Lebendige Städte: Von der Steilküste zur Stadtmauer

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Schreibnacht Magazin | 30 September 2014 | Kommentieren
Herzlich Willkommen liebe Weltenbastler zu einem weiteren Teil unseres Baukastens und es soll um Städte gehen. Ich möchte euch nicht zu Master-Städteplanern machen, sondern zeigen wie man ihnen wirksam Leben einhaucht. Städte. Sie faszinieren uns, sie sind Zentrum des Lebens. In Städten liegt die Macht und das Geld begraben - heute wie damals, nicht anders sieht es da in unseren Geschichten aus. In vielen fantastischen Romanen kommt keiner der Helden um sie herum, in Dystopien kann man nur sehr schwer auf sie verzichten. Im Grunde ist eine Stadt nichts anderes als eine Ansammlung von Häusern, Geschäften und Straßen. Nun sind wir, als Autoren an der Reihe dem Leser zu zeigen, dass in dieser Stadt mehr steckt als nur Stein und Holz, mehr als Beton und Kabel. 

Schreibblockaden-Samstag - Paulina Bordihn

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Unknown | 27 September 2014 | Kommentieren
Das Es­gibt­besseres­zu­tun Syndrom. Oder auch: Schreibblockade

Am einen Tag warst du noch im Schreibrausch, du quälst die Tastatur und bringst deine Geschichte total weit voran. Am nächsten Tag scheint alles Verloren. Du findest immer etwas besseres und wenn du dich dann aufraffst zum Schreiben, weißt du nicht wie, was usw. So etwas nennt man Schreibblockade und es gibt kaum einen Schreiberling, der dieses Wort noch nicht aus Verzweiflung in den Mund genommen hat. Klar, auch ich hatte meinen Disput mit dem Esgibt­besseres­zu­tun Syndrom, wie ich es manchmal auch nenne, aber dann habe ich kleine Tipps um sie zu besiegen. Bereit? Dann erzähl ich sie dir jetzt:

Geldwäsche in der Bäckerei - interessante Orte für die Handlung

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Lini | 24 September 2014 | Kommentieren
Nachdem man die Haupthürde – nämlich die Charakterentwicklung – bei einer Geschichte gemeistert hat, kommt meist die Frage auf: „Wo soll die Handlung denn eigentlich spielen?“

Der Ort muss und soll zur Geschichte passen, denn ich denke niemand könnte sich vorstellen das Kerstin Giers Edelstein-Triologie statt in London irgendwo auf einer Karibikinsel spielt oder im tiefsten Dschungel Afrikas. Genauso ist es auch nicht vorstellbar, dass die Allianz Arena ein Handlungsort der Hungerspiele ist. Ihr steht also als erstes vor der Entscheidung: Fantasiewelt oder reale Welt?


Von Kampf-Zicken und Jungfern in Nöten: Frauen im Fantasy-Genre

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Hekabe OhneName | 21 September 2014 | 1 Kommentar
Manchmal ist es schwer als Frau gleichzeitig auch noch ein Fan von Fantasy-Büchern und Filmen zu sein. Denn auch wenn das Genre immer weiblicher wird, passiert es dann doch immer wieder, dass die üblichen alten Klischees bedient werden.

Denn leider geben Frauen scheinbar für das Genre nur zwei sehr extreme Typen her: Die leicht minder bemittelte Jungfer in Nöten, deren Name man schon nach fünf Minuten vergisst – denn eigentlich sitzt die ja sowieso nur irgendwo herum, damit sie gerettet werden kann – oder die Oberzicke mit dem Aggressionsproblem, der man sich besser nur auf höchstens ein paar Meter nähert. Dazwischen mischt sich manchmal noch die eine oder andere fanatische Priesterin oder aufmüpfige Prinzessin, aber selbst die weisen normalerweise klare Tendenzen zu der einen oder anderen Gruppe auf.

Jedem das seine – Mindmapping

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Vala Moon | 18 September 2014 | 1 Kommentar

Manche lieben es und andere hassen es, das Mindmapping. Bei Mindmapping handelt es sich um eine Kreativitätsmethode, mithilfe derer man Gedanken schriftlich in Bildern erfassen und strukturieren kann. Das Ergebnis wird als Mindmap bezeichnet. Mindmaps können euch dabei helfen, Wissen und Informationen zu ordnen und in Beziehung zu setzen. Dadurch erhaltet ihr einen Überblick zu einem Thema und können dieses sicht- und greifbar bearbeiten.

Horrorshow - Teil 1: Unheimliche Orte erschaffen

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Thomas Williams | 16 September 2014 | Kommentieren
Wir von der Schreibnacht möchten euch mit möglichst vielen Tipps zu verschiedenen Genres weiterhelfen. Eines, vor dem gerne mit vor den Mund geschlagenen Händen zurückgeschreckt wird, ist das Horrorgenre. Dabei habe ich feststellen dürfen, dass das Interesse in der Facebookgruppe der Schreibnacht durchaus vorhanden ist. Selber bin ich seit Jahren darin tätig und habe in mehreren Anthologien Kurzgeschichten veröffentlichen können, für die ich gute Kritiken bekam. Deswegen dachte ich mir, ich versuche es mal mit einer neuen Reihe auf dem Schreibnachtblog. In "Horrorshow" möchte ich euch Tipps geben, wie ihr an Horrorgeschichten herangehen könnt, falls ihr noch nie eine geschrieben habt. Und wenn ihr schon lange in dem Genre schreibt, findet ihr vielleicht neue Möglichkeiten. Gerne dürft ihr in den Kommentaren auch eure Meinung und eure Erfahrungen oder eigene Vorschläge posten. Meine sind kein Allheilmittel. Was ich hier vorschlage, funktioniert für mich und ihr könnt es ausprobieren, aber nicht jeder Schreibtipp ist für jeden Autoren geeignet. Oft sind es jedoch gerade die abwegigsten Vorschläge, welche einen zum Erfolg führen. Eine Erfahrung, die ich schon mehrmals gemacht habe. Traut euch etwas Neues auszuprobieren. Es kostet nicht viel Zeit und ihr habt nichts zu verlieren, oder? Lange Rede, gar kein Sinn. Fangen wir an mit dem ersten Teil von Horrorshow. 

Wenn wir an einen unheimlichen Ort denken, denken wir an die Schule, oder? Kommt schon! Immer wieder in einem Raum eingeschlossen zu sein, wo dir jemand etwas über die Welt erzählen will und dir nicht erlaubt mal pinkeln  zu gehen oder die Flucht zu ergreifen? Ist das nicht gruselig? Du darfst während des Unterrichts noch nicht einmal laut um Hilfe schreien. Ach, das glaubst du nicht? Dann probier es doch mal aus.

Noch schlimmer sind natürlich verlassene Gebäude wie Krankenhäuser, Fabriken, Erlebnisparks oder Heilanstalten. Ein paar dieser Orte machen uns ohnehin schon Angst, denn wer ist schon gerne in einem Krankenhaus oder in einer Anstalt voller Verrückter? Dort denken wir an Nadeln, Skalpelle, Operationen. Alles Dinge, vor denen sich Menschen fürchten. Ein Krankenhaus ist also so oder so ein recht unbequemer Ort. Ein Freizeitpark sollte ein bunter Ort sein, an dem Kinder lachen und die ganze Familie oder Freunde gemeinsam Spaß haben. Doch stell ihn dir einmal verlassen vor. Das Ding ist seit zwanzig Jahre nicht mehr in Betrieb, die Attraktionen vermodert und verfallen. Überall laufen Ratten herum, Obdachlose schlafen in Verstecken. Lachende, gemalte Gesichter grinsen uns von verschimmelten Wänden aus an. Es gibt lauter Verstecke, in denen jemand oder etwas lauern könnte.
Ein ebenfalls gerne genommenes Stilelement im Horrorgenre: Verlassene Häuser mit einer unheimlichen Geschichte. Das Haus ist seit Jahren unbewohnt. Der Vorbesitzer brachte seine Familie um und wurde nie gefasst. Angeblich haust er heute noch im Keller und schnitzt Figuren aus den Knochen neugieriger Menschen, die sein Haus betreten haben. Das Element ist recht alt, wird aber immer noch häufig benutzt. Und warum auch nicht? Zu Hause fühlen wir uns wohl. Es ist unser kleines Reich, das wir uns einrichten, wie es uns gefällt. Was interessiert uns die Vorgeschichte des Hauses? Die ist schließlich Vergangenheit. Also ziehen wir ein und kaum steht die letzte Porzellanfigur an ihrem Platz, hören wir Schritte im leeren Keller.

Wenn es dir schwer fällt, dir etwas in der Art vorzustellen, empfehle ich dir Urban Explorer zu googeln. Das sind Leute, die seit langem verlassene Gebäude und Stellen aufsuchen, um sich dort auf eigene Gefahr umzusehen und Fotos zu machen. Es gibt Bildbände von ihnen, einige sind bei Facebook und ihre Bilder sind teilweise unglaublich. Von verlassenen Gefängnissen, über Krankenhäuser, Heilanstalten und Fabrikhallen ist alles dabei. Oft haben solche auch irgendeine verrückte, gruselige Vorgeschichte.

Wenn du einen unheimlichen Ort erschaffen willst, denk am besten an einen, der dir ohnehin Angst macht. Und stell ihn dir nachts einsam und verlassen vor. Oder eben etwas, wo du gerne bist und dich wohl fühlst, denn gerade diese Stellen können besonders gruselig wirken, wenn wir sie verdrehen und auf den Kopf stellen. Nehmen wir unser Schlafzimmer. Wo fühlen wir uns sicherer und geborgener, als im eigenen Bett? Es ist warm, bequem und man möchte gar nicht mehr aufstehen. Aber dann dreht sich neben dir jemand im Bett herum, aber du lebst alleine. Schon ist der schönste Ort etwas völlig anderes.

Auch kannst du mit den Urängsten der Menschen spielen. Ein sehr, sehr schmaler Tunnel, durch den dich etwas verfolgt (Klaustrophobie), ein Terrarium dessen Bewohner plötzlich verschwunden sind (Arachnophobie), dunkle Räume in denen sich etwas bewegt (Nyktophobie), die Schule oder der Arbeitsplatz (Scholionophobie; Arbeitsplatzphobie... Hey, schaut bei Wikipedia nach. Ich denk mir das nicht aus).

Wo hältst du dich selber besonders ungerne auf und warum? Versuche diesen Grund zu multiziplieren, denn die gleiche Angst werden auch viele andere Menschen teilen.  

Pferdeschwanz und Dutt ­ Schwierigkeit, schöne Frisuren zu beschreiben - Gastbeitrag Tinka Beere

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Unknown | 12 September 2014 | Kommentieren
Rote High Heels. Einen schwarzen Mini. Ein Rotes Top. Die Handtasche ebenso schwarz wie der Rock. Und die Haare? Ein Dunkelbrauner Bob. Lang, offen und blond. Oder rot und zu einem Dutt?

Schubladendenken | Muss der Antagonist immer ein Bösewicht sein?

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Christina | 09 September 2014 | 2 Kommentare
Antagonisten sind die Gegenspieler des Helden. Doch sind sie deswegen immer böse?  Je nach Art der Geschichte kommen verschiedene Typen zum Einsatz. Wir kennen zum Beispiel den gefallen Helden, den ausgebildeten Mörder oder den machthungriger Tyrannen.  Sie alle können die Rolle des Bösewichts  übernehmen, indem sie aktiv gegen den Protagonisten kämpfen. Allerdings ist der klassische Bösewicht heute nur noch in Action-Geschichten gefragt. In jedem anderen Genre sollte der Antagonist mehr darstellen als eine Anreihung von Klischees. 

Wie aus einem Klischee ein Charakter mit Herz wird ...

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Schreibnacht Magazin | 06 September 2014 | Kommentieren
Die erste Grundidee für Deinen Roman steht oder Du hast bereits eine grobe Skizze des Plots im Kopf, wenn nicht sogar schon zu Papier gebracht. Der nächste Schritt kommt  ganz von selbst: Du beginnst Dir über die Figuren Gedanken zu machen, die letztendlich die Abenteuer Deiner Geschichte bestehen werden. Bevor wir endlich loslegen, noch eine kurze Erklärung: Figuren sind für den Leser der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Geschichte. Ohne sie könnte er sie überhaupt nicht miterleben.

Soziale Netzwerke und ihr Nutzen für Autorenmarkting - Teil 3: Wattpad

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Carolin Grotjahn | 03 September 2014 | 1 Kommentar
In der Reihe "Soziale Netzwerke und ihr Nutzen für Autorenmarkting" stellen wir euch einige soziale Netzwerke vor, in denen ihr als Autoren aktiv sein könnt.
Zu jedem Netzwerk erzählen euch Autoren, wie nützlich sie das Netzwerk für ihr Marketing finden.
Teil 3 der Reihe dreht sich um Wattpad .

Wintersturm mit dünnem Kleidchen - Kleidung dem Protagonisten und dem Ort anpassen

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Lini | 01 September 2014 | Kommentieren
Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Und besonders als Autor tappt man öfter mal in die Falle. Sei es wenn man, wie ich, am liebsten die Geschichten ohne Planung entstehen lässt, oder wenn man seine Aufzeichnungen beim Schreiben nicht immer gleich zur Hand hat.

Ein besonderes Augenmerk möchte ich in meinem heutigen Beitrag auf das Thema „Kleidung“ legen, die zwar meistens als relativ unbedeutend erachtet wird, man sollte ihr jedoch auch nicht zu wenig Aufmerksamkeit schenken.

Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor:

Eure Hauptfigur nimmt an einem Winterball teil. Draußen ist es eisigkalt, drinnen verbreiten alte Kaminöfen eine wohlige Wärme. Der Ballsaal ist beleuchtet mit abertausenden von Kerzen die den Raum in ein oranges Licht tauchen. Eure Protagonistin trägt vielleicht ein weinrotes, rauschendes Ballkleid ohne Ärmel, dazu zu ein paar schwarze, hohe Schuhe.

Sie feiert zusammen mit den anderen Ballgästen, tanzt, lacht und hat Spaß. Vielleicht macht ihr auch der ein oder andere männliche Teilnehmer Avancen.

Doch plötzlich tauchen zwielichtige Gestalten auf, die eure Hauptfigur schon seit einiger Zeit verfolgen und fangen wollen. Diese ergreift also die Flucht.