Schreib doch was du willst!!!

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Thomas Williams | 26 Februar 2014 |
In jedem von uns schlägt ein Fanherz, nicht wahr?  Wir lieben bestimmte Arten von Büchern, Filmen und in meinem Fall, Comicheften. Als Fan lebt man oft seiner eigenen Welt, aber das ist okay. Denn man kennst uns dort. Und als solcher entwickeln wir Ideen zu bestimmten Themen, die wir mögen. Manchmal auch zu Serien und fragen uns dabei: "Warum wurde das noch nicht gemacht?"
Warum passiert nicht jenes in Breaking bad? Oder dieses in The walking dead? Und warum kann das nicht mal in... Moment, mir gehen die Serien aus... 

Aber ihr wisst, was ich meine. Wir entwickeln eigene Geschichten. Persönlich bin ich kein großer Fan von Fanfiction, da mir dort die Freiheit fehlt. Wir können zwar machen und tun was wir wollen, denn es ist ja nur für uns, aber schwerwiegende Veränderungen fühlen sich irgendwo verkehrt an. 
Wieso also nicht die im Kopf herumspukende Idee nehmen und etwas ganz eigenes daraus machen? Bevor jetzt jemand schreit, dass wir damit ja nur kopieren würden, füge ich besser schnell hinzu, dass dieser Text sich darum dreht, genau dies zu vermeiden. 

Als Fan entdecken wir auch oft bekannte Elemente. A-Hörnchen verliebt sich in B-Hörnchen, nachdem sie sich die übrigen 90 Minuten im Film oder die letzten 200 Seiten im Buch nicht leiden konnten. Der Dämonenjäger sieht immer aus wie aus dem Unterwäschekatalog gestolpert und die Bösen sind sich auch oft recht ähnlich. Wieso nicht mal etwas anderes in dieser Richtung versuchen? Wir beschäftigen uns sehr viel mit den Dingen, die wir mögen. Der eine mehr, der andere weniger. 

Wir könnten also eine altbekannte Geschichte nehmen und sie einfach umdrehen, spielen mit den Klischees und bieten dem Leser etwas, das ihm zwar bekannt vorkommen mag, das er aber so noch nie gesehen hat. Ihr werdet feststellen, es macht nicht nur Spaß so etwas zu schreiben, sondern auch, es zu lesen. Sowohl der Autor, als auch der Leser spüren dabei dieses innere Grinsen, weil sie gut unterhalten werden. 

Aber... Dabei muss man auch vorsichtig sein, denn es kann tatsächlich schnell passieren, dass jemand zu sehr in Fanfiction abdriftet. Wir nehmen uns nur winzig kleine Elemente, verpacken sie aber vollkommen neu. Du magst Zauberer in Fantasywelten? Dann wirst du dich da sicher auskennen und wissen was es bereits gegeben hat. Wieso nicht mal etwas versuchen das noch nicht da war? Je nachdem in welchem Genre du Fan bist, du fühlst dich dort wie zu Hause und kennst dich aus. Du hast eine bestimmte Sicherheit und die hilft dir Dinge herauszupicken, mit denen du spielen kannst. Gleichzeitig solltest du dich gut genug auskennen, um nicht zu kopieren, denn so etwas kommt nie gut an. 

Dem Leser etwas zu bieten, das er mag und so noch nicht gesehen hat, schon. Denn für was auch immer du dich begeisterst, da draußen sind noch mehr Leute, die es gut finden und die sollten hierbei deine Zielgruppe sein (Alle anderen sind herzlich eingeladen es zu werden). Es macht nicht nur Spaß in seiner eigenen Welt zu schreiben, es kurbelt auch die Inspiration tüchtig an.  

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