Gewinnspiele - Wie viel bringen sie wirklich?

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Patricia Bellasie | 18 April 2018 | 2 Kommentare
Gewinnspiele sind ein probates Mittel zur Reichweitensteigerung.
Interaktionen, wie etwa Liken, Kommentieren und Teilen verbessern die Sichtbarkeit des entsprechenden Beitrages. Durch das Markieren weiterer Personen kommt der Schneeball ins Rollen und wenn es dann noch Voraussetzung ist, Fan der Betreiberseite zu sein, dann wirkt sich dies auch auf die Folge-Beiträge aus. Schließlich sehen dann mehr Menschen die Posts und damit steigt die Wahrscheinlichkeit für weitere Likes - so die Theorie.


Also alles nur Vorteile oder etwa nicht?

Die Antwort lautet JEIN. Um wirklich einen langfristigen Erfolg zu erzielen, gilt es einiges zu beachten.

Ausschreibungen- Pro & Contra

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Thomas Williams | 04 April 2018 | 4 Kommentare
Besonders Kleinverlage sind immer wieder auf der Suche nach Kurzgeschichten für Anthologien. Oft gibt es ein bestimmtes Überthema, manchmal bleibt es den Autoren auch selbst überlassen, um was es in ihrer Geschichte geht, solange es zum vorgegeben Genre passt. Seit über zehn Jahren nehme ich immer mal wieder an Ausschreibungen teil und möchte euch in diesem Bericht meine Erfahrungen mitteilen. Die positiven, aber auch die negativen.

Zu allererst: Durch Kurzgeschichten alleine wird niemand reich und berühmt. Bei Ausschreibungen ist es sogar äußerst selten, dass die Autoren bezahlt werden, was aber auch den einfachen Grund hat, dass die Veröffentlichung eines Buches für einen Verlag nicht vollkommen kostenfrei ist. Wenn an einer Anthologie zwölf Autoren teilnehmen, muss der Gewinn auf diese aufgeteilt werden und da kann es schon mal sein, dass jeder Autor etwa 2 Euro bekommen würde. Eine Anthologie verkauft sich eben, wie wahrscheinlich jedes neue Buch, kurz nach seinem Erscheinungsdatum am besten. Der Verlag und Autoren machen Werbung, Leser werden aufmerksam und schreiben (hoffentlich) Rezensionen, die noch mehr Menschen aufhorchen lassen. Aber wie bei jedem Buch, Film oder Musikalbum, nimmt die Aufmerksamkeit irgendwann ab und es werden immer weniger Exemplare verkauft. Das mag sehr negativ klingen, ist aber wichtig zu wissen, denn immer wieder lese ich von Autoren, sie würden an Ausschreibungen nicht teilnehmen, weil es sich finanziell nicht lohnen würde. Dem stimme ich sogar zu, erwarte aber auch nie, dass mir ein Kleinverlag viel Geld überweist. Aus Gesprächen mit Verlegern und Herausgebern weiß ich, dass Anthologien oft keine Reingewinn machen. Tatsächlich sind sie oft ein Risikoprojekt, da Romane ganz einfach beliebter sind, als Kurzgeschichten.

Ein Rückblick auf die LBM 2018

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Patricia Bellasie | 21 März 2018 | Kommentieren
Das Messe-Wochenende liegt hinter uns.
Dieses Mal wurde kein Besucherrekord gebrochen, denn dieses Mal drängte sich Väterchen Frost in den Vordergrund. Willkommen zur #Apokaleipzig.

Doch von vorne:
Als wir am Freitag anreisten, wirkte alles normal. Es war sehr kalt, die Bahnen gut gefüllt und langsam trudelten die Menschen in Richtung Messegelände.


(c) Jenny Karpe

Wie für diesen Tag üblich, konnte man sich frei bewegen und sich in Ruhe mit den Menschen unterhalten, die man von Twitter, Facebook und natürlich aus unserem Schreibnacht-Forum her kennt.

So fanden wir uns spontan auf der Ehrung von Jasmin "Zippi" Zipperling wieder, die für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre wundervolle Art den Autorenweltring verliehen bekam.


(c) Patricia Bellasie
Mit netten Unterhaltungen haben wir den Tag dann auch ausklingen lassen.

Am Samstag kam das Chaos.
Wir wollten gegen 10 Uhr auf das Messegelände und als wir am Hauptbahnhof in die S-Bahn steigen wollten, kam die grausame Nachricht: Die Bahnen sind alle ausgefallen. Aufgrund der eingefrorenen Gleisen ist ein Vorankommen nur mit Tram und Bussen möglich. Der Horror, denn das bedeutete, dass alle Messebesucher sich an Haltestelle 1 drängten. Tatsächlich glaube ich, dass der Busfahrer, der uns und viele weitere letzendlich eingesammelt hat, ein guter Samariter war, der eigentlich Dienstende gehabt hätte. Auf direktem Weg brachte er uns zum Messegelände.
Von der Leipziger Karli benötigten wir somit eine ungefähre Anreisezeit von etwa 2 Stunden.
Auf dem Messegelände merkten wir schnell, dass wir zu den wenig Glücklichen gehörten, die es überhaupt geschafft hatten. Denn für einen Samstag war es viel zu ruhig. Die Hiobsbotschaft kam dann von der Deutschen Bahn - der Leipziger Hauptbahnhof wurde geschlossen. Es ging gar nichts mehr. Leider ein Zustand, der viel zu lange andauerte. Auch beim abendlichen Schreibnachttreffen fehlten einige wetterbedingt. Insgesamt gab es wohl 14.000 Besucher weniger, als im Vorjahr - das spricht für sich. Ich will nicht lügen: der plötzliche Wintereinbruch und die daraus resultierenden
Konsequenzen haben meine Stimmung leider gedrückt. Ich meine, wir sind nicht in der Karibik und erleben das erste Mal einen Winter. Ich verstehe nicht, wie Minusgrade und ein wenig Schnee Deutschland so aus den Bahnen werfen kann.

Einen Großteil der Zeit haben wir an der Fantasy-Leseinsel zugebracht. Ein toller Ort, um zu entspannen. Außerdem sollte unsere Schreibnacht-Mami Jennifer Jäger/Liza Grimm aus ihrem neuen Buch "Die Götter von Asgard" lesen. Es war brechend voll! Liza hat das wirklich toll gemacht. So toll, dass ihre Bücher fast restlos ausverkauft waren und sie viel länger signieren musste, als eigentlich geplant.

(c) Jenny Karpe

Daher fehlt sie leider auch auf unserem Schreibnacht-Treffen-Bild :(
(c) Patricia Bellasie
Das Schreibnacht-Treffen ist immer etwas ganz besonderes. Jedes Jahr lernt man neue Gesichter kennen und trifft auf alte Bekannte, die man nicht mehr missen möchte.

Nach dem Treffen schlenderten wir wieder langsam durch die Hallen. Wie üblich sind das in der Regel die Hallen 1, 2 und 5 - ja, man konnte sich auch in Halle 1 "Manga Comic Con" bewegen. Es gab also auch Vorteile der #Apokaleipzig.

Auch diesen Tag ließen wir mit einem kleinen Vortrag ausklingen. Andrea Weil und Hans Peter Roentgen tauschten sich vor Publikum über das Thema "Pitches" aus.

(c) Jenny Karpe
Danach machten wir uns langsam auf den Weg zum After-Messe-Schreibnacht-Treffen. Das ist inzwischen ein Muss. Ein Muss, das so manches Restaurant überfordert ^^

Am nächsten Tag sollte es entspannt nach Hause gehen. Doch streicht das "entspannt".
Jedenfalls für die Bahnreisenden - jede zweite Bahn fiel aus.

(c) Jenny Karpe

Die Bahn entwertete letzendlich sogar die Gültigkeit der Tickets, jeder durfte jetzt überall mit. Glückliche, und dazu zähle ich mich, waren nur von einer 60minütigen Verspätung betroffen, andere harrten noch Stunden am Hauptbahnhof in der Kälte aus.
Wir traffen sogar auf zwei Mädels, die nur für den Messesonntag angereist waren und eigentlich wieder sofort abreisen konnten, weil die Bahn es so wollte. Wirklich sehr schade und daher fällt es mir auch sehr schwierig, in den Messeblues einzusteigen, den die LBM üblicherweise mit sich bringt.

Wie sieht das bei euch aus? Teilt uns gerne eure Erfahrungen - gerne mit Link - mit!

Übrigens, wer die Apokaleipzig überlebt hat, kann sich im Forum ein entsprechendes Banner abholen ;) https://schreibnacht.de/groups/apokaleipzig


(c) Jenny Karpe


 

Überblick zur Leipziger Buchmesse 2018 – Das erwartet euch!

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Vaire Variz | 14 März 2018 | 1 Kommentar


Buchfreunde aufgepasst, es ist wieder so weit. Vom 14.-18. März öffnet die Buchmesse in Leipzig ihre Pforten und erwartet ihre Gäste mit einem umfassenden Programm. Was auch immer ihr bevorzugt, auf der Leipziger Buchmesse werdet ihr es finden. Ihr wollt Horrorstories? Kriminalliteratur? Schauermärchen? Fantasy? Mangas? Oder doch lieber eine romantische Liebesgeschichte? Dann taucht ein in die Welt der Bücher und besucht die Stände der 2.493 Aussteller aus 43 Ländern, die euch ihre aktuellen Bücher vorstellen.
Aber nicht nur auf dem Gelände der Leipziger Buchmesse findet ihr Veranstaltungen, nein, auch an mehr als 550 weiteren Orten in und um Leipzig herum finden mehr als 5000 Lesungen und andere Shows statt, die ihr besuchen könnt. Damit ihr einen kleinen Überblick erhaltet, haben wir euch ein paar Highlights herausgesucht:

Mittwoch, 14.3.                   

  • Manga-Manie: Ausstellung 10-18 Uhr (MUSEEN IM GRASSI - Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Johannisplatz 5–11)

Schreibratgeber - wie fange ich an?

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Luna Fabula | 07 März 2018 | Kommentieren

Manchmal wissen wir nicht, wo wir ansetzen sollen oder wie wir etwas am besten umsetzen können. Dann hilft es uns, wenn wir etwas nachschlagen können. Wenn wir Erfahrungen anderer lesen oder uns nach Ratschlägen richten können. Deshalb möchte ich euch heute einige Schreibratgeber vorstellen, die ich selbst nutze und außerdem auch einige nützliche Links, zu Seiten, auf denen man interessante Artikel, zu bestimmten Themen lesen kann.




Was mir an diesem Buch nicht so gut gefallen hat, war die Struktur des Textes. Für mich ist es vor allem bei Ratgebern bzw. Nachschlagewerken besonders wichtig, dass ein Text gut gelayoutet ist, damit ich schnell etwas finde, wenn ich es nachlesen möchte, und nicht ewig lang in einem Fließtext suchen muss. Hier war es aber leider der Fall, dass es unfassbar viel Fließtext mit wenigen Abständen gab, wodurch das schnelle Nachschlagen erschwert wird. Trotzdem war der Inhalt ganz gut aufgebaut, indem Theorie mit direkt darauffolgenden Textauszügen (Beispielen) erklärt und darauf eingegangen wurde.
Das Buch enthält folgende Themen:
Idee, Plot, Personenentwicklung, Perspektive, Rückblende, Dialoge, Show - don't tell, Setting, der Titel, Recherche, die Sprache, Überarbeiten, Exposé, Formales, das Genre, Veröffentlichung, Pseudonym, Schreibblockade, Tipps, Schreiben als Beruf.
Manche davon sind weniger ausgebaut und werden gerade einmal über zwei Seiten abgehandelt, andere wurden in mehrere Abschnitte gegliedert und auf verschiedene Dinge ein. Zum Beispiel teilt sich die Personenentwicklung noch in: Name, Aussehen, Charakter, Motive, Personalakte, sowie Protagonist und Antagonist auf.
Mir haben hier vor allem die Kapitel zu Perspektive, Sprache und Genre sehr gut gefallen, weil diese sehr informativ waren und für mich auch sehr interessant, da ich davon einiges noch nicht wusste.