100 Seiten to go - Teil 2

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Thomas Williams | 14 Juni 2017 | 2 Kommentare
Der Kopf braucht ein Ziel, das es zu erreichen gilt.

Keine Ahnung, wo ich das gelesen habe, aber es stimmt. Mit einem Ziel vor Augen schreibt es sich viel einfacher. Bisher waren es Szenen, die ich endlich umsetzen wollte. Wenn ich eine solche vor Augen habe, schreibt sich die Geschichte fast wie von alleine. Und jetzt sind es die 100 Seiten pro Monat, die mich zwingen, meinen Hintern auf den Stuhl zu pflanzen und das Internet mal zu ignorieren.

Dialoge als dramaturgisches Kunstwerk

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Nadine Kube | 26 April 2017 | Kommentieren
Dialoge schreiben ist hohe Kunst.
Diese Kunst erfordert Übung in der Abstraktion, denn ein Dialog darf niemals nur schmückendes Beiwerk sein. Wer sich dies beim Schreiben nicht bewusst macht, sollte auf Dialoge verzichten.

Geht das denn?
Die Antwort ist simpel: Nein. Sobald Figuren interagieren, wird immer auch Kommunikation stattfinden – in irgendeiner Form.

Formale Betrachtung


Per Definition ist ein Dialog ein Zwiegespräch zwischen mindestens zwei Figuren nach dem Prinzip der abwechselnd geführten Rede und Gegenrede.

Wenn man sich dieses Grundprinzip verdeutlicht, wird schnell klar, welche dramaturgische Funktion damit verknüpft ist: Zwei (oder mehrere) Figuren treten miteinander in Interaktion. Dialoge sind also auch immer eine bewusste Aktion und damit handlungsrelevant.
(Reiner Informationsfluss von Sprecher A zu B ist immer einseitige Kommunikation. Die textliche Ausführung als direkte oder indirekte Rede – bei Aussage, Ausruf oder Order – hat also erst einmal nichts mit Dialogführung zu tun.)

Welttag des Buches: Jennifer Wolf - Morgentau

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Patricia Bellasie | 23 April 2017 | 2 Kommentare


Vor ungefähr zwei Jahren war Jennifer Wolf bei uns zu Gast als Special Guest. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Da wir zum Welttag des Buches ihr Buch "Morgentau – Die Auserwählte der Jahreszeiten" verlosen, habe ich das Forum etwas durchwühlt und mir ihre alte Fragestunde angesehen. 2007 hat sie ihr erstes Buch geschrieben. Veröffentlicht wurde sie das erste Mal allerdings erst 2013. Diese Ausdauer ist nicht nur bewundernswert, sondern auch sehr erstrebenswert, das muss man schon mal sagen.

Eine der Fragen von Baltimore hat mir besonders gut gefallen:

Was magst du am liebsten am Veröffentlichen?

Rezension: Doctor Sleep von Stephen King

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Thomas Williams | 12 April 2017 | Kommentieren


Klappentext:

Die große Fortsetzung von "Shining"

Auf Amerikas Highways ist eine mörderische Sekte unterwegs. Sie hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu den Figuren und Szenarien eines seiner berühmtesten Romane zurück: Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten?

Seiten: 720
Erschienen bei: Heyne Verlag

Rezension:

Über Stephen King muss ich nicht mehr viel erzählen, oder? Einige von euch haben bestimmt schon mal was von ihm gelesen und der Rest hat schon mal von ihm gehört.

Wo dein Deutschlehrer falsch lag

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Patricia Bellasie | 05 April 2017 | Kommentieren
- Gastbeitrag von Andreas Schuster

Eigentlich müssten Deutschlehrer doch wissen, was gelungene Texte ausmacht. Wie kann es da sein, dass einige ihrer Ratschläge deinem literarischen Schreiben mehr schaden können als nutzen? Wieso solltest du sie so schnell wie möglich vergessen?
Es war einfach nicht die Hauptaufgabe deines Lehrers, aus seinen Schülern Schriftsteller zu machen. Vielmehr ging es ihm darum, ihnen Schreiben und Lesen beizubringen. Und er hatte dafür zu sorgen, dass jeder seiner Schüler über ein gewisses sprachliches Repertoire verfügt, um einigermaßen komplexe Gedankengänge kommunizieren und aufnehmen zu können.
Da wundert es kaum, dass nicht alles beim literarischen Schreiben hilft, was du in der Schule gelernt hast. Mach dir deshalb die gefährlichsten Ratschläge bewusst und lass dich beim Schreiben nicht länger von ihnen beschränken.