Romanüberarbeitung #1 – Formalitäten und Grammatik

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Sabrina S. | 01 August 2014 |
Welcher Romanautor kennt das nicht? Man beendet nach ellenlanger Arbeit endlich einen Roman. Man freut sich, würde ihn am liebsten sofort veröffentlichen, damit auch alle anderen ihn lesen können. Aber Moment mal … da fehlt doch was! Ach ja, der Roman ist ja noch gar nicht wirklich fertig, nur die erste Fassung ist es. Dann heißt es wohl oder übel: Überarbeiten! Denn wenn man auf bestimmte Faktoren achtet, kann man einen Roman immer noch besser machen, als er es vielleicht schon ist.

Um zu beweisen, dass man sich zumindest ansatzweise mit der deutschen Sprache und dem Satz eines Buches auskennt, sollte man auf formale Aspekte und die Grammatik bzw. Rechtschreibung achten.

Folgende Fragen sollte man bei der formalen Überarbeitung stellen:
  • Habe ich die Rechtschreib- und Zeichensetzungsregeln beachtet?
  • Stimmt die Grammatik in den Sätzen?
  • Wie sieht es mit Wortwiederholungen aus?
  • Stehen nicht doch zu viele Adjektive und Füllwörter in meinem Text?
  • Bleibe ich meinem Schreibstil durchgehend treu?
  • Habe genügend Absätze gemacht?
  • Sind die Dialoge klar strukturiert (mit Zeilenumbrüchen nach jedem Sprecher-/Denkerwechsel)?
  • Sind die Kapitel gut aufgeteilt? Haben sie alle ungefähr den gleichen Umfang? (Also am besten die Normseiten nicht so aufteilen: 10-2-4-26-7. Eher so: 12-16-10-15-17.)
Es gibt viele Fragen, die man sich nach Beendigung eines Romans stellen muss. Wenn man das Manuskript an einen Verlag schicken will, sollte man sich zudem an die Richtlinien halten, was Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, usw. angeht. Gibt es keine speziellen Regeln, dann heißt das für gewöhnlich automatisch, den Text in Normseiten einzusenden.

Wenn man all das erst einmal befolgt, sieht das Manuskript zumindest schon mal auf den ersten Blick sauber aus. Und was sagt man für gewöhnlich über den ersten Eindruck? Dass der entscheidend ist.

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