Kreativitätstechniken: Walt-Disney - mehr als nur Zeichentrick

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Vala Moon | 17 Juli 2014 |
Wer kennt den Namen nicht Walter Disney oder kurz Walt Disney. Ein berühmter, wenn nicht sogar der berühmteste amerikanische Filmproduzent. Ich glaube es gibt niemanden der nicht mindestens einen Disney-Film gesehen hat. Doch Walt Disney hat mehr hinterlassen als ein Imperium. Die Walt-Disney-Kreativitätsmethode!

Diese Kreativitätstechnik kann man sowohl alleine, als auch in einer Gruppe zusammen durchführen. Einige von euch plotten vielleicht zu mehreren, andere tun dies immer alleine. Diese Technik soll euch dabei helfen, eure Ideen aus verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten und die beste herauszufiltern. Wie oben schon angedeutet geht es bei dieser Methode darum, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Um genau zu sein, gibt es drei davon, den Träumer, den Realisten und den Kritiker. 

Der Träumer kann sich die verrücktesten Ideen ausdenken. Das können alle möglichen Wendungen und Überraschungen in der Geschichte sein oder besondere Figuren. Dieser Rolle sind keine Grenzen gesetzt. Das Augenmerk liegt hier in der Zukunft. Der Träumer kann alles ausprobieren. Kritik ist in dieser Rolle unerwünscht, da den Gedanken keine Grenzen gesetzt werden sollen. Seid einfach kreativ und achtet nicht auf Logik und andere Dinge, die euch einschränken. Dafür gibt es andere Rollen.

Zum Beispiel der Realist. Er nimmt die aktuelle Situation als Basis. In dieser Rolle wird genau analysiert beziehungsweise darauf geachtet, was man als Grundlage bereits hat und was daraus noch entstehen kann. Welche Hilfsmittel kann ich verwenden, um meine Geschichte nach vorne zu bringen. Wie kann ich die Situation zugunsten meiner Figur nutzen? Was kann ich tun, damit meine Figur weiter kommt? Diese Fragen und noch viel mehr stellt sich der Realist.

Der Kritiker überlegt sich die Stärken und Schwächen von Ideen die bereits in der Rolle des Träumers und Realisten. Hierbei wird versucht, alle Möglichkeiten zu beleuchten, an die noch nicht gedacht wurden. Der Kritiker verbessert die Ideen, die zuvor entstanden sind.

Diese Rollen sollten mit jeweils einem Tag abstand eingenommen werden. Bei einer Gruppenarbeit ist es allerdings möglich, dass die Gruppen parallel arbeiten. 

Das Ziel dieser Technik ist es, die Problematik in einem Text aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Man könnte sie natürlich auch noch anderes benennen. Der Träumer stellt den Autor dar, während der Realist von Lektoren und Korrekturlesern verkörpert wird. Der Leser wird durch den Kritiker dargestellt. Hierbei hat die Bezeichnung nicht direkt etwas mit der obigen Rollenbeschreibung zu tun, eher wie die Ideen auf die einzelnen Personen wirken. 

Vielleicht könnt ihr diese Kreativitätstechnik bei eurer nächsten Schreibblockade verwenden. Mich würde interessieren, ob ihr damit erfolgreich seid.

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