Schreibspaziergänge: Outdoor frische Impulse finden

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Thomas Williams | 30 März 2015 | Kommentieren

Über die Angst vor der leeren Seite muss ich hier nicht viel schreiben. Die kennen wir alle und es gibt unzählige Mittel und Wege sie zu überwinden. Oft sind die am hilfreichsten, von denen wir es am wenigsten erwarten. Und ich sag euch ganz ehrlich: Als ich gelesen habe, dass manche Autoren spazieren gehen, um sich inspirieren zu lassen,  dachte ich: „Blödsinn!“

Wie soll es mir denn bitte schön weiterhelfen in der Natur herumzulaufen, wenn ich zu Hause auf meinen fünf Buchstaben sitzen und schreiben muss?

Inspiration zum Schreiben | Writing Prompt

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Isabell Dieckmann | 27 März 2015 | Kommentieren

Dieses Mal gibt es einen kleinen kreativen Anreiz: einen Writing Prompt. Dabei sammelt man rund um das Thema Ideen und schreibt sie auf. Das kann ein Wort, ein Satz, ein ganzer Paragraph oder ein Bild sein, alle darauf ausgerichtet, zum Schreiben zu animieren.

Vielleicht wird es nur eine grobe Notiz, eine komplette Szene oder sogar eine Geschichte. Mit diesem Gedankenspiel kann man auch einfach seine Charaktere besser kennen lernen. Der Punkt ist, einfach ohne Zweifel oder Hemmungen mit dem Schreiben anzufangen.

Fanfictions – Warum sie ein guter Einstieg ins Autorenleben sind

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Kerstin Middley | 25 März 2015 | 1 Kommentar

Die meisten von euch werden vermutlich schon mal davon gehört haben, manche vielleicht sogar selbst eine verfasst. Für Neueinsteiger im Autorenbusiness sind diese Fanfictions, im folgenden Text kurz FFs genannt, sehr vorteilhaft.  

Fanfiction ist die Bezeichnung für Werke, die von Anhängern eines Films, einer Fernsehserie, eines Buches, etc. oder auch real existierenden Menschen, erstellt werden. Die Figuren/ Welten eines Werkes weiter führen und alternativ die Handlung fortsetzen

Solche Geschichten können auf verschiedensten Internetseiten oder einfach über einen Blog veröffentlicht und immer wieder fortgesetzt werden. Eine der bekanntesten Fanfictions, genannt „After“ wurde so oft gelesen, dass es jetzt als Taschenbuch erhältlich ist.

Ich oder Sie? Er oder ich? – Über die Wahl der Erzählperspektive

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Sabrina S. | 23 März 2015 | Kommentieren

Die Erzählperspektive ist ein Thema, das meistens nicht großartig erörtert wird. Während man in deutschen Klassikern in der Schule noch herausfinden musste, um welche Perspektive es sich handelt und warum der Autor diese gewählt hat, wird die Wahl der Sichtweise heute kaum noch analysiert. Dabei stehen einige Fragen hinter der Wahl der Erzählperspektive: Welche Figuren sollen zu Wort kommen? Wie oft will ich die Perspektive wechseln? Welche Erzählform ist passend?

Wenn Autoren ihre Entscheidung bezüglich der Perspektive nicht intuitiv nach Vorlieben oder emotionaler Nähe zu den Protagonisten wählen, gibt es andere Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Denen gehen wir jetzt auf den Grund.

Kolumne | Mord, Totschlag und andere seltsame Fragen

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Hekabe OhneName | 20 März 2015 | 4 Kommentare

„Okay, Folgendes: Ich brauche deinen Rat als Sanitäterin. Wenn jemand einen glatten Schuss durch die Schulter abbekommt und kaum oder keine medizinische Ausrüstung vorhanden ist, wie wahrscheinlich ist es, dass dieser jemand überlebt bzw. wie würde man/du den wohl behandeln?“

Ich tippe die Nachricht in das kleine Chatfenster zu Ende und habe gerade auf „Senden“ gedrückt, als mir bewusst wird, wie seltsam diese Nachricht klingen dürfte. Zwar kennt mich die Freundin, die ich da gerade um Rat gebeten habe, schon lange und recht gut, was bedeutet, dass sie weiß, dass ich manchmal etwas schräg sein kann, aber wer weiß schon, wie das jetzt wirkt?

Über die phantastischen Wesen | Von den Orks

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Cheshirepunk | 18 März 2015 | Kommentieren

In diesem Artikel beleuchte ich eines meiner Lieblingsfantasyvölker: Die Orks! Kein Volk aus der klassischen Fantasywelt ist so vielfältig und hat in den letzten Jahren eine so starke Veränderung erlebt wie diese – meistens – wilden Kerle.

Grob kann man zwei Arten von Orks unterscheiden. Wir haben auf der einen Seite den klassischen, von Natur aus bösen Ork, der nicht mehr als ein hirnloser Widersacher zum Dahinschlachten ist, und den „modernen“ Ork, der von Gesinnung her alles von gutartig bis boshaft sein kann und somit ein Gegenstück zum Menschen in der Fantasy bildet. Erste Variante findet sich zum Beispiel im Herrn der Ringe und im Warhammer-Universum. Die zweite Variante ist um einiges jünger und wurde vor allem durch das Warcraft-Universum bekannt.

Szenen-Guide: Wie schreibe ich richtig gute, spannende Kampfszenen?

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Tinka Beere | 16 März 2015 | Kommentieren

In vielen Geschichten bleibt es nicht aus: Man muss Szenen schreiben, in denen gekämpft wird. Damit meine ich nicht nur die epischen Schlachten im Herrn der Ringe. Es gibt auch kleine Kämpfe; die zwischen Brüdern auf dem Hof, die zwischen zwei Männern um eine Frau oder das Opfer, das seinen Mörder abwehren will.

4 Gründe, warum Menschen aus der Umgebung bessere Vorbilder sind als Katalogmodels

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Kerstin Middley | 13 März 2015 | 1 Kommentar
Die Vorbild-Figuren und Helden in unseren Büchern sollen perfekt sein. Wir wollen sie in makelloser Schönheit wie von Gott geküsst auf der Spitze eines hohen Baumes stehen, von allen Sonnenstrahlen angeschienen, während der Rest der Welt im Dunkeln liegt. Übertrieben? Ja vielleicht, aber denkt mal darüber nach, in welches Licht ihr eure Helden stellt. Nicht selten passiert es Autoren, dass sie ihre Figuren zu fehlerlos erscheinen lassen.

Das Element der Planung: Drei-Akt- und Fünf-Akt-Modell

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Patricia Bellasie | 09 März 2015 | Kommentieren
Was macht ein gutes Buch aus? Eine fesselnde Geschichte, tolle Figuren, der individuelle Schreibstil des Autors – diese Komponenten sind nur ein Bruchteil dessen, was den Erfolg eines Buchprojektes beeinflussen kann. So nimmt auch das Element der Planung in diesem Zusammenhang einen wichtigen Stellenwert ein: „Wer plant, erreicht sein Ziel: Den Leser!“ (Roy Peter Clark). Doch, was kann man planen? Über was sollte man sich Gedanken machen? Sollte alles durchdacht sein?

Schreibübung: Freewriting

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Isabell Dieckmann | 06 März 2015 | Kommentieren
Da ist sie nun, die neue Kategorie der Schreibübungen.
Lange habe ich überlegt, was ich nun zuerst mache - welche Übung nehme ich für den Anfang in Angriff? Und irgendwie erschien es mir sinnvoll, das mehr oder weniger bekannte Freewriting vorzustellen. Immerhin soll es eine beliebte Übung sein, um in den Schreibfluss zu kommen.

Marketing für Self-Publisher

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Unknown | 04 März 2015 | Kommentieren
Selfpublisher haben das Glück, alles selbst bestimmen zu können. Sie haben die Freiheiten über die Handlung ihrer Geschichte, sie entscheiden, wie ihr Cover aussieht, wie ihr Buchtitel heißt und in welchen Formaten und für welchen Preis der Roman erscheint. Doch Selfpublisher haben auch das Problem, dass sie ihr Produkt der Welt näherbringen müssen und das meist ohne Erfahrung im Marketingbereich.

Origins oder Superhelden-Biografien für Romanautoren - Teil 1

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Thomas Williams | 02 März 2015 | Kommentieren
Seit meiner Kindheit bin ich begeisterter Comicleser und als in der Schreibnachtmagazin-Gruppe auf Facebook den Artikel "Origins oder Superhelden-Biografien für Romanautoren" sah, habe ich mich sofort draufgestürzt, ihn an mich gedrückt und geschrien: "Meins! MEEEEINS!"
Und dann hab ich gedacht: "Verdammt, was schreibe ich denn überhaupt dazu?"

Auf den ersten Blick erscheint dem einen oder anderen, der nichts mit Superhelden anfangen kann dieser Text vielleicht unnütz, aber ihr werdet merken, dass ihr von altbekannten Figuren wie Superman, Batman, Spider-Man und Co. ein klein wenig für eure Figuren lernen könnt.