Was macht ein König, wenn er nicht auf seinem Thron sitzt?

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Hekabe OhneName | 28 August 2014 | Kommentieren
Ah, Könige...
Diese Typen mit den Kronen, den unbequemen Thronen und den schönen Frauen... Oft genug sind sie die ehemaligen Helden und Drachentöter vorangegangener Geschichten, haben tolle Abenteuer erlebt, und sich bei der Gelegenheit als ihres Titels würdig erwiesen oder zumindest Papi stolz gemacht bzw. wahlweise umgebracht, um einen Machtwechsel zu erzwingen.
Ja, König sein, das wäre doch was. Denn was macht man da schon? Auf dem Thron sitzen, toll aussehen, feiern und bei Gelegenheit eine hübsche Prinzessin heiraten. Klingt ganz easy, oder?
Nein, jetzt einmal im Ernst: Spätestens ab dem Punkt, an dem ein König (oder eine Königin als ernstzunehmende Politikerin) eine für eine Geschichte wichtige Rolle spielt, reicht das natürlich nicht mehr.

Der Protagonist, das liebenswerte Arschloch

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Thomas Williams | 25 August 2014 | Kommentieren
Schon gehört: Schwiegermamas Liebling hat ausgedient. So sieht's aus! Der schmierige Schmierlappen, Goldlöckchen, der Bachelor oder wie auch immer er sich gerade nennt, kann seine Sachen packen (Fön, Haargel, Dauergrinsen.) und 'nen Abflug machen, denn es ist Zeit für echte Kerle. Solche, die das Bierglas zerkauen, wenn sie es leer getrunken haben. Die einem sagen, dass man wie drei Tage Beerdigungswetter aussieht und einem der Hosenstall offen steht.

Gastbeitrag: Die Auserwählten - bewährt, oder doch nur Kitsch?

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Unknown | 22 August 2014 | 1 Kommentar
Auserwählt zu sein, das bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Der Held darf sich nicht von seinem Weg abbringen lassen, denn das Schicksal hat es so gewollt. Der Auserwählte ist der eine, der dazu gemacht ist, den Ring ins Feuer zu werfen. Er ist der eine, der den dunklen Lord besiegen kann, weil er der ist, der seinen Todesfluch schon einmal überlebt hat.

Altbewährt – Brainstorming

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Vala Moon | 19 August 2014 | Kommentieren


Jeder kennt es: Brainstorming. Dabei geht es darum, möglichst viele Ideen in möglichst kurzer Zeit zu sammeln. Beim Brainstorming gibt es drei Phasen, die Einleitung in das Thema, die Ideenfindung und zum Schluss die Bewertung.

Soziale Netzwerke und ihr Nutzen für Autorenmarkting - Teil 2: Google+

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Carolin Grotjahn | 19 August 2014 | Kommentieren
In der Reihe "Soziale Netzwerke und ihr Nutzen für Autorenmarkting" stellen wir euch einige soziale Netzwerke vor, in denen ihr als Autoren aktiv sein könnt.
Zu jedem Netzwerk erzählen euch Autoren, wie nützlich sie das Netzwerk für ihr Marketing finden.
Teil 2 der Reihe dreht sich um Google+.

Romanüberarbeitung #2 – Charaktere und ihre Beziehungen

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Sabrina S. | 16 August 2014 | Kommentieren
Im zweiten Schritt der Romanüberarbeitung sollte man sich seinen Charakteren widmen. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum man sich nicht erst auf die Handlung an sich konzentrieren sollte. Deshalb:
Von den Figuren hängt die Handlung ab. Wenn man als Autor also merkt, dass sich die Figuren falsch verhalten, dann kann das ganze Handlungsgerüst zusammenbrechen. Es ist also sinnlos, sich erst mit dem Aufbau der Geschichte zu befassen, wenn er im Nachhinein ohnehin nicht mehr verwertbar ist.

Warum sind eigentlich so viele Protagonisten Waisen?

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Hekabe OhneName | 13 August 2014 | 1 Kommentar
Unser Held hat es geschafft. Aus irgendwelchen seltsamen Gründen hat er das Jahrhunderte lang verschollene Zauberschwert gefunden, sich dem Drachen gestellt und ihn mit einem gezielten Hieb erschlagen. Kopf ab, zurück bleibt ein blutender Stumpf, der mal der Hals war, das Blut sprudelt nur so aus der Wunde und der Held wird erst einmal darin gebadet. Jetzt sitzt er auf seinem weißen Ross auf dem Weg zurück in die Stadt, wo König und Prinzessin auf ihn warten, wobei letztere ihn nach dieser Heldentat garantiert heiraten wird, und im Moment gehört ihm die Welt. Gerade reitet er durch das Stadttor, da reißt ihn seine Mutter vom Pferd, gibt ihm wütend eine Ohrfeige, weil er sich so in Gefahr gebracht hat, und putzt wütend das Blut von seiner Rüstung bevor sie ihn an den Ohren in sein Zimmer zerrt und ihm drei Wochen Hausarrest erteilt?

Auf der Suche nach dem richtigen Titel

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Thomas Williams | 11 August 2014 | Kommentieren
Als Autor fühlen wir uns manchmal wie Indiana Jones, oder? Wir suchen lange und vergeblich nach dem richtigen Titel für unsere Geschichte und haben das Gefühl unser Gehirn würde von riesigen Steinen überrollt oder verrückten Voodoopriestern attackiert werden, denn uns will einfach nichts einfallen. (Wer jetzt sagt, dass ich zu viele Filme gucke... Könnte sein.)

Ich habe mal den Tipp erhalten einfach mit der Geschichte anzufangen. Der Titel würde von alleine entstehen, aber während ich schreibe, denke ich ununterbrochen an ihn und es fällt mir schwer mich zu 100% auf das Schreiben zu konzentrieren (Man wird von genügend Dingen abgelenkt, da braucht es das nicht auch noch). Wenn ich die Geschichte also beginne, schreibe ich oben einen vorläufigen Namen drüber. Irgendetwas, das passt, auch wenn es nicht das richtige ist. Später kann ich es, wie die gesamte Geschichte, immer noch ändern.

Ein kleiner Trick, den ich mir mal überlegt habe bezieht sich auf Kurzgeschichten. Keine Ahnung, wie es euch geht, aber nehme ich eine Anthologie oder Kurzgeschichtensammlung in die Hand, schaue ich in das Inhaltsverzeichnis und lese mir die Titel der Geschichten durch, denn ich will wissen, ob sie interessant klingen.

Und da liegt der Hase im Pfeffer. Der Titel soll auf sich aufmerksam machen und den Leser dazu bringen, unsere Geschichte auf jeden Fall lesen zu wollen. Deswegen verwende ich gerne ungewöhnliche Titel. Das passt super bei Anthologien mit einem übergreifendem Thema. Hier können wir einen Namen für unser Werk wählen, welchen der Leser nicht erwarten würde oder sich eben fragt, was wohl dahinter steckt. Meine Geschichte für eine Vampiranthologie nannte ich "Comer el payaso - Friss den Clown". Der Titel erklärt sich von selber, während der Leser in die Handlung vertieft ist und klingt auf jeden Fall besser als "Ein Haufen Vampire und ein Clown". Der Titel soll alles, aber gleichzeitig auch nichts aussagen. Was sich hinter ihm verbirgt soll dem Leser erst bei der Lektüre klar werden.
Und sei es durch den letzten Satz.

Natürlich funktioniert dies auch ohne ein Überthema. Denkt einfach daran, dass eure Geschichte eine von vielen sein wird. Um sie nicht untergehen zu lassen und den Leser gleich neugierig zu machen, nehmt ihr einen Titel, der euch selber aufhorchen lassen würde. Oder den unmöglichsten (Er sollte im Bezug auf die Geschichte einen Hauch Ironie enthalten), denn oft ist dieser genau der richtige.


Von Ballköniginnen und Schulliebe, warum sind die bewährten Plots so beliebt?

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Kerstin Middley | 07 August 2014 | Kommentieren

Von Ballköniginnen und Schulliebe, warum sind die bewährten Plots so beliebt?

Ich glaube, diese Frage haben sich schon viele gestellt. Wenn man darüber nachdenkt, kann man lange diskutieren, aber es gibt allem Anschein nach kein eindeutiges Ergebnis.
Ballköniginnen und Schulliebe bilden vielleicht bald ein eigenes Genre, weil sie so beliebt sind.

Die 6 Denkhüte von De Bono

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Vala Moon | 04 August 2014 | Kommentieren


Edward de Bono ist ein britischer Mediziner, Kognitionswissenschaftler und Schriftsteller. Warum ich euch das erzähle? Ganz einfach:

Romanüberarbeitung #1 – Formalitäten und Grammatik

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Sabrina S. | 01 August 2014 | Kommentieren
Welcher Romanautor kennt das nicht? Man beendet nach ellenlanger Arbeit endlich einen Roman. Man freut sich, würde ihn am liebsten sofort veröffentlichen, damit auch alle anderen ihn lesen können. Aber Moment mal … da fehlt doch was! Ach ja, der Roman ist ja noch gar nicht wirklich fertig, nur die erste Fassung ist es. Dann heißt es wohl oder übel: Überarbeiten! Denn wenn man auf bestimmte Faktoren achtet, kann man einen Roman immer noch besser machen, als er es vielleicht schon ist.