Altbewährt – Brainstorming

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Vala Moon | 19 August 2014 |


Jeder kennt es: Brainstorming. Dabei geht es darum, möglichst viele Ideen in möglichst kurzer Zeit zu sammeln. Beim Brainstorming gibt es drei Phasen, die Einleitung in das Thema, die Ideenfindung und zum Schluss die Bewertung.


Brainstorming ist sowohl einzeln als auch in einer Gruppe möglich. Für Autoren ist diese Möglichkeit eine wirklich sinnvolle und auch sehr leicht und gut umsetzbare, denn ihr könnt alleine arbeiten. Außerdem solange und so oft wie ihr wollt. Man ist nicht zwingend an einen Ort gebunden. Ihr könnt das Brainstorming abhalten, wo ihr wollt, im Park, in der Bahn, bevor ihr ins Bett geht. Es ist eine der flexibelsten Methoden, die es gibt.

Der Ablauf ist ganz einfach:
  1. Bestimmte das Thema:
    Es ist wichtig, ein genaues Thema zu haben. Dieses kann natürlich der Handlungsablauf der Geschichte sein, Charakterentwicklungen und so weiter. Es gibt nur sehr wenige Grenzen, doch die wichtigste ist, das ihr euer Thema so genau wie möglich beschreibt und festlegt. 
  2. Ideenfindungsphase:
    Hierbei geht es darum spontan Vorschläge, Ideen und Lösungsansätze beziehungsweise verschiedene Handlungspunkte zu nennen. Natürlich könnt ihr diese auch auf einzelne Zettel notieren oder auf ein großes Plakat. Diese Ideenfindungsphase könnt ihr auch auf eine bestimmte Zeit beschränken, zum Beispiel eine halbe Stunde. Ihr könnt euch aber auch so viel Zeit lassen, wie ihr wollt oder zum Beispiel immer wieder eine Idee aufschreiben. Es ist nur wichtig, dass ihr alle Ideen beisammenhaltet.
  3. Bewertung der Ideen:
    Nun geht es um die Qualität der Ideen. Nehmt euch Zeit und überdenkt jede Idee und jeden Gedanken, den ihr hattet. Überlegt euch, wie gut, umsetzbar und vor allem schön eure Idee ist. Passt sie zu der Geschichte oder wäre es eine Notlösung. Vielleicht legt ihr sie auch auf die Seite, bis euch etwas bessere einfällt oder ihr die Idee weiterentwickeln könnt. Eine Möglichkeit wäre auch, den einzelnen Ideen Punkte zu geben. Versucht dabei sachlich zu bleiben, soweit das bei der eigenen Geschichte eben geht.
Wichtig beim Brainstorming ist es, die vier Grundregeln zu beachten.

Übt während der Ideensammlung keine Kritik! Es geht während dieser Phase ausschließlich darum Ideen zu sammeln, und nicht darum sie zu bewerten.
Da es schwierig ist Ideen auf Befehl zu entwickeln, können auch die verrückten Ideen genutzt werden. Sie dienen oft als Inspiration. Außerdem heißt es, die erste Idee ist nicht unbedingt die beste.

Beim Brainstorming zählt ausnahmsweise die Quantität und nicht die Qualität. Die Bewertung der Ideen kommt nach dem Ideenfinden. 

Verrückte Ideen können neue Einfälle und Vorschläge zutage bringen. Trau dich und spiele mit deinen Ideen, alles ist erlaubt.

Brainstorming ist eine einfache Kreativitätstechnik, die schnell erlernt werden kann und sehr effektiv ist. Ich bin mir sicher die Meisten von euch kennen sie sehr, sehr gut und arbeiten auch viel damit. Vielleicht konnte ich euch trotzdem ein paar interessante Impulse zum Verbessern eurer Technik geben.

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