Druckkostenzuschuss Verlag

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Mia-Ann Steaward | 13 März 2014 |
Dieser Artikel soll aufklären und zugleich auch eine Warnung an alle Autoren sein, die ihr Buch mit einem Verlag veröffentlichen möchten.
Man stolpert öfters im Internet oder auch in Autorenforen genauso wie Autorengruppen über den Begriff DKV.
Doch was ist ein sogenannter Druckostzuschussverlag überhaupt und bringt er mir überhaupt etwas?


In diesem Artikel möchte ich euch über diese sogenannten und oft lesbaren Druckkostenzuschussverlage aufklären.

Was ist ein Druckkostenzuschussverlag (kurz DKV)?

Es handelt sich hierbei um einen Verlag, der einen Autor gleich von vorneherein zur Kasse bittet, und wir reden hier nicht von ein paar Hundert Euro oder besser gesagt Teuro, nein die Summe fängt meist bei 20.000 Euro an!
Ja ihr hab richtig gelesen und nein, dies ist kein Vertipper, dies ist wirklich mein voller Ernst!
Ein sogenannter Druckkostenzuschussverlag kümmert sich weder um euch noch um euer Buch, Marketing ist gleich null, ihr müsst euch um euer Marketing selbst kümmern, das Lektorat und Korrektorat besteht meist aus der Word-Rechtschreibprüfung und das wars dann.
Wenn ihr unterschrieben habt bei einem solchen Verlag, kommt ihr natürlich nicht mehr so einfach da raus, um euer Buch selbst via Selfpulishing zu vermarkten oder an andere seriöse Verlage zu schicken.
Deswegen Hände weg von DKV.

Was bringt mirt ein sog. DKV?

Bringen tut er einem nichts außer einer Menge Ärger und verdammt vielen Kosten, die man selbst tragen muss.

Wie erkenne ich einen DKV?

Ein Druckkostenzuschussverlag schaltet im Internet des Öfteren Werbung und Anzeigen mit Sprüchen wie „Autor gesucht!“
Ein seriöser Verlag hat den Schreibtisch voll mit eingesandten Manuskripten und würde deswegen niemals selbst eine Anzeige aufgeben

Am besten wirklich gründlich die Seite durchforsten und nach irgendwelchen Kostenbeteiligungen suchen, denn in der Regel schreiben diese Verlage, dass sie eine Kostenbeteiligung von 30% übernehmen. Das bedeutet die restlichen 70% trägt der Autor alleine.
Falls man einen Verlag erwischt, der sich als DKV entpuppt, nicht und ich wiederhole NICHT unterschreiben, denn man macht sich nur unglücklich und solange man nicht unterschrieben hat, ist man auch auf der sicheren Seite.

Fazit:

Auch wenn ihr stolz auf euer "BABY" seid, und ihr es kaum erwarten könnt, dass es veröffentlicht wird, so will ich euch eindringlich warnen. Sucht euch einen anständigen Verlag, und keinen, der euch kräftig zahlen lässt. Denn ihr werdet nicht veröffentlicht und habt nur Stress und verdammt viel Ärger.
Man hat es als Neuautor schwer, in große Verlage zu kommen. Da empfehle ich jedem, es bei kleineren Verlagen zu versuchen, da ist die Chance größer einen Vertrag zu bekommen als bei den "großen".

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