Humor in Geschichten

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Thomas Williams | 29 Mai 2014 | 3 Kommentare
Dass ausgerechnet ich einen Text über Humor in Geschichten schreibe, ist schon ironisch. Wer mich kennt (ob privat, über Facebook oder durch meine Blogbeiträge) weiß, dass ich nicht zum Lachen in den Keller gehe. Aber lese ich im Geschäft auf dem Buckrücken eines Romans, dass er lustig ist, lasse ich ihn wie eine heiße Kartoffel fallen und verlasse fluchartig den Laden. Warum? 

Rettung in letzter Sekunde soll nicht plötzlich kommen, sondern zuvor angekündigt werden!

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Kerstin Middley | 26 Mai 2014 | Kommentieren
Ja, definitiv schon. Bei dramatischen, spannenden und atemberaubenden Büchern hofft man immer, dass sich am Ende noch alles zum Guten wendet und die Protagonisten glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben.
Natürlich muss nicht jedes Buch ausnahmslos gut enden, man kann die Tragödie auch bis zum Schluss durchziehen - oder weiter denken und ein offenes Ende lassen, im Hinblick auf eine Fortsetzung. 

Gastbeitrag: Der Try-Fail-Zirkel

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Carolin Grotjahn | 23 Mai 2014 | Kommentieren
Grob übersetzt bedeutet Try-Fail-Zirkel "Versuch und Scheitern-Kreislauf".
Er ist wohl eines der wichtigsten Stilmittel überhaupt und wird oft auch unbewusst eingesetzt. Er zieht sich von der Planung bis zur Überarbeitung und sollte stets bewusst benutzt werden.

Gastbeitrag: Tipps gegen Schreibblockaden

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Carolin Grotjahn | 17 Mai 2014 | Kommentieren
Jene, die sie kennen, fürchten sie vielleicht wie ich: die Schreibblockade.
Wenn widerstreitende Gefühle aufeinandertreffen, ist sie oft nicht sehr fern. Vielleicht fällt es nur schwer, den Anfang zu finden oder den Übergang zwischen zwei Szenen. Es gibt viele solcher Szenarien, die dazu führen können: der Angst vor der leeren Seite. Jeden kann es treffen. Prominente Beispiele wären da Robert Musil oder Ernest Hemingway.
Aber was tun, um sie zu überwinden?

Cover-Gestaltung Querbeet-Inspiration - Nicht nur Bücher haben schöne Cover

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Unknown | 14 Mai 2014 | Kommentieren
Wir alle schwimmen mit dem Strom, nur der da, der schwimmt uns entgegen. Dieser eine kleine Fisch ist anders, er fällt auf, er erweckt Neugier, wir wollen wissen, was ihn antreibt, was ihn anders macht. Die Frage nach dem Warum könnte uns Monate, gar Jahre beschäftigen, deswegen versuchen wir die Frage nur im Bezug auf Coverdesign zu beantworten.

Zusammenfassung der 11. Schreibnacht vom 10.5.2014

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Kerstin Middley | 12 Mai 2014 | Kommentieren



Jaaa, vorgestern, am 10. Mai 2014 war wieder einmal Schreibnacht. Diese war zwar nicht ganz so erfolgreich wie die letzte, es wurden keine Rekorde gebrochen, aber sie war ein Erfolg. Es waren wieder sehr viele Teilnehmer und es wurden viele Worte geschafft, außerdem ging es im Forum ziemlich rund, runder als in der Facebook-Veranstaltung!

Zu Gast hatten wir Laura Kneidl, die für Fragen zur Verfügung stand.

Waren es dieses Mal halt nur 88 Zusagen, der Termin für die 12. gemeinsame Schreibnacht steht bereits und es gibt auch hier schon wieder 35 Teilnehmer, die sich angekündigt haben.

Ich kann auch stolz sagen, dass ich festgestellt habe, dass auch viele Österreicher an den Schreibnächten teilnehmen, wo doch Personen aus Deutschland sehr dominieren. Außerdem finden sich auch immer wieder sehr viele junge Leute unter den Schreibern.

Besonders aufgefallen ist auch, dass sich dieses Mal sehr viel im Forum abgespielt hat, weswegen viele aus ihrem Rhythmus gefallen sind, da es keine Start-Stopp-Aufgaben-Posts gab. Aber beim nächsten Mal kriegen wir das auch hin! :)

Das zeitgleich stattfindende Finale des Eurovision Song Contest war natürlich auch sehr kontraproduktiv für unseren Kreativitätsfluss.


Auch dieses Mal haben wir wieder die Meinungen einiger Schreiber eingeholt:

Corinna Micak: Ich habe in der heutigen Schreibnacht leider nicht viel geschrieben, aber gegen Ende wurde es dann noch richtig lustig. Die anderen Schreiber und ich haben über Horrorfilme, Geister und Monster geredet und herausgefunden, dass wir eine Menge gemeinsam haben, was das Verhalten beim Schlafen gehen und im Dunkeln betrifft.

Jana Feuerbach: Mir hilft das Wissen immer, dass jetzt ganz viele andere auch da sitzen und arbeiten. Das gibt mir oft so einen kleinen Schubs. Vielleicht ist es auch ein bisschen Neid. Ich stell mir dann vor, dass eine andere Frau heute Nacht eine total schöne Geschichte schreibt, und dann beneide ich sie darum, dass sie morgen früh aufwacht und diese schöne Geschichte hat. Dann denke ich, dass ich morgen früh genauso glücklich sein will - und raff mich dann doch noch mal auf und schreib meine 4, 5 Seiten.

Magdalena König:  Schreibnächte sind immer von mir heiß ersehnte Nächte. Endlich rappelt man sich wieder auf, dreht den Fernseher aus, die Musik an und schreibt einfach so los. Wenn Blockaden auftreten kann man jederzeit Mitleidende über Facebook kontaktieren und bekommt von dem einen oder anderen wertvolle Tipps. So kommen schon einmal mehr als die üblichen 1-2 Seiten zusammen, wenn es zu ende ist freut man sich schon wieder auf die nächste und wartet gespannt bis die Einladung zur Veranstaltung kommt.








Erzähl doch mal was Neues

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Thomas Williams | 11 Mai 2014 | Kommentieren
Wenn ich eine interessante Ausschreibung entdecke ist das erste was ich tue, mir eine altbekannte Geschichte zu dem Thema auszudenken. Irgendetwas, dass wir schon viel zu oft hatten und was trotzdem immer wieder kopiert wird. So etwas wie: "Treffen sich zwei Jäger. Beide tot."
Das ist schnell geschrieben, aber auch allzu bekannt.

Ich nehme also alles, was mir sofort zu dem Überthema einfällt und schmeiße es dann in den Müll. Danach schaue ich in mein Notizbuch, ob ich nicht etwas habe, was sich auf die gewünschte Geschichte zuschreiben lässt. Oder ich behalte die Idee im Hinterkopf, denn bis zum Abgabetermin ist es oft noch lange hin und wir müssen uns nicht stressen. Das behindert uns nur.

Während ich die Ausschreibung im Kopf habe, denke ich immer wieder daran, notiere Ideen, verwerfe welche und am Ende entsteht vielleicht eine vollkommen neue Handlung. Das Thema mag altbekannt sein und wir müssen das Rad nicht neu erfinden, aber wir können etwas frischen Wind hinzufügen. Etwas, wo sich der Leser denkt, dass es ihm bekannt vorkommt, er es so aber noch nicht gesehen hat. So überzeugen wir nicht nur ihn, sondern auch die Jury welche manchmal hunderte von Geschichten lesen muss und dabei sicher immer wieder auf die gleiche Handlung stoßen wird.

Oft lese ich Anthologien mit bestimmten Überthemen, zu denen sich die Autoren etwas einfallen lassen haben und leider gibt es nur allzu oft diese eine Geschichte, welche gleich mehrmals darin erscheint (Jedenfalls fühlt es sich so an). Wer sich in dem gewünschten Genre auskennt, weiß, welches Thema schon zu oft verwendet wurde. Entweder sollte der Autor es vermeiden darüber zu schreiben oder es eben aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Gibt es da ein altbekanntes Klischee, mit dem man spielen könnte? Wieso die Perspektive nicht mal auf eine ungewohnte Figur lenken?
Habt keine Angst, eure Idee könnte nicht das sein, was der Verleger erwartet. Probiert es einfach aus und denkt euch: "Mehr als nein sagen kann er ja nicht."
Ihr werdet überrascht sein, wie oft das funktioniert und wie befreiend es ist, auf diese Art und Weise zu schreiben. Danach werdet ihr mutiger und eurer Phantasie öfter freien Lauf lassen. 

Lass deine Geschichte diejenige sein, welche dem Verleger und dem Leser noch länger im Gedächtnis bleibt, weil du ihm etwas Neues geboten hast.

11. Schreibnacht mit Laura Kneidl

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Lini | 09 Mai 2014 | Kommentieren

Endlich ist sie wieder da! Die Nacht der Nächte! In der die Finger blutig und Bestseller geschrieben werden. Wovon ich rede? Na, von unserer fabulös, fantastischen Schreibnacht, die sich jetzt im Mai schon zum 11. Mal wiederholt.

Und natürlich ist alles wie gehabt.
Gestartet wird am 10. Mai 2014 um 20.00 Uhr. Ab da könnt ihr eine ganze Stunde lang unseren Special Guest Laura Kneidl Löcher in den Bauch fragen. Um 21.00 Uhr beginnt dann die Tippserei und Schreiberei. Damit etwaige Schreibblockaden erst gar nicht entstehen, gibt es von uns jede Stunde eine kleine Aufgabe oder Frage.

Weltenbau: Teil 5 - Politische Systeme I

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Schreibnacht Magazin | 06 Mai 2014 | Kommentieren
Es wird Zeit eure Welten wieder aus der Schublade zu kramen und den Staub abzuklopfen - jedenfalls sollte ich das mal tun. Heute geht es um ein wichtiges Element unserer Welten: Politik. Viele epische Fantasy-Werke wie beispielsweise Das Lied von Eis und Feuer leben von politischen Intrigen und Machtkämpfen, und diese bieten genügend Zündstoff, um einen Krater in eure Welten zu sprengen. Bevor wir ins Detail gehen und uns daran machen den einzelnen Ländern unserer Welten ein politisches System zu verpassen müssen wir uns einige Fragen stellen: Auf welchem technologischen Level befindet sich meine Welt? Ist sie eher eine Form der Antike, eine mittelalterliche Welt oder neuzeitlich oder futuristisch? Was brauche ich strukturell für meine Geschichte? Den bösen Tyrannen, der die Welt zu vernichten droht oder eine ominöse Geheimpolizei? Je nachdem, was für die Geschichte benötigt wird, müssen wir die Strukturen unserer Welten anpassen. Ich habe da mal etwas vorbereitet:

Zeit zum Schreiben finden

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Thomas Williams | 03 Mai 2014 | 1 Kommentar
Na, wieder den ganzen Tag im Internet gesurft, obwohl du eigentlich schreiben wolltest? Hattest du vor früh aufzustehen und an der Tastatur zu sitzen, bis sie dir gewaltsam aus den Händen gerissen wird? Und jetzt sind mehrere Stunden vergangen, in denen du nicht ein einziges Wort geschrieben hast. Jedenfalls nicht an deinem Projekt, aber bestimmt auf Facebook, Twitter, in irgendwelchen Foren und Mails. Und am Ende des Tages bist du sauer auf dich selber, gehst enttäuscht ins Bett und denkst an all die Szenen, welche du hattest schreiben wollen.

Jetzt im Mai neues Event im Forum: Plotten mit der 7-Punkte-Struktur

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Carolin Grotjahn | 01 Mai 2014 | Kommentieren
Es gibt viele verschiedene Arten, seinen Plot aufzubauen. Fast schon zu viele, um den Überblick zu behalten.
Deshalb startet im Mai im Gemeinsame-Schreibnächte-Forum ein kostenloser Online-Workshop zum Thema "Plotten mit der 7-Punkte-Struktur".