Pro & Contra: Outlinig vs. Discovery Writing

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Schreibnacht Magazin | 27 April 2014 | Kommentieren
Ich weiß nicht, wie viele Internetseiten man durchkämmen muss, um auf unser heutiges Pro und Contra eine Antwort zu finden. Es geht um die Frage, bei der sich die Gemüter nun wirklich spalten: Outling oder Discovery Writing lauten die englischen Fachwörter. Zu Deutsch: Die Frage, ob man vorher alles genau planen oder einfach spontan los schreiben sollte. Cleo E. Johnson und Ilora Corbrell haben sich hierzu mal ein paar Gedanken gemacht:

Von königmachenden Schwertern und Prophezeiungen

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Schreibnacht Magazin | 24 April 2014 | 2 Kommentare
ODER: Aus alt mach neu! - Das Klischee-Recycling. Stereotypen gehören zum Schriftstelleralltag wie der Eiffelturm nach Paris oder die roten Briefkästen nach London. Jedes Genre hat seine eigenen Klischees und Stereotypen, mit denen wir auch tagtäglich in unseren Geschichten arbeiten. Und bevor jeder in den Saal ruft "Klischees! Niemals!", weil man das als Autor sagen muss, schauen wir uns doch mal unsere Projekte an: Wenn ich ein Blick auf mein Drachenherz werfe, fallen mir schon eine Stereotypen und Klischees der High Fantasy auf:

Ausgelutschte Metaphern und Phrasen vermeiden

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Kerstin Middley | 21 April 2014 | Kommentieren
Wenn wir uns ehrlich sind, tun wir es alle: Wir schreiben gerne bekannte Metaphern und Phrasen, um Situationen, Orte oder Personen in unseren Büchern, Geschichten oder Texten etc. zu beschreiben.
Metaphern sind die am häufigsten in Texten vorkommenden Stilmittel, sie lässt sich allerdings dennoch nicht leicht definieren.

Gedichte und Lieder im Text werden oft überlesen

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Unknown | 18 April 2014 | Kommentieren
Bücher, in denen Lieder, Gedichte, Zitate und alte Weisheiten vorkommen, gibt es viele, doch wie sorgfältig werden diese lyrischen Ausschmückungen gelesen? Wir versuchen es mit den paar Versen, die ich aus dem Hut gezaubert habe:

Schaut mich an, ich bin ein Vers,
Bin so oft auf Reise.
In dem Kopf des Romanciers
Zieh ich meine Kreise.

Pro & Contra: Verlag oder Self-Publishing, das ist hier die Frage?

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Schreibnacht Magazin | 15 April 2014 | 2 Kommentare
Das Manuskript ist geschrieben, die Beta-Leser haben einen dicken Umschlag im Briefkasten und du als Autor gönnst dir eine Tasse Kaffee, Tee oder Kakao. :) Und machen wir uns Gedanken: Will ich meine Geschichte veröffentlichen? Wenn ja, wie und wo? Soll ich sie Verlagen anbieten oder lieber Indie-Autor werden? Ihr merkt schon, unser Pro-und-Contra-Thema für heute ist: Verlag oder Self-Publishing, das ist hier die Frage?

Pro Verlag: Cleo E. Johnson

Verlagsarbeit ist Teamarbeit. Nicht nur der Autor arbeitet am Feinschliff, sondern zahlreiche weitere Menschen - vom Lektor über den Layouter zum Marketingleiter. Viele sind an diesem Projekt beteiligt, dafür muss man in Kauf nehmen, dass man die Rechte am Text für eine gewisse Zeit an den Verlag abgibt. 

Vorschuss: Für viele ist das kein Argument, aber welcher Schriftsteller träumt nicht davon, eines Tages von seiner Arbeit leben zu können. Als Verlagsautor erhält man einen Vorschuss als garantiertes Honorar. Ist das Buch ein Erfolg und die Einnahmen übersteigen den Betrag des Vorschusses werden zusätzlich Tantiemen ausgezahlt. Auf Tantiemen sollte man sich als Debüt-Autor allerdings keine Hoffnung machen. Um solch einen Erfolg auf Anhieb zu landen, braucht man doch eine LKW-Ladung Glück. :)

Ruf des Verlags: Ein unumstößlicher Fakt: Große und einige kleine Verlagshäuser genießen einen guten, wenn nicht sogar sehr guten Ruf. Und von diesem Ruf kann man als Autor profitieren. Auch wenn Self-Publishing-Autoren sich von seinem Stigma lösen, unausgereifte Stories auf den Markt zu bringen, die vor Fehlern nur so zu strotzen. Der einzige Haken, welcher Leser merkt sich den Verlag? Kaum einer. Trotzdem haben gedruckte Bücher immer noch mehr Flair als digitale. Und eines gibt es beim Großteil der Verlagshäuser: Gedruckte Bücher, denn ein Raum ohne Buch ist kein Raum. 

Professionelles Auftreten: Der wohl größte Vorteil, den ein Verlag mit sich bringt, ist das Team: Lektoren, Korrektoren, Layouter, Marketing-Experten ... Sie alle haben ihr Handwerk von der Pike auf gelernt und verleihen einem Manuskript schließlich den letzten Schliff, um es zu einem Buch zu machen. Dieses "Rundum-Sorglos-Paket", das mir ohne Entgelt geboten wird, lässt mich immer wieder mehr zum Verlag als zum Self-Publishing tendieren, selbst wenn es dort Autoren gibt, die es sehr gut (vor)machen. Nur beim Marketing muss man selbst die Initiative ergreifen - allerdings ist das im digitalen Zeitalter  für die neue Autorengeneration schon fast eine Selbstverständlichkeit.

Pro Self-Publishing: Mia-Ann Steaward

Beim Self-Publishing ist man nicht nur eigenständig, sondern man muss sich in mehreren Bereichen auskennen und alleine darum kümmern. Man hat den Verdienst zwar komplett allein, jedoch ist man auch mit allem anderen alleine.

Cover: Man hat auch beim Cover völlige Freiheit, und gibt selbst die Vorgaben für das Cover vor. Jedoch sucht man sich selbst einen Cover-Designer oder wen man sich mit Grafiken auskennt und einiges drauf hat, kann man seine Cover auch selbst gestalten. Ein gutes Cover bekommt man allerdings nicht eben mal für ein paar Euro, sondern ein guter Designer lässt sich seine Arbeit und auch seine meist langjährige Erfahrung mit mehreren Hundert Euros bezahlen. Als Self-Publisher muss man diese Kosten selbst tragen und auch erst einmal selbst stemmen, ehe das Buch überhaupt auf den Markt kommt.

Lektorat: Auch hier ist man nicht an einen Lektor vom Verlag gebunden, sondern kann sich selbst auf die Such nach einem Lektor machen und schauen, ob die Chemie zwischen Lektor und einem selbst stimmt. Und kann sich zum Test ein paar Seiten lektorieren lassen, damit man sieht, wie er oder sie arbeitet. Man muss sich auf die Such nach einem geeigneten Lektor machen, und auch hier wieder trägt man wieder die Kosten ganz alleine.

Werbung und Vermarktung: Der Self-Publisher entscheidet selbst wie er vermarktet, ob er es rein nur über Facebook laufen lässt oder auch über andere Blogs und Gewinnspiele. Dem Autor sind keine Grenzen gesetzt. Man entscheidet alleine in welchen Shops das Buch verkauft wird. Wer jedoch mehr Shops beliefert, spricht mehr Kunden an. Werbung ist das A und O eines Autoren und seines Romans, denn sobald man nachlässig wird, vergessen einen die Leser. Oder beachten einen nicht, weil man auf dem Markt noch recht unbekannt ist. Und dann ist es auch möglich, dass man z.B. in den Amazon-Bestseller-Listen gar nicht aufgeführt wird.


Fazit: Alles im Leben hat seine Vor- und Nachteile. Im Verlag arbeitet man im Team, als Self-Publisher ist man die einzige Figur auf dem Spielfeld. Beides bringt Freiheiten und Einschränkungen mit sich. Als Self-Publisher muss man sich darüber im Klaren sein, dass man nicht nur die Rechte an seinem Roman hat, sondern auch die ganzen Kosten trägt, die entstehen, ehe das Buch überhaupt auf dem Markt ist. Auch um das Marketing muss man sich selbst kümmern, denn man will ja auch bekannter werden und das schafft man nur, wenn man auch die Leser auf sich aufmerksam macht. Bei einem Verlag gibt man seine Rechte am Text für mehrere Jahre ab, erhält aber auch Zugang zum erfahrenen Verlagsteam. Aber für was ein Autor sich am Ende entscheidet, ist im natürlich selbst überlassen.

Rückblick 10. Schreibnacht: Nacht der Rekorde!!

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Kerstin Middley | 13 April 2014 | Kommentieren

WAHNSINN!  Gestern Abend fand die zehnte gemeinsame Schreibnacht statt. Es war damit etwas ganz Besonderes für uns. Anlässlich dieses Jubiläums wurde versucht, endlich die 100 Teilnehmer zu erreichen. Und zur Erleichterung: Ja, es wurde geschafft! Gestern nahmen sage und schreibe 119 Personen an der Schreibnacht teil!!!

Heiligtümer - Ann-Kristin Elisabeth Unger

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Unknown | 12 April 2014 | 2 Kommentare
Intensives schreiben ist geplant? Dann setze ich mich sehr gerne an meinen gemütlichen Schreibtisch.
An solchen Tagen muss alles passen. Kissen müssen auf geschüttelt sein, nicht benötigte Decken zusammen gelegt, Taschen werden aus dem Wohnzimmer geworfen.

Die erste Jubiläums-Schreibnacht mit Fantasyautorin Jenny-Mai Nuyen

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Carolin Grotjahn | 11 April 2014 | Kommentieren
Seid ihr bereit?
Seid ihr wirklich bereit für unser erstes, kleines Jubiläum?
Ganz sicher?
Kriecht ihr endlich aus eurem Schreibblockaden-Loch raus und wollt euch von anderen Autoren helfen lassen?
Sind auch alle ohne Schreibblockade voll motiviert?
Super! Dann kann sie endlich kommen, die 10. Schreibnacht :D

Die Facebook-Gruppe "Autor sucht Autor"

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Carolin Grotjahn | 09 April 2014 | Kommentieren
In der großen, weiten Facebook-Welt gibt es jetzt eine neue Gruppe für Autoren: Autor sucht Autor.
Die Gruppe wurde gegründet, um Autoren eine Plattform zu bieten, über die sie sich austauschen, Schreibpartner finden und zum Beispiel mit Autoren aus ihrer Stadt persönliche Treffen ausmachen können.

Wenn der Leser der Protagonist ist...

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Thomas Williams | 06 April 2014 | Kommentieren
Als ich anfing, das Schreiben ernst zu nehmen, spielten meine Geschichten fast ausschließlich in den USA. Wahrscheinlich lag dies daran, dass ich damals schon amerikanische Filme gesehen und amerikanische Bücher gelesen habe und da dies zwei meiner großen Inspirationsquellen sind, wollte ich ihnen nacheifern. Und ich sehe und lese sie heute noch, doch im Bezug auf das Schreiben ist es mir immer wichtiger geworden, dass der Leser sich in die Figuren meiner Geschichten hinein versetzen kann. Er soll sich mit ihnen vergleichen und das gelingt am besten, wenn wir über Orte schreiben, die in unserem Heimatland spielen, mit Einheimischen in den Hauptrollen.

Autoren im Interview | Maria Norda

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Schreibnacht Magazin | 05 April 2014 | Kommentieren
Das Schreibnacht-Magazin: Wir sind das Magazin für Buchstabentänzer, Wortakrobaten und Federschwinger. Wir wollen eine Hilfe für junge Autorinnen und Autoren sein, die gerade erst durchstarten und ihren ersten Roman veröffentlicht haben. Daher haben wir uns eine besondere Aktion überlegt: Der Autor des Monats. Zukünftig küren wir jeden Monat einen Autoren oder eine Autorin, die bereits veröffentlicht haben, jedoch immer noch am Anfang seiner Karriere stehen, und diesen bzw. diese in einen kurzen Beitrag inklusive Interview vorstellen.