Schreibblockaden-Löser-Tipp #3 von Cleo

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Schreibnacht Magazin | 04 Januar 2014 |
Kleine Häppchen sind leichter zu verdauen.

Ein Buch ist ein ziemliches Monsterprojekt, das auf manche Autoren wirkt wie der Mount Everest auf einen Bergsteiger, der sich kurz vor seiner Klettertour fragt, ob er dieser Aufgabe gewachsen ist. Wenn ihr euch in der Planungsphase schon einen stichpunktartigen Plot aufgeschrieben habt, ist das ein gutes Grundgerüst, an dem man sich entlang hangeln kann. Aber auch für die Planlosschreiber unter euch, kann diese kleine Methode hilfreich sein:

Die Angst vorm weißen Blatt, man zögert, bevor man die ersten Sätze schreibt und schon haben sich die ersten Zweifel eingeschlichen. Mein Tipp: Versucht in diesem Moment nicht daran zu denken, dass ihr einen ganzen Roman schreiben wollt, setzt euch nicht unter Druck, sonst schiebt sich gleich die Blockade vor die Kreativität. Setzt euch ein Tagesziel: Heute schreibe eine Seite, eine Szene, ein Kapitel oder eine bestimmte Wortanzahl wie beim NaNoWriMo. Der Mount Everest wird zu einem Hügel, der sich leicht erklimmen lässt. Und die Finger fangen ganz alleine an zu tippen ...

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