Arbeiten mit Papyrus Autor - Teil 4: Stilanalyse

´
Charisma Luttkenn | 28 Dezember 2015 | 1 Kommentar

Quelle: Papyrus Autor
Die Papyrus Stilanalyse bringt Ihren Text auf den Punkt. Sie unterstützt Sie in Ihrem persönlichen Schaffensprozess und hilft Ihnen, einen flüssigeren Text zu erhalten. - Papyrus Autor
Ich bin jemand, der sich sehr gut überlegt, ob er für ein Programm Geld ausgibt. Deswegen nutze ich gerne kostenlose Alternativen, wie zum Beispiel Libre Office, die stehen ihren, oft teuren, Kollegen um nichts nach. Heute jedoch geht es um Papyrus Autor. Als ich vor zwei Jahren das erste Mal davon hörte, war ich Feuer und Flamme. Ich wusste, ich muss es haben. Die Anschaffung lohnt sich, sobald man regelmäßig Texte bearbeitet. Jeder sollte natürlich für sich selbst entscheiden. Ich kann es nur empfehlen und möchte es nicht mehr missen. Mir half Papyrus Autor vor allem beim Thema Wortwiederholung und Füllwörter.

Die eigene Homepage mit Wordpress bauen

´
Carolin Grotjahn | 23 Dezember 2015 | 6 Kommentare

Irgendwann kommt jeder Autor an den Punkt, an dem er sich eine eigene Homepage wünscht. Eine Möglichkeit, um sich ohne große Vorkenntnisse eine ansprechende Homepage zu erstellen, ist WordPress. Hierfür stelle ich euch zwei Varianten vor: das kostenlose WordPress und WordPress über einen Hoster.

Was man als Autor von Märchen lernen kann

´
Sabrina S. | 21 Dezember 2015 | Kommentieren
Quelle: »Die Märchen der Gebrüder Grimm« - Taschen Verlag
Allein der Begriff „Märchen“ lässt uns sofort in unsere Kindheit zurückreisen. Wir erinnern uns an fantastische Geschichten, die die Grenzen des Möglichen überschreiten. An Happy Ends, die man am liebsten selbst erleben würde. An die gerechte Strafe, die die bösen Figuren am Schluss erhalten. Und natürlich an die Floskeln „Es war einmal vor langer Zeit …“ sowie „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“. Doch was hat es mit diesen kurzen Texten auf sich, dass sie sich so großer Beliebtheit erfreuen? Was macht die Geschichten so faszinierend? Diesem Erfolgsgeheimnis gehen wir heute auf den Grund …

Träumer, in der Realität verheddert

´
Isabell Dieckmann | 20 Dezember 2015 | Kommentieren


Voller Erstaunen stellte ich gestern fest, dass nun die Reihe an mir war, mich vorzustellen. Wieder einmal hat mir die Zeit ein Schnippchen geschlagen und den Turbo-Gang eingelegt. Mein Name ist Isabell Dieckmann und da es bereits angeklungen ist, kann ich es genauso gut zugeben: ich schiebe die Dinge auf. So sehr ich das Schreiben liebe, brauche ich doch häufig die letzte Minute, das Gefühl der Bedrängnis und Unmittelbarkeit.

Kolumne | Gib dem Kind einen Namen!

´
Patricia Bellasie | 18 Dezember 2015 | Kommentieren

Wie wichtig ist eigentlich die richtige Namensgebung? Beim Schreiben stoße ich sehr häufig auf diese Frage: Wie nenne ich meine Figuren, beschrifte ich meine Kapitel und welchen Titel soll mein Werk tragen? Dabei möchte, muss und sollte ich vermeiden, andere Autoren zu kopieren oder diesen zu ähneln. Doch das ist leichter gesagt als getan. Ich habe oft das Gefühl, dass alles Gute schon vergriffen ist und das macht mich wahnsinnig!

Gastbeitrag | Inspirationen festhalten im Reisetagebuch

´
Cleo Johnson | 16 Dezember 2015 | Kommentieren

Ich liebe das Reisen. Aber Schreiben liebe ich fast genauso sehr. Reisen haben mich schon zu unzähligen Romanideen oder neuen Charakteren inspiriert. Momente, die ich erlebe, geben mir Ideen. Menschen, die ich sehe, treffe und kennen lerne, bieten sich als Charaktere an. Situationen die ich mit ansehe, können zu einer Szene in einem Buch werden. Wenn man zu Hause ist, nimmt man sich oft nicht die Zeit seine Umgebung zu beobachten. Man rennt meist durch die Stadt weil man irgendwohin möchte. Aber auf Reisen bleibt man oft stehen, nimmt alles in sich auf, sieht sich um und Beobachtet. Manchmal sogar, ohne es bewusst zu merken. Und überall lauern Inspirationen. Aber ehe man sich versieht, hat man sie wieder vergessen. Und deswegen ist es sinnvoll, ein Reisetagebuch zu schreiben.

Gastbeitrag | Arbeiten mit Papyrus Autor - Teil 3: Überarbeiten

´
Cleo Johnson | 14 Dezember 2015 | Kommentieren
Quelle: Papyrus Autor
Ein Sprichwort sagt: "Es gibt keine schlechten Texte nur faule Autoren." Mein Prolog ist wirklich schlecht und jeder Lektor wird ihn wahnsinnig lachend in der Luft zerreißen. Also, was mache ich? Genau! Ich überarbeite und das in mehreren Schritten.

4 Tipps zum Schreiben von Actionszenen

´
Thomas Williams | 09 Dezember 2015 | Kommentieren

Wenn wir mal ganz ehrlich sind, sind Actionszenen "Augenfutter". Kämpfe, Verfolgungsjagden und Explosionen machen optisch einfach unheimlich viel Spaß. Sie zu schreiben oder zu lesen ist für viele unvorstellbar. Man sieht und hört ja nichts. Filme haben den Vorteil, dass sie nichts beschreiben müssen, von dramatischer Musik unterlegt werden und dank schneller Schnitte oder guter Schauspieler ein wahnsinniges Tempo haben. Kein Grund Actionszenen nicht zu schreiben, denn auch in Büchern können sie einen richtig mitreißen. Geschichten sind für mich Kopfkino. Wenn ich lese oder schreibe, läuft die Story wie ein Film vor meinen Augen ab, nur achte ich da eben viel mehr auf die Feinheiten, als bei einem Film, der an mir vorbeirauscht. Darauf möchte ich in den nächsten Punkten eingehen.

Vaire | Die Weberin der Träume

´
Vaire Variz | 06 Dezember 2015 | Kommentieren

Als Autorin sehe ich mich als Schicksalsweberin für meine Figuren. Ich gebe ihnen nicht nur Namen, Gesichter und Geschichten, die sie erleben. Ich versuche ihnen eine Seele zu geben, etwas, das sie in meinen Augen besitzen, sobald sie sich in meine Träume geschlichen haben. Diese Seelen der Figuren versuche ich seit Jahren in Kurzgeschichten, Gedichte oder Romane zu verpacken. Bisher habe ich das still und heimlich in meinem Zimmer getan – für mich und ohne großes Publikum. Vielleicht kommt ja eines Tages dieser ganz bestimmte Tag, an dem meine Geschichten auf für eine größere Leserschaft zugänglich werden.

Gastbeitrag | Arbeiten mit Papyrus Autor - Teil 2: Schreiben

´
Cleo Johnson | 04 Dezember 2015 | Kommentieren

Quelle: Papyrus Autor
Im ersten Teil habe ich den Grundstein für mein Projekt gelegt. Die Handlung wurde skizziert. Der Spannungsbogen ist gespannt und die Figuren haben Namen, Gesichter und Charakter. Dann kann es ja losgehen. Ich öffne Papyrus und gehe auf den Ordner Haupttext,  der - oh Jammer - leer ist.

Ich verbanne erst mal alle Störfaktoren. Rechtschreibprüfung, Stilanalyse oder sonstige Kringel und Striche, die haben in der Rohfassung nichts zu suchen. Ich will, schreiben nicht überarbeiten und das so schnell wie möglich. Dafür setze ich mir eine Zielvorgabe, die mir sagt wie viele Wörter ich bis zu meinen Tagesziel brauche. Alle Optionen finde ich in der unteren Leiste.

ZenWriter | Eine Software für leicht ablenkbare Autoren

´
Cleo Johnson | 02 Dezember 2015 | 4 Kommentare

Über die Jahre hinweg habe ich zwei Schwächen an mir festgestellt, die das Schreiben betrifft: Ich halte mich oft an der Planung auf und ich lasse mich leicht ablenken. Mit der Zeit habe ich mir konkrete zeitliche Ziele gesetzt, wann die Planung eines Projekts abgeschlossen sein soll und ich mit dem Schreiben beginne. Ich habe mir zahlreiche Methoden zu Eigen gemacht und Tools zugelegt, die es mir ermöglichen die Vorarbeit an meinem Projekt einfach und strukturiert zu gestalten. Aber ich lasse mich noch immer viel zu leicht vom Schreiben ablenken. Die bewährten Mittel - WLAN und Handy ausschalten, Telefon ausstöpseln, die Tür schließen - half nicht gegen die gähnende weiße Leere der ersten Seite und die Stille (und auch nicht gegen Mitbewohner und Postboten). 

Stufendiagramme | Stufe für Stufe zur detaillierten Handlung

´
Cleo Johnson | 30 November 2015 | Kommentieren

Künstler vs. Kreativer Handwerker, in Englisch Discovery-Writing vs. Outlining. Das ist immer wieder Thema in der Schriftstellerwelt. Schneeflocken-Methode oder doch lieber plot- und planlos zum Roman? Schreiben ist eine Wissenschaft und die eigentliche Frage ist nicht, wie man schreibt, sondern wie viel vor dem Schreiben geplant wird. Und für mich ist das Stufendiagramm der Inbegriff des Plottens, denn mehr plotten als in einem Stufendiagramm kann man nicht, weil man sonst schon bei seinem ersten Entwurf gelandet ist. Die wichtigste Frage jedoch zu Beginn: Was ist ein Stufendiagramm? Im Grund ist dieses "Diagramm" eine detailliert ausgearbeitete Darstellung der Szenen im Handlungsverlauf und gleicht schon sehr einem Baugerüst für den ersten Entwurf. Alfred Hitchcock erklärte einmal, dass er zwei oder drei große Szenen für einen Film im Kopf hat und sich daraufhin überlegt, wie die Figuren von A nach B gelangen könnten. Eben diese Vorgehensweise nutze ich auch beim Stufendiagramm. Aber wo fange ich an? Was ist der erste Schritt?

Schreibübung | Wildes Schreiben

´
Cleo Johnson | 27 November 2015 | Kommentieren

Fünf Minuten am Tag, keine Sekunde mehr! Die beste Übung für Kreativ sowie mehr Routine und Sicherheit beim Schreiben ist kurz und wirkungsvoll. Es geht um Wildes Schreiben, eine häufig empfohlene Übung, auch bekannt als "Freies Schreiben" oder "Assoziatives Schreiben". Der erste Gedanke dabei ist, Schreiben durch Schreiben zu lernen und auch Blockaden löst man am besten dadurch einfach zu schreiben - nur nicht an dem Projekt auf das man sich gerade versteift hat. Der zweite Gedanke hinter dieser Übung: In unseren Köpfen steckt viel mehr Kreativität und viel mehr Ideen, als wir uns ausmalen können. Wir müssen also das Gerümpel aus dem Weg räumen, das den Zugang zur kreativen Ecke unseres Gehirns versperrt.

Gastbeitrag | Tipps für ein gelungenes Facebook-Banner

´
Sarah Böcker | 25 November 2015 | 4 Kommentare

Jeder Autor weiß inzwischen, wie wichtig ein Facebook-Auftritt für seinen Erfolg ist. Ich brauche nicht darüber zu reden, dass sich die Bindung zwischen Autor und Leser verbessert und man eine höhere Reichweite für seine Bücher und seiner Marke „Schriftsteller“ erzielen kann.

Anders als textliche Inhalte der Seite – die der Autor von Berufs wegen beherrscht – sind Bild oder Videoinhalte essentiell für den Social Media Erfolg. Speziell der Einstieg einer Seite: Ist das Profilbild sympathisch? Ist das Titelbild ansprechend und informativ? Denn genau dort sieht der Seitenbesucher, worum es geht und welche Inhalte für ihn interessant sein könnten. Interessant genug, um vielleicht ein Like da zulassen.

Lektorat: hausgemacht | Wie du deinen eigenen Text verbesserst (1)

´
Cleo Johnson | 23 November 2015 | Kommentieren
Eine Frage, die sich jeder Autor, der in Eigenregie sein Buch auf den Markt bringen möchte, stellt, ist: Wie viel investiere ich in das Lektorat? Das ein Manuskript vor Veröffentlichung noch einmal genauestens unter die Lupe genommen werden muss, steht für mich nicht zur Debatte. Wenn ich meinen Leser das bestmöglichste Erlebnis und schöne Stunden mit meinem Buch schenken möchte, muss ein professionelles Auge über die Geschichte schauen. Aber bei vielen Aspekten des Selfpublishings spielt das Geld hier keine unwichtige Rolle. Der Verband der freien Lektorinnen und Lektoren gibt in seiner Broschüre eine Empfehlung von 5,30 - 8,90 Euro pro Normseite. Wenn ich da an mein aktuelles Projekt denke, das irgendwann einmal um die 450 Seiten messen soll, würde mich das Lektorat - wenn ich mit dem niedrigsten Preis rechne - 2.385,00 Euro kosten. Das ist eine Summe! Trotzdem können wir als Autorinnen und Autoren schon im Voraus eine Menge tun, um dem zukünftigen Lektor die bestmögliche Version unseres Manuskripts zur Verfügung stellen zu können... und so vielleicht Geld aufsparen für eine Lesereise - oder ein neues Notizbuch.

Jessi | Romantikerin mit Hang zum Sadismus

´
Jessica Iser | 22 November 2015 | 2 Kommentare

Dass ich auf die Schreibnacht stieß, war mehr oder weniger ein Zufall. Lily, die ich schon vorher kennengelernt hatte und die nun auch eine treue Schreibnacht-Kollegin ist, empfahl mir das Schreibnacht-Forum. Ich meldete mich also dort an und war begeistert von den gemeinsamen Schreibnächten, die mich nach einer langen Blockade endlich wieder dazu motivieren konnten, etwas aufs Papier zu bringen. Einige Monate nach meiner Anmeldung suchte das Schreibnacht-Magazin-Team Verstärkung – nun arbeite ich für das Schreibnacht-Magazin als Lektorin.

Ich bin Studentin im „M. Eng. Informationswissenschaft“ und stehe kurz vor dem Abschluss. Das heißt ich bin gewissermaßen Spezialistin für Recherchearbeit.

Kolumne | Die Schriftsteller-Olympiade

´
Hekabe OhneName | 20 November 2015 | Kommentieren

Es ist Sonntagmorgen, 8.00 Uhr, ich bin gerade aufgestanden, habe gerade den Backofen für mein Frühstück angeworfen und scrolle mich nebenbei zum ersten Mal für diesen Tag durch meine Social Media-Kanäle. Eigentlich ist es wie an jedem anderen Tag auch. Ich bin entspannt, der Kaffee läuft gerade durch die Maschine, später werde ich wohl noch ein bisschen was für die Uni tun müssen, aber das ist auch nicht so der Rede wert. Ja, im Grunde habe ich einen freien Tag vor mir.
Im Netz dagegen scheint es vor Betriebsamkeit schon zu brummen.Ich schenke mir einen Kaffee ein und muss ein wenig grinsen. Na ja, genau genommen ist es eben doch nicht ein Sonntag wie jeder andere. Es ist der 1. November. Es ist NaNoWriMo.

Warum Disziplin dich beim NaNoWriMo nicht weiterbringt

´
Christina | 16 November 2015 | 2 Kommentare

Es ist Halbzeit beim NaNoWriMo. Wenn ihr euch wie viele andere Autoren vorgenommen habt, diesen November, einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben, solltet ihr bereits die Hälfte geschafft haben. Oder etwa doch nicht ?

Das interessante beim National Novel Writing Month ist, dass sich so viele Menschen dafür begeistern, innerhalb von 30 Tagen einen Roman zu schreiben. Jeder spornt sich an, täglich einen Wordcount von ca. 1667 zu erreichen, um am Ende als Gewinner dazustehen. Allein die Vorstellung, in vier Wochen, die Rohfassung eines Romans fertig zu haben, versetzt den einen oder anderen garantiert in Hochstimmung.

Sarah | Workaholic und Himmelsstürmerin

´
Sarah Böcker | 15 November 2015 | Kommentieren

Ach du meine Güte, da haben wir uns ja was ausgedacht… Ich kann doch so schlecht über mich selbst schreiben. Ok, ich mache es wie die anderen und arbeite erstmal die Liste ab. 

Ich studiere derzeit Wirtschaft und Recht. Ja, das mag auf den ersten Blick etwas fachfremd erscheinen - ist es auch - aber ich denke, sich in den beiden Gebieten ein bisschen aus zu kennen, kann nicht schaden. Trotzdem möchte ich nicht direkt eine berufliche Laufbahn in diese Richtung einschlagen, vielmehr ist bereits der Master im Kulturmanagement geplant und danach geht es ins Verlagswesen (großes Ziel: eigener Verlag).

Zutaten für ein großartiges Romanende

´
Sabrina S. | 11 November 2015 | Kommentieren
Quelle: 4ever
Nachdem ihr bereits erfahren habt, wie man einen Romananfang-Kuchen backt, gibt es heute das Rezept für einen Romanende-Kuchen. Durch dessen Zutaten kommen Romanautoren auf tolle Ideen, wie sie ihrer Geschichte einen würdigen Abschluss geben können. Denn oft ist es gar nicht so einfach, das perfekte Ende zu finden, das sowohl Autor als auch Leser zufriedenstellt. Deshalb bleibt jetzt nur noch eins zu sagen: Ab an die Rührschüssel!

True Crime | Faszination Wahre Begebenheiten

´
Thomas Williams | 09 November 2015 | Kommentieren

Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst. Egal wie verrückt eine fiktive Geschichte ist, es ist und bleibt eine erfundene Geschichte. Wir stellen sie zu all den anderen ins Regal, lächeln, wenn wir uns an sie erinnern und schütteln den Kopf über den Autoren, der sie sich hat einfallen lassen. Und nehmen uns die nächste vor. 

Eine wahre Geschichte lässt uns jedoch nicht so schnell los, weil wir sie nicht einfach abschütteln können. Was wir da gerade gelesen haben, ist wirklich passiert. So unglaublich es auch sein mag.

Interview | Schreiben im Duo

´
Sarah Böcker | 06 November 2015 | Kommentieren

Viele kennen es einen Roman oder eine Kurzgeschichte allein zu verfassen, doch wie wäre es, dies einmal mit einem Kollegen zusammen zu machen? Eine Menge Autoren haben sich auf das Abenteuer „Schreiben im Team“ eingelassen. Welche Vor- und Nachteile es hat und was man dabei berücksichtigen sollte, habe ich von dem Duo Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs, Autorinnen von „Häkelenten tanzen nicht“, einem Chat-Roman, erfahren:

Software-Tipp | Evernote

´
Hekabe OhneName | 04 November 2015 | Kommentieren

Wenn es um die Organisation des eigenen Romans oder gar einer Reihe geht, dann ist die Möglichkeit, seine eigenen Gedanken zu ordnen oft das A und O. (Nicht ohne Grund habe ich in meiner letzten Kolumne erst ein bisschen darüber gejammert.) Die Möglichkeiten dafür sind schier endlos: Tabellen, Mindmaps, ausführliche Texte, Stammbäume, Inspirationsbilder… die Liste lässt sich noch eine ganze Weile erweitern. Der Punkt ist nur ein bisschen die Frage, wie man diesen Wulst an Informationen am praktischsten zusammenführt.

Gastbeitrag | Arbeiten mit Papyrus Autor - Teil 1: Die Planung

´
Patricia Bellasie | 02 November 2015 | Kommentieren
Quelle: Papyrus Autor
Heute möchte ich einen kleinen Einblick geben, wie ich mit Papyrus Autor meine Romanprojekte erarbeite. Auf Grund der Komplexität habe ich mich dazu entschieden den Inhalt in drei Teile zu splitten, um dem Thema auch gerecht zu werden. Dieser Artikel ist für alle, die mehr über besagtes Schreibprogramm erfahren möchten oder sich unklar darüber sind, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Lily | Rechtschreibjunkie, Vogelliebhaberin, Bodensee-Sehn-Suchtie.

´
Lily Magdalena | 01 November 2015 | Kommentieren


Vorstellungstexte fallen mir nicht leicht – aber ich versuche mich mal. 

Also: Hi, ich bin die Lily. Ende zwanzig. Im Zweitstudium, Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Literatur, Fernuni Hagen. Werkstudentin in einer Kommunikationsagentur, Bereich PR, Presse und Social Media. Traum-Jobziel für die nächsten zwei Jahre: Volontärin im Lektorat eines Buchverlages.

Dank meines Erststudiums könnte ich heute auch Beamtin im gehobenen nichttechnischen öffentlichen Dienst sein. Waaas, warum gibst du denn so einen sicheren Job auf …?! Nun ja, weil das Verwaltungsdasein meine Kreativität hat eingehen lassen wie eine Zimmerpflanze, die zu lange keine Gießkanne mehr gesehen hat.

Schreibübung | Figurenbeziehungen

´
Isabell Dieckmann | 30 Oktober 2015 | Kommentieren

Am fesselndsten sind für mich immer noch die Charaktere und die Entwicklungen, die sie durchleben. Aber das geschieht selten ganz allein in einer stillen Kammer. Interaktion mit den Gefährten, dem Vorgesetzten, dem Opfer, der Großmutter und überhaupt jedem gibt uns ein klares Bild von ihnen und welchen Einfluss diese Menschen auf sie haben. Jedermann geht durch sein Leben und agiert mit den Menschen in seiner Umwelt oder reagiert auf sie, beeinflusst und wird beeinflusst. Doch wie kann man das dem Leser auf subtilere Art als der Hammer-Methode zeigen?

CHARAKTERE UND IHRE BEZIEHUNGEN

Schreibe über die Beziehung zweier Charaktere, indem du sie etwas zusammen machen und erleben lässt. Lass sie zusammen abwaschen, mit dem Hund spazieren gehen, in eine Bar gehen oder sich einen Ball zuwerfen. Zeige die Natur ihrer Beziehung daran, wie sie es machen. Sie sollen keine direkten Aussagen, nicht einmal Andeutungen zu ihrer Beziehung fallen lassen. 

Stelle dir einfach die Fragen: Wer initiiert und wer folgt nach? Wer weiß, was er tut und wer nicht? Reden sie miteinander oder schweigen sie sich an? Wie nehmen sie diese Erfahrung wahr: positiv und bereichernd? Nervtötend und in Streit ausartend?

Mach keinen Plan, lass dich einfach von deinen Figuren leiten, um ihre Beziehung besser zu verstehen und sie dem Leser nur durch ihre Handlungen näher zu bringen.

Von der Leinwand auf die Buchseiten: Die Hollywood-Formel

´
Cleo Johnson | 28 Oktober 2015 | Kommentieren
Quelle: Berliner.de
Ein Bestseller schreiben, davon träumen viele Autoren. Einen Kassenschlager produzieren, davon träumen viele Regisseure. Wie man einen Roman schreiben kann? Dafür gibt 1001 verschiedene Wege, ebenso viele Möglichkeiten gibt es sicher auch in der Filmindustrie. Heute möchten wir den Fokus auf eine eher kontrovers diskutierte Plot-Struktur legen: Die Hollywood-Formel. Diese "Formel" ist eng mit der Heldenreise und dem Sieben-Punkte-System verwandt. 

Das Ziel der Hollywood-Formel ist es, den Zuschauer auf eine emotionale und spannende Reise mitzunehmen. Und was für Blockbuster und TV-Serien gut ist, kann doch auch für uns Autoren wirken? Denn auch wir möchten unseren Lesern mit unseren Geschichten Spannung und große Gefühle bieten. Die Hollywood-Formel besteht es zwei simplen Grundmustern, die in der Dramatik häufig zu Anwendung kommen - egal ob auf der Bühne, auf der Leinwand oder auf Buchseiten: Die Drei-Akte-Struktur und das Beziehungsdreieck. 

Wie man mit konstruktiver und mit Hass-Kritik zu leben lernt ...

´
Patricia Bellasie | 26 Oktober 2015 | Kommentieren
Durch Kritik kannst du dich verbessern. Kritik kann aber auch verletzen.
Wie soll man mit schlechten Bewertungen oder gar feindlichen Äußerungen umgehen?

Das ist eine gute Frage, eine sehr gute Frage, und ich will versuchen, euch diese zufriedenstellend zu beantworten.

Wenn ich jemanden um seine Meinung bitte, dann will ich eine ehrliche Antwort haben. Gleichzeitig soll diese aber am besten nur positive Elemente enthalten. Wer möchte schon hören, dass es etwas zu verbessern gibt oder dass etwas vollkommener Quatsch ist? Fünf-Sterne-Bewertungen stärken das Selbstbewusstsein und motivieren; voller Euphorie setzt man sich an das nächste Manuskript, denn gute Rückmeldungen machen süchtig. Aber auch konstruktive Kritik gehört dazu und ist wichtig. Wenn keiner etwas auszusetzen hat, wie soll man sich als Autor dann verbessern? Wie soll ich dann wissen, was ich zukünftig anders machen sollte? Jeder sollte Kritik als eine Chance sehen, sich qualitativ zu steigern. Auch die besten Autoren haben schlechte Bewertungen:

Jen | Weniger lesen, mehr schreiben

´
Jenny Karpe | 25 Oktober 2015 | Kommentieren

Manch einer hatte bereits das Vergnügen, auf einer Buchmesse von meinem Redeschwall erschlagen zu werden (eine Entschuldigung an dieser Stelle!). Eigentlich sollte man mir deswegen keine Plattform wie diese überlassen. Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als mich möglichst kurz zu fassen. Ich heiße nicht Jennifer, sondern Jenny. Soziale Medien finde ich super, mein liebstes Netzwerk ist Twitter. Passenderweise studiere ich Medienproduktion, was übrigens nicht irgendwas mit Medien ist, sondern ALLES mit Medien. Wohin es mich mal verschlägt, weiß ich leider noch nicht.

Kolumne | Gedankenchaos

´
Hekabe OhneName | 23 Oktober 2015 | Kommentieren

Ich nehme einen tiefen Schluck aus der Tasse neben meinem Laptop, fühle mich dabei für einen kurzem Moment ein wenig zu cool angesichts der Tatsache, dass ich meinen Kaffee heute aus einem Zombiekopf trinke und richte meinen Blick im nächsten Moment wieder missmutig auf den Bildschirm vor mir. Dort tut sich gerade entgegen meiner Gewohnheit nicht mein bevorzugtes Textverarbeitungsprogramm Word, sondern Evernote auf, wo ich in einem riesigen Knäul an Notizen den Plot zu meinem aktuellen Projekt irgendwie versuche zu ordnen. Die Software bekommt das auch super hin – ich selbst bin viel mehr das Problem.

Zutaten für einen spannenden Romananfang

´
Sabrina S. | 21 Oktober 2015 | 2 Kommentare
Quelle: Flickr | Peter Taylor
Heute backen wir Kuchen – einen Romananfang-Kuchen, um genauer zu sein. Noch nie davon gehört? Macht nichts, ich erkläre euch, was das ist. Der Romananfang-Kuchen verfolgt in erster Linie das Ziel, dass man immer mehr davon will. Erst wenn man nicht mehr aufhören kann, davon zu naschen, hat er seinen Zweck erfüllt. Er ist vor allem bei Romanautoren beliebt, da man durch seine Zutaten erkennt, was einen spannenden Romananfang ausmacht. Wenn ihr genau danach sucht, dann werft einen Blick auf das Rezept:

Schreibprogramme | Ein kurzer Blick auf Papyrus Autor (Demo-Version)

´
Kerstin Mitterer | 19 Oktober 2015 | 6 Kommentare
Quelle: Papyrus Autor
Papyrus Autor ist ein Textverarbeitungsprogramm für Schriftsteller und Autoren, das mit einmaligen Funktionen und einem sehr erfahrenen Entwicklungsteam auf sich aufmerksam macht. Ich habe es mal ein paar Wochen ausprobiert und für euch getestet!


Was Papyrus auszeichnet

Anders als andere Schreibprogramme wurde Papyrus zusammen mit erfahrenen Schriftstellern entwickelt. Das Programm bietet, auch bei Dokumenten mit mehreren tausend Seiten, Stabilität und Schnelligkeit. 

Für mich hat sich besonders die Intelligente Autokorrektur erwiesen, die automatisch überflüssige Satz- und Leerzeichen entfernt. Es war auch ganz einfach, mein bereits bestehendes Microsoft Word –Dokument einfach in Papyrus zu bearbeiten.

Marion | Dämonen und Kekse

´
Vala Moon | 18 Oktober 2015 | Kommentieren

Meine erste Idee für eine eigene Geschichte handelte von einem Mädchen, dass auszieht ihre Familie wieder zu finden. Dafür habe ich sogar eine Karte gezeichnet mit einem großen Wald, den sie durchqueren musste. Noch heute liebe ich es, stark bewaldete Gebiete in meine Geschichten zu bauen. Wäldern üben auf mich eine unglaubliche Faszination aus.

Nach diesem kleinen Versuch, der immer noch irgendwo herum liegt, war es fürs Erste vorbei. Erst eine langwierige und tiefliegende Schwärmerei für einen Fußballspieler (Fernando Torres) hat mich zurück zum Schreiben gebracht. 

Nun sind es schon einige Jahre, die ich mit dem Fan-Fiction schreiben verbringe. Es gibt von mir nur sehr wenige freie Texte, da es mir ehrlich gesagt, wesentlich leichter fällt eine Fan-Fiction zu schreiben. Jedoch mangelt es mir an Plänen und Ideen nicht, nur die Umsetzung hapert manchmal…

Drei Wege, Plots zu brainstormen

´
Carolin Grotjahn | 14 Oktober 2015 | Kommentieren

Jeder Autor hat einen anderen Weg, seinen Plot zu entwickeln, aber manche haben vielleicht noch nicht den richtigen gefunden. Deswegen stelle ich euch heute einige Wege vor (die Heldenreise, die 7-Punkte-Struktur und die Schneeflocken-Methode) - vielleicht ist ja einer für euch dabei.

7 wirksame Schritte, die bei Aufschieberitis helfen

´
Christina | 12 Oktober 2015 | Kommentieren

Schreibst du schon, oder prokrastinierst du noch? Wenn du dich heute mit unwichtigen Dingen aufgehalten hast, anstatt zu schreiben, geht es dir wie vielen, die ihre Textarbeit gewöhnlich aufschieben. Du hörst zwar die Stimme in deinem Kopf, die dich beharrlich auffordert endlich zu schreiben, doch die Zeit vergeht und dein Wordcount ist nicht gewachsen. Es gibt viele Wege, der Prokrastination abzuschwören, aber nicht jede Methode wirkt auf Anhieb. Ein bisschen Wille und Anstrengung deinerseits ist nötig, um dich verstärkt auf das Schreiben zu konzentrieren.

Thomas | Splatterpunk und Spaß dabei

´
Thomas Williams | 11 Oktober 2015 | Kommentieren


Ups, jetzt hab ich im Titel bereits mein Motto preisgegeben. Na ja, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Beruflich bin ich Einzelhandelskaufmann, aber weil ich da höchstens mit Blutorangen und Fleischtomaten um mich werfen kann, tobe ich mich in meiner Freizeit als Horrorautor aus. Meine großen Einflüsse sind dabei natürlich entsprechende Kurzgeschichten und Romane, aber auch ganz besonders Filme. Seit meiner Kindheit bin ich ein Riesenfan des Genres. Ein weiterer Einfluss, den man meinen Geschichten sicherlich auch etwas anmerkt, sind Comichefte, die ich ebenfalls schon seit meiner Jugend verschlinge.

Interview | Coverdesign für UHu(s)

´
Carolin Grotjahn | 09 Oktober 2015 | Kommentieren

Seit Ende August gibt es auf Facebook eine Gruppe, in der Designer Premade-Cover – also vorgefertigte Cover – für unter hundert Euro zum Verkauf anbieten (HIER geht es zur Gruppe auf Facebook). Das Schreibnacht-Magazin hat mit den beiden Gründerinnen Juliana Fabula und Vanessa Streng über die Philosophie und zukünftige Aktionen geredet.

Schreibnacht-Magazin: Wer seid ihr beide eigentlich? :D Erzählt doch bitte in ein bis vier Sätzen ein bisschen was über euch, zum Beispiel was ihr den ganzen Tag über so macht und inwieweit ihr was mit Coverdesign und Premade-Covern zu tun habt.



Juliana: Mein Name ist Juliana, ich bin 23 Jahre alt und dadurch, dass ich schon seit ich klein bin, Geschichten schreibe, habe   ich mich in den letzen fünf Jahren intensiv mit Self-Publishing beschäftigt. Da ich ein sehr kreativer Mensch bin, kam ich auch zum Covergestalten und mache dies nun auch beruflich als Mediengestalterin.
Vanessa: Ich bin Vanessa, 20 Jahre jung und Hobby-Autorin. Da ich nach meinem Auslandsjahr ein Jahr Leerlauf bis zum Studium hatte, habe ich angefangen, Cover zu erstellen. Nach und nach dachte ich mir dann, dass ich das auch für andere Autoren - und vor allem jene mit weniger Geld - anbieten könnte. Jetzt mache ich es nebenberuflich. :)

Horrorstories an Feiertagen

´
Thomas Williams | 07 Oktober 2015 | Kommentieren

Ich sag es ja wirklich nur ungern, aber … Weihnachten steht vor der Tür. Mal wieder. Ich hatte noch gar keine Zeit, die Dekoration vom letzten Jahr wieder wegzupacken. (Ja, das gab dumme Fragen zu Ostern. Ich hab mich auf die künstlerische Freiheit berufen.)

Und ist euch mal aufgefallen, wie viele Horrorfilme an Weihnachten spielen? Dieses Jahr kommt mit dem Film „Krampus“ der nächste Streich ins Kino und handelt von einer waschechten Weihnachtslegende. Nämlich von Santas Partner, der für die bösen Kinder zuständig ist. Perfekter Stoff für eine Horrorgeschichte, oder? 

Der Protagonist als MacGuffin in der eigenen Geschichte

´
Sarah Böcker | 05 Oktober 2015 | Kommentieren

Wichtige Gegenstände oder Personen, die überhaupt erst die Handlung ins Rollen bringen und immer wieder für spannende Momente sorgen: Jeder kennt sie, ob es der Heilige Gral ist, nach dem aus unterschiedlichen Gründen gesucht, ein Koffer, hinter dem fortlaufend hinterhergejagt wird oder geheime Informationen, die jeder für seine eigenen Zwecke nutzen will - sie treiben die Handlung voran und bringen Spannung in die Story. Aber haben wir uns über diese kleinen Gegenstände, die für unsere Geschichte so wichtig sein können, schon einmal Gedanken gemacht? Kann man die Eigenschaften dieser MacGuffins noch an anderer Stelle nutzen und so einen Protagonisten erschaffen, der per Definition eigentlich keiner ist, trotzdem aber entscheidend für die Handlung?

Was ist ein "MacGuffin"?
Ein MacGuffin ist ein von Alfred Hitchcock geprägter Begriff, der einen Gegenstand oder eine Person beschreibt, die mehr oder weniger beliebt, jedoch entscheidend für den Fortlauf und das Vorantreiben der Geschichte von Bedeutung ist. Dabei ist er selbst weniger von Nutzen, soll jedoch die Spannung im Verlauf der Geschichte aufrechterhalten.

Christina | Potteranerin und Prokrastiniererin

´
Christina | 04 Oktober 2015 | Kommentieren


Die Nacht ist für mich die beste Zeit zum Schreiben.Wenn andere schlafen, lebe ich richtig auf, zumindest am Laptop, denn tagsüber bin ich mit Nadel und Faden beschäftigt und komme nur selten zum Tippen. Als Puppenmacherin führe ich mein eigenes kleines Online-Unternehmen und nähe Stoffpuppen für Kinder. Am Tag zelebriere ich damit ein wenig eine heile Welt, bevor ich abends die Ungeheuer aus dem Sack lasse. Ich mag sowohl das Schöne als auch das Bizarre und kann beim Schreiben beides miteinander vermischen.

Schreibübung | Charakterstudie

´
Isabell Dieckmann | 02 Oktober 2015 | Kommentieren

Jeder kennt Geschichten, in denen das Gute gegen das absolute Böse kämpft – Schwarz gegen Weiß. Dabei bleiben aber vor allem jene Helden und Bösewichte in Erinnerung, die vielschichtig sind und sich in Grauzonen befinden. Sie haben bewundernswerte Eigenschaften und machen doch Fehler, haben Geheimnisse und Absichten. Je nach ihren Umständen konnten sie sich in Richtung Held oder Schurke entwickeln. Ein guter Weg, diese Gratwanderung zu lernen, besteht im Studium von solchen faszinierenden Charakteren. Beobachte ihre Handlungen, Entscheidungen und Worte.

Übung

Zuerst wählst du eine Figur aus einer vertrauten Geschichte, sei es aus Literatur, Film oder Fernsehen. Suche dir einen interessanten, vielschichtigen Charakter aus. Danach beobachtest und analysierst du ihn mit dem Ziel, in seinen Kopf vorzudringen. 

Beginne mit allgemeinen Angaben wie Name, Alter und Beruf und gehe dann in die Tiefe. Hinterfrage die Figur deiner Wahl.
  • Wieso traf er diese Entscheidung? Was hat ihn dazu motiviert?
  • Kann man Worte und Handlungen doppeldeutig verstehen? Was steckt noch dahinter?
  • Welche Fehler hat er gemacht? Wie geht er damit um?
  • Löst die Entscheidung eine Kettenreaktion aus, auf die er reagieren muss?
  • Wie sehen die anderen Figuren ihn? Wie sieht er sich selbst?
  • Was lässt ihn handeln? Wie tickt er?
  • Wie wurde er derjenige, der er ist?
Das sind nur einige Beispielfragen, die gern erweitert werden können.

Im Grunde wird man zum Psychoanalytiker und versucht die Leiche im Keller des Charakters zu finden. Damit schärft man seinen Blick für die Handlungen und Entscheidungen von Menschen, was auch durchaus bei der erneuten Lektüre eigener Texte hilfreich ist.

Welche Figur hast du einer Studie unterzogen? Was hat sich dabei ergeben?
Wir wünschen frohes Analysieren!

Sabrina | Perfektionistin mit einer Vorliebe für Geheimnisse

´
Sabrina S. | 27 September 2015 | 2 Kommentare
Ich heiße Sabrina und stamme aus dem schönen Bayern. Ich kann zwar keinen bayerischen Dialekt sprechen, kenne mich aber dafür umso besser mit dem Neuhochdeutschen aus. Ich glaube, mein Germanistik-Studium hat mich diesbezüglich geprägt und mir den Weg zur Lektorin/Korrektorin geebnet, den ich neben meinem Bachelor beschreite und dem ich auch nach dem Studium gerne weiterhin folgen würde. Ich glaube, das ist auch der ideale Beruf für mich, da ich so meinen Perfektionismus ausleben kann, ohne dass es jemanden nervt.

Gelesen habe ich schon immer gerne, mein Lieblingsbuch aus meiner Kindheit war „Peppermint Rose“. Ich kann mich nicht genau daran erinnern, ob es auch das erste Buch war, das ich jemals gelesen habe (na ja, gelesen ist relativ, es ist ja zum größten Teil ein Bilderbuch). Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass meine Liebe für Rätsel innerhalb der Literatur daher stammt. 


Kolumne | Das Ende

´
Hekabe OhneName | 25 September 2015 | Kommentieren

Ende.
Verfrüht stolz tippe ich das Wort in mein Word-Dokument und klicke auf „Speichern“. Zwar steht das Wort noch nicht unter meinem Manuskript, dafür steht nun endlich meine vorläufige Kapitelplanung für meine Dauerbaustelle der Trilogie, an der ich arbeite. Endlich habe ich mich entschieden, wie genau meine Protagonisten von A nach B kommen, wer sie verraten, in wem sie neue Freunde finden und wer das Monster meiner Dystopie überhaupt überleben wird und wer nicht.
Und während ich zum einen im Augenblick erleichtert bin, weil der erste Gesamtplan ausgearbeitet ist, will ich gleichzeitig hektisch an den Fingernägeln kauen.

Warum ich lieber ein Discovery Writer bin ...

´
Thomas Williams | 23 September 2015 | 2 Kommentare


„Du kannst keine Geschichte schreiben, ohne zu plotten!“, hieß es mal in einer meiner Autorengruppen bei Facebook. Daraufhin folgte eine Diskussion, warum ich das sehr wohl kann und warum dies für mich viel, viel interessanter ist, als den gesamten Plot aufzuschreiben, bevor ich loslege. Der Herr Kollege ließ sich nicht umstimmen. Das ist nun ein paar Jahre her und ich veröffentliche immer noch Geschichten, ohne einen Plot für sie geschrieben zu haben. Alles, was ich brauche sind ein paar Notizen und eine knappe Inhaltsangabe für mich selber. Wie ein Entdecker im Dschungel schlage ich mich mit der Machete durch Büsche und Schlingpflanzen und sehe erst am Ende meiner Reise, worauf ich eigentlich die ganze Zeit zugesteuert habe (Das war wohl das Poetischste, was ich je geschrieben habe. Traurig, aber wahr.)

Das Exposé | Inhaltsangabe & Form (Teil 2)

´
Sarah Böcker | 21 September 2015 | Kommentieren

Heute geht es endlich mit dem zweiten Teil der Kurzreihe zum Exposé weiter. In diesem, letzten Teil habe ich mich mit der Inhaltsangabe und der Form eines Exposés beschäftigt und möchte euch natürlich gern daran teilhaben lassen.

Inhaltsangabe
Wie man sich vorstellen kann, stellt die Inhaltsangabe den Kernpunkt des Exposés dar. Hier erläutert man den Inhalt der Geschichte. Und damit ist alles gemeint. Die Inhaltsangabe muss alle Knackpunkte, Konflikte und vor allem Lösungen enthalten! Der Lektor stellt in diesem Fall keinen „normalen Leser“ dar, er liest das Exposé und vielleicht im Anschluss daran das Manuskript von Berufs wegen und muss daher andere Angaben zu dem Roman bekommen, als potentielle (spätere) Buch-Käufer.

Kerstin | Energiebündel und Ruhepol

´
Kerstin Mitterer | 20 September 2015 | Kommentieren


Ich bin im Juli geboren, vom Sternzeichen Krebs, Linkshänderin und die Erstgeborene in meiner Familie - ob das etwas über meine Persönlichkeit aussagt, weiß ich nicht so genau, auf jeden Fall sind es Fakten. Es heißt, dass Linkshänder die Welt rückwärts kennen lernen müssen, davon bin ich aber nur wenig überzeugt.

Fürs Schreiben und lesen interessierte ich mich schon, bevor ich überhaupt in die Schule kam. Als ich vier war, schrieben meine Eltern immer wieder Wörter in Blockbuchstaben auf Papier und ich versuchte, diese zu lesen. Neben dem Schreiben bin ich sehr sportlich. Ich spiele im Verein Fußball, gehe regelmäßig Joggen, Wandern, Radfahren, Inline-Skaten und Schwimmen, und turne auch gerne. 

Das Exposé | Definition, Sinn und Inhalt (Teil 1)

´
Sarah Böcker | 16 September 2015 | Kommentieren



Wir alle wollen es bei einem Verlag einreichen oder hatten bereits die Ehre dazu. Doch was ist ein Exposé genau und worauf sollte man dabei achten? Im ersten Teil dieser Kurzreihe habe ich mich mit dem Sinn und dem Inhalt auseinandergesetzt. Im zweiten und letzten Teil geht es dann um die Inhaltsangabe und die Form. 

Doch zunächst sollte erstmal geklärt werden, was ein Exposé genau ist:

Story Planner | Outlinen per Smartphone

´
Hekabe OhneName | 14 September 2015 | Kommentieren

Quelle: literautas.com
Outliner, aufgepasst! Die großen Schreibprogramme sind euch zu unübersichtlich oder zu teuer? Dann könnte Story Planner etwas für euch sein. Die kleine, aber feine Planungs-App, die eigentlich für Autoren von Drehbüchern oder Theaterstücken gedacht ist, sich aber auch wunderbar für Romane eignet. Das Prinzip der App ist dabei eigentlich recht simpel: Zu Beginn kann man ein neues Projekt anlegen, in dem man dann wiederum verschiedene Bereiche bearbeiten kann. Eine Zusammenfassung mit Titel, Genre usw., einen Bereich mit den Figuren/Charakteren, Handlungsorte und Szenen, wobei letzterer Bereich sich noch einmal in Akte gliedern lässt.