Duft des Papiers und der Druckerschwärze. Vor mir sehe ich die Kasse, zur linken Seite stehen Kalender und dahinter, wenn man die Stufen runtergeht, die Kinder- & Jugendabteilung. Je weiter man von links nach rechts geht, erscheint nach und nach die Erwachsenenbücher, von Fantasy, bis hin zu anspruchsvoller Literatur oder Biografien der ganz Großen! Und dann kommt mein Genre: Romane, Thriller, Krimis! Das Herz macht einen riesen Hüpfer, meine Fami... nein, mein Mann hat das Nachsehen. Während unsere Tochter in der Kinderbuchecke nach Schätzen guckt, guckt die Mama auf der anderen Seite. Schlimmer als ein Schuhkauf! ;) Besonders dann, wenn man vor der Buchhandlung steht und die kleinen Leseproben mitnehmen darf... Also da wird man nur schwer standhaft und die eine oder andere S-Bahn fährt dann ohne einen.