Gedachte Linien und Satzspiegel

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Unknown | 25 Februar 2014 |
Der Satzspiegel räumt euer Cover auf, verpasst ihm unsichtbare Grenzen und sorgt dafür, dass der Betrachter euer Werk auf den ersten Blick erfasst und für gut oder schlecht befindet.


Abstände zum Rand
Durch die Formatierung, die uns eine DIN-Norm seit der Schule schon aufzwingt, sind wir gewöhnt, dass unser Briefrand 2,5 cm breit ist und genau das empfinden wir als angenehm. Doch oft ist das schon zu groß, denn auch 1,25 cm empfinden wir als ausreichend, oder aber erst einen Abstand ab einem Meter. Das liegt an der Schriftgröße und der zu gestaltenden Gesamtfläche. Hierbei ist es wichtig, dass der Rand mit der Schriftgröße größer, bzw. kleiner wird. Bedenkt auch, den untersten Rand größer zu lassen, denn unser Auge, bei gleichem Abstand auf jeder Seite, den untersten als zu klein empfindet.

Abstände zu den einzelnen Objekten
Wählt die Abstände zwischen einzelnen Objekten nicht zu klein. Schafft zusammenhängende Blöcke (z. B. Haupttitel, Untertitel, Autorenname und Genrebezeichnung) und grenzt sie durch größere Abstände von einander ab.

Gedachte Linien
Alle Objekte auf eurem Cover sollen optisch aneinander ausgerichtet werden, damit Schriften nicht hüpfen und nicht alles durcheinander wirkt. Richtet eure Texte an gedachten Linien aus. Entweder rechts- oder linksbündig. Ihr könnt natürlich auch alles zentriert ausrichten, im Blocksatz, oder ihr wählt eure eigene Ausrichtung, Hauptsache es passt zum Gesamtbild.


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