Bilddatenbanken

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Unknown | 21 Januar 2014 |
Ihr habt eine Cover-Idee, aber dafür braucht ihr ein bestimmtes Foto? Dann habt ihr die Möglichkeit es selbst zu fotografieren, eure Fotografen-Freunde darum zu bitten oder ihr besucht eine der Bilddatenbanken.

Warum gibt es so oft gleiche Cover?
In den Datenbanken findet ihr eine große Auswahl mit unterschiedlichen Models und ausgefallenen Szenen, doch irgendwie gibt es dennoch immer wieder Cover mit den gleichen Motiven? Warum ist das so?

In erster Linie, weil bei der Suche nicht alle Möglichkeiten durchgeklickt werden und sich immer auf den ersten paar Seiten für ein Motiv entschieden wird. Wenn das jeder Zweite macht, ist es kein Wunder, dass uns von drei Covern immer dieselbe Person anblickt oder wir den selben Sonnenuntergang betrachten. Investiert mehr Zeit bei der Motivsuche und versucht auch ungewöhnliche Suchbegriffe, wer weiß, was dabei alles entstehen kann.

Ein anderes Problem, warum viele Autoren ein ähnliches Cover haben, ist das Stöbern in nur einer Bilddatenbank. Fotolia scheint den meisten von euch ein Begriff zu sein, doch im Netz gibt es eine viel größere Auswahl. Wieso wagt ihr nicht mal in einem der kleineren, unbekannteren Datenbanken vorbei zu schauen? Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr dort ein frisches Motiv findet ist groß.

Eine dritte Schwierigkeit bei Cover-Klonen ist das Streben nach Bekanntem. Wir sehen was die andere Autoren gestalten und suchen unbewusst oder bewusst nach ähnlichen Motiven und übersehen dabei oft die Fotos, die dem Buch das gewisse Extra verleihen würden. Als Autor habt ihr die unglaubliche Fähigkeit, um die Ecke denken zu können. Wenn ihr das bei eurem Roman schafft, dann doch erst recht bei der Suche nach dem geeigneten Bildmotiv, da sind wir uns sicher.

Kosten und Lizenzen
Hier lohnt es, genauer hinzuschauen, denn viele Datenbanken bieten immer wieder Rabatte oder kostenlose Bilder an, also meldet euch nicht nur auf einer Plattform an. Bevor ihr nur ein Bild kauft, schaut nach, ob nicht günstige Pakete angeboten werden, da könnt ihr noch ein ganzes Stück sparen.
Vergesst nicht, den Bildnachweis in das Impressum eures Buches zu setzen, das kann sonst teuer werden. Auch wenn einige Datenbanken auf den Nachweis verzichten, setzt ihn trotzdem hin, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

Bei einigen kostenlosen Bilddatenbanken werden die Nutzungsrechte unter redaktionell und kommerziell unterschieden, lest lieber zweimal nach, bevor ein redaktionelles Bild euer Buch ziert.

Tipp: Viele Autoren sind in mehreren Datenbanken zu finden, wenn euch ein Foto zu teuer erscheint, könnt ihr in der Datenbank mit einem günstigeren Kostenpaket euer Glück probieren. 

Hier ein paar Beispiele der gängigsten Bilddatenbanken
Das ist nur eine Auswahl, es gibt noch viel mehr und es lohnt sich, auch immer wieder neue zu suchen.

fotolia
Die Qualität ist immer geleistet und die Auswahl ist riesig. Oft gibt es Fotos schon ab einem Euro, aber entscheidet vorher, ob euer Buch nur als eBook erscheinen soll, oder ob ihr es später auch in Druck geben wollt, denn für die Printausgabe braucht ihr eine höhere Auflösung und müsst dadurch mehr zahlen.

shutterstock
Durch günstige Pakete könnt ihr immer das Bild mit der größten Qualität downloaden. Die Auswahl der Bilder ist ebenfalls enorm, nur ist die Qualität der Bilder nicht immer so großartig wie bei Fotolia. shutterstock ist immer ein Blick wert.

iStock
Istock und Fotolia sind sehr ähnlich, nur dass iStock fast noch mehr Auswahl hat.

pixelio
Die Datenbank, die viele kostenlose Bilder anbietet, aber bitte aufpassen, dass ihr auch die Bilder mit kommerziellen Nutzung erwischt. Die Qualität ist natürlich nicht wie bei Fotolia, aber es gibt dennoch richtig coole Bilder.

pixabay
Diese Seite ist vollkommen kostenlos und lebt vom Bilderaustausch. Ihr nehmt welche und könnt im Gegenzug welche anbieten. Nach guten Bilder muss also etwas länger gesucht werden, aber wer um die Ecke denkt, findet sicher was Gutes.

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