Jedem das seine – Mindmapping

´
Vala Moon | 18 September 2014 |

Manche lieben es und andere hassen es, das Mindmapping. Bei Mindmapping handelt es sich um eine Kreativitätsmethode, mithilfe derer man Gedanken schriftlich in Bildern erfassen und strukturieren kann. Das Ergebnis wird als Mindmap bezeichnet. Mindmaps können euch dabei helfen, Wissen und Informationen zu ordnen und in Beziehung zu setzen. Dadurch erhaltet ihr einen Überblick zu einem Thema und können dieses sicht- und greifbar bearbeiten.


Mindmaps sind nahezu perfekt um den Inhalt einer Geschichte grob zu umreisen. Doch bieten Mindmaps auch die Möglichkeit, bis ins kleinste Detail zu gehen. Durch die grafische Gestaltung der Mindmap prägt man sich viele Dinge besser ein und kann sozusagen Eselsbrücken bauen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie erstelle ich eine Mindmap?


Zu aller erst geht es darum, dass Thema genauer zu definieren. Das kann zum einen bereits eine kurze Inhaltsangabe der Geschichte sein, aber auch nur der Titel. Es ist wichtig, dass ihr wisst, worum es geht und worauf ihr hinaus wollt. Ihr könnt das Ganze natürlich auch mit Bildern und Symbolen verdeutlichen. Am besten ist es auch ihr besorgt euch ein großes Blatt oder ein Mindmapping-Programm, mit dem ihr gut arbeiten könnt. Für Letzteres gibt es kostenlose Programme im Internet.
Als zweiten Punkt schlage ich euch vor Schlüsselbegriffe zu sammeln die ihr mit dem zentralen Thema der Mind-Map verbindet. Diese Begriffe schreibt ihr mehr oder weniger sortiert, so wie es euch beliebt, um euer zentrales Thema und verbindet sie mit Hilfe von Linien mit dem Thema. Umso tiefer und detaillierter eure Begriffe werden, umso verzweigter wird die Mind-Map.

Wenn euch wirklich gar nichts mehr zu dem Thema einfällt, seid ihr noch lange nicht fertig. Jetzt geht es um das Sortieren und Ordnen. Vielleicht habt ihr das schon beim vorherigen Punkt gemacht, wenn nicht, dann seid ihr spätestens jetzt dran. Es geht darum, eine Beziehung zwischen den Begriffen herzustellen und diese Beziehung zu visualisieren. Man kann die Worte beliebig gruppieren, hervorheben und ergänzen. Vielleicht fallen euch Zusammenhänge oder Ungereimtheiten auf. Ihr könnt Punkte in der Geschichte hervorheben, die extra wichtig für die Entwicklung eures Charakters sind oder auch einfach nur versuchen die Storyline im Kreis um euer Thema herumzubasteln. Erst, wenn ihr das Gefühl habt, wirklich fertig zu sein, dann könnt ihr aufhören. Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn ihr einen Tag Pause macht und dann an der Mindmap weiter arbeitet.

Diese Kreativitätstechnik ist etwas, das man sehr gut alleine machen kann. Außerdem sollte man sie höchstens zusammen ausarbeiten, aber es sollten nicht zwei verschiedene Personen zum gleichen Thema eine Mindmap erstellen, da sich diese sehr stark unterscheiden können. Auch wenn ihr euch ein sehr komplexes und schwieriges Thema ausgesucht habt, solltet ihr vielleicht auf eine andere Technik zurückgreifen, denn Mindmaps vereinfachen und kürzen Sachverhalte sehr stark.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es absolut hasse eine Mindmap zu erstellen. Das war schon von Anfang an so und wird sich wohl auch nie ändern. Trotzdem wünsche ich euch viel Erfolg beim ausprobieren.

1 Kommentar:

  1. Das Thema Mind Mapping gibt noch viel mehr her! Schade, dass hier so wenig davon auftaucht. Denn dass man mehr oder weniger verzweigt Informationen darstellen kann, dürfte jedem klar sein. Eine detailliertere Behandlung von Vor- und Nachteilen, sowie Beispielbilder (das Thema ist schließlich etwas Visuelles) und evtl. zwei, drei Programm-Beispiele hätte ich noch interessant gefunden :)

    AntwortenLöschen