Jeder ist ein Genie! Über den Glauben an Talent, Begabung und Genialität

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Kerstin Middley | 27 April 2015 | Kommentieren

“Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.“ – Albert Einstein

Dieser Spruch wird Albert Einstein zugeschrieben, ob dies wirklich korrekt ist, kann nicht durch Quellen belegt werden. Auch wenn er jedoch nicht von ihm ist, ist es doch ein denkwürdiger Ansatz. Worauf lässt sich Intelligenz begrenzen? Wodurch lässt sie sich messen? Ob ein Mensch klug ist oder nicht, liegt im Auge des Betrachters. Intelligenz ist relativ, wie unser Kollege Einstein so schön sagt. Wenn wir uns allerdings auf bestimmte Maßstäbe und Statistiken versteifen, kann wahre Genialität oft übersehen werden.

Inspiration zum Schreiben | Das (eigene) Leben ist die beste Inspiration

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Isabell Dieckmann | 24 April 2015 | Kommentieren

Dieses Mal stelle ich euch unter dem Motto "Das eigene Leben ist die beste Inspiration" ein paar Anregungen vor.

1.Prompt:
Erschaffe 2 oder 3 Charaktere aus den Facetten deiner Persönlichkeit. Setze sie in ein Auto und lass sie einen Ausflug machen. Wer fährt? Wer navigiert? Gib ihnen ein Thema zum Reden, etwa über den besten Weg oder was sie am Ziel machen wollen.

Blogger schenken Lesefreude | Das Schreibnachtmagazin verlost zwei Bücher!

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Christina | 23 April 2015 | 15 Kommentare



Heute, am 23. April ist der Welttags des Buches. Das Schreibnacht Magazin lässt die Korken knallen und spricht einen Toast auf das Buch aus!

Wir wollen, dass ihr mitfeiert und verlosen im Rahmen der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ zwei Bücher. Da wir wissen, dass ihr nicht nur begeisterte Leser, sondern auch ambitionierte Schreiber seid, haben wir uns für zwei Schreibratgeber entschieden.

Wir verlosen:

Das Leben und das Schreiben von Stephen King
Das unter Fans bekannte und unterhaltsame Werk von Stephen King „Das Leben und das Schreiben“, vermittelt euch nicht nur nützliche Schreibtipps, es erzählt auch die Memoiren des erfolgreichen Horrorautors.

Spannung - Der Unterleib der Literatur von Hans Peter Roentgen
Hans Peter Roentgen ist einer unserer angesehensten Autoren für Schreibratgeber. In seinem Buch "Spannung - Der Unterleib der Literatur" schaut er bekannten Schriftstellern über die Schulter, um deren Spannungstechniken zu erläutern. Er erklärt anhand von Beispieltexten, was die Spannung steigert und was sie drosselt. Außerdem führt er hilfreiche Checklisten auf, um den eigenen Texte zu verbessern. Röntgen verinnerlicht das Thema Spannung so gut, dass ihr nicht nur mitfiebert, wenn ihr einen spannenden Text lest, sondern auch das Handwerk dahinter erkennt.


Wenn ihr eines dieser beiden Bücher gewinnen möchtet, beantwortet unsere Frage bis zum 30. April 2015 (in max. 5 Sätzen), nennt den Namen des Buches, das ihr gewinnen möchtet und hüpft in den Lostopf.

Wir möchten von euch wissen:

Welches Buch hat dich am meisten zum Schreiben inspiriert und warum?


Weitere Teilnahmebedingungen:
  • ab 18 oder mit der Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.
  • Die Teilnahme ist auf eine Antwort begrenzt, bei mehrfacher Teilnahme wird man disqualifiziert.
  • Angabe eines Namens im Kommentar.
  • Für den Postweg können wir leider keine Haftung der Gewinne übernehmen (z.B. bei Verlust). Zudem ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Das Schreibnacht Magazin freut sich auf eure Antworten 
und wünscht allen Teilnehmern viel Glück!

Genre-Guide - Horror | Der Spaß daran, böse zu sein

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Thomas Williams | 22 April 2015 | Kommentieren

Hat dir der Nachbar den bösen Blick zugeworfen? Dann wirf ihn im Gegenzug den Piranhas zum Fraß vor! Also … In deiner Geschichte, versteht sich. Denn Personen, die dir im realen Leben dumm kommen, kannst du in deiner Geschichte zu Wurst verarbeiten. Natürlich nicht nur als Horrorautor. Wer von euch hat nicht schon mal einer ungeliebten Person in seinen Werken gezeigt, wo der Hammer hängt?

Ich gebe zu: Ich hab es getan und werde es wieder tun. Aber ich werde nie verraten, wer bisher eine kleine Rolle in meinen Stories spielen durfte. Die meisten habe ich früher oder später ohnehin vergessen, aber geht mir einer so richtig auf den Wecker, macht es umso mehr Spaß, ihn sich später in der Geschichte vorzustellen und zu ahnen, was ihm blüht.

Über die phantastischen Wesen | Von den Drachen

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Cheshirepunk | 20 April 2015 | 1 Kommentar


Heute geht es mal nicht um eine humanoide kulturschaffende Spezies, sondern um (meistens) kulturschaffende Monstren: Die Drachen. Ich muss sagen, dass ich persönlich ein wenig auf Kriegsfuß mit den Drachen stehe, weil sie noch mehr als die Elfen eierlegende Wollmilchsäue sind. In vielen Fantasygeschichten können die Riesenechsen alles: Sie sind stark, sehr intelligent, können fliegen und im besten Fall sogar noch Magie anwenden. Das nervige an diesen Drachen ist, dass die Autoren sich oft krampfhaft bemühen müssen, zu erklären, warum ihre supertollen Echsen nicht die Weltherrschaft an sich gerissen haben und dann kommen mehr oder wenige glaubhafte Szenarien zu Stande wie „Klimaveränderung“ oder „genetische Degeneration“.

Letzteres führt dann beispielsweise zu einer mir etwas sympathischeren Drachenart: Den wilden oder primitiven Monsterdrachen. Im Gegensatz zu ihren schlauen Verwandten haben diese Vertreter eine annehmbare, nette Schwäche: Nämlich ihre Doofheit. Das Problem ist hier aber auch, dass die Handlungsmuster schnell begrenzt sind, da sie oft nur zwischen rauben, brandschatzen und schlafen schwanken. 

Jubiläum | Die 20. Schreibnacht steht an! Wir präsentieren eure Lieblingsartikel!

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Schreibnacht Magazin | 17 April 2015 | Kommentieren


Diesen Freitag steht der Abend wieder ganz unter dem Zeichen der Schreibfeder - denn es ist Schreibnacht! Der Special Guest ist die junge Autorin Mona Kasten, die letztes Jahr ihr Debüt "Schattentraum: Hinter der Finsternis" veröffentliche. Dem einen oder anderen ist sie vielleicht besser als Youtuberin peachgalore bekannt. Ab 20 Uhr steht sie euch für große und kleine Fragen im Forum zur Verfügung.

In gewisser Weise ist es nicht nur für unseren Special Guest Mona ein besonderer Abend, auch für uns, denn es ist bereits die 20. Schreibnacht. Da haben wir gedacht, wir graben in den tiefsten Ecken unseres Magazins und präsentieren euch eure liebsten Artikel:

Kolumne | Gegrillter Prinz zum Mitnehmen!

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Hekabe OhneName | 17 April 2015 | 2 Kommentare

„Und als der Prinz die Jungfer küsste, erwachte sie, sah ihn an und schrie einmal laut und durchdringend auf, sodass der gesamte Palast von diesem markerschütternden Kreischen erfüllt wurde. Da stürmten die Wachen herein, überrascht, dass die Königstochter mit einem Mal aus ihrem Schlaf erwacht war, und nahmen den Prinzen nach nur einem kurzen Moment der Irritation wegen sexueller Belästigung fest. ENDE.“

Ich grinse zufrieden mit mir selbst und lasse das Blatt Papier in meinen Händen sinken, während meine Freundin, die mir gegenüber sitzt, mich nur mittelmäßig entgeistert anstarrt. Was das denn für eine Geschichte sei, fragt sie mich dann. Eine realistische, verkünde ich noch immer stolz auf mich selbst und grinse immer mehr. Sie rollt mit den Augen und wirft mir vor, ich hätte einfach keinen Sinn für Romantik. Und das kann ich nicht einmal wirklich abstreiten.

Hast Du mal kurz Zeit? Gedanken einer vermeintlich zeitgeplagten Person

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Patricia Bellasie | 15 April 2015 | 7 Kommentare

Meine Antwort auf die oben gestellte Frage: NEIN!

Wie sollte ich denn auch, wenn ich Vollzeit arbeite, eine berufliche Weiterbildung absolviere, nebenbei studiere, noch hier und da einen Beitrag fürs Schreibnacht-Magazin aufs virtuelle Blatt Papier bringe, Wäsche mache, schlafe, esse und und und? Nach dieser Auflistung erscheint mir meine Antwort als eine logische und vernunftbasierte Schlussfolgerung. Ich sehe mich bestätigt.

Dennoch ertappe ich mich dabei, wie ich im 10-Minuten-Takt die Statusmeldungen auf Facebook aktualisiere, über die Profile anderer Indie-Autoren husche, ihre Bücher auf Amazon suche, einige Rezensionen dazu lese, mir witzige Fotos anschaue und es schaffe, Staffeln von Breaking Bad und Doctor Who zu verschlingen usw. 

Wie geht das? Habe ich nun Zeit oder habe ich keine Zeit?

Szenenguide | Der perfekte Anfang: Die erste Szene

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Tinka Beere | 13 April 2015 | Kommentieren

Alle reden immer von dem perfekten ersten Satz. Doch auch die weiteren Sätze bis hin zum Ende der ersten Szene sind wichtig, damit der Leser das Buch nicht zur Seite legt. Ich möchte euch heute ein paar Tipps geben, wie ihr die perfekte erste Szene schreiben könnt. 

Welche Aufgabe muss der Anfang einer Geschichte erfüllen? Die wichtigste ist, dass der Leser weiterlesen muss, ohne das ihm eine Wahl bleibt. Außerdem führt er den Leser in die Geschichte ein, beschreibt die Ausgangssituation und den oder die Charaktere. Es gibt zwei Möglichkeiten eine Geschichte anzufangen: Mit einem Prolog oder direkt mit der Geschichte. Ich habe mich für meinen ersten Roman gegen einen Prolog entschieden. Doch die Wahl liegt bei jedem selbst.

Der Rote Faden des Romans - die zentrale Frage

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Kerstin Middley | 08 April 2015 | Kommentieren
Viele Autoren arbeiten mit dem Prinzip des "Roten Fadens", welches ihnen die Struktur und die innere Logik ihres Textes begreifbar macht und auf diese Weise das Verstehen fördert. Einfach erklärt ist der rote Fade ein gedankliches Gerüst, das den inhaltlichen Zusammenhalt des Textes wiedergibt. 

Der rote Faden

Ein roter Faden sollte sich durch deine Geschichte ziehen. Das heißt, du leitest den Leser durch die Handlung. Du schreibst aufeinander aufbauend und bleibst stets logisch. So ensteht ein roter Faden, der deine Leser an die Hand nimmt. Sie können deiner Geschichte und deren Handlung folgen.

Ich möchte dir ein Gerüst vorstellen, das dir bei einem guten und logischen Aufbau deiner Geschichte helfen kann:

Das Ziel vor Augen

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Cleo Johnson | 03 April 2015 | Kommentieren

AutorIn sein. Dazu gehört viel: Eine Idee, die sich hartnäckig in deinem Kopf hält, ein Thema, von dem du begeistert bist, tiefgründige Charaktere und ein spannender Plot. Ebenso wichtig für die Geschichte bist DU, der Autor bzw. die Autorin, denn eines ist klar, ohne DICH würde die Geschichte gar nicht existieren und zum Leben erwachen. Deshalb möchten wir heute den Protagonisten einer ganz besonderen Geschichte kennen lernen: DICH, lieber Autor, liebe Autorin. Mit unserem kleinem Leitfaden möchten wir dir dabei helfen, dich als SchriftstellerIn besser kennen zu lernen, deine Vorlieben, deine Ziele, die Dinge, die dich antreiben.

Das magische Beziehungsdreieck

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Cleo Johnson | 01 April 2015 | Kommentieren

In einer guten Geschichte, die den Leser berührt und mit sich reißt, kommt es auf viele Komponenten und deren Umsetzung an – angefangen bei den Charakteren über den Plot bis zum Setting. Worauf es jedoch bei jeder Geschichte ankommt, sind die Verbindungen zwischen diesen Bestandteilen, der unsichtbare Faden, der den Protagonisten mit seiner Heimatstadt verbindet, selbst wenn er am anderen Ende des Kontinents sein Geld verdient, so auch die Beziehungen der Figuren untereinander.

Ein Plot, der sich hauptsächlich zwischen zwei Figuren – dem Helden und dem Bösewicht – entwickelt, kann zweifellos gelingen und auch fesseln, er kann aber auch statisch und ermüdend werden. Gehen wir einfach mal davon aus, ich hätte meine Geschichte bereits auf dem Reißbrett entworfen, die Charaktere schon etwas schärfer umrissen und die Handlung festgelegt. Doch irgendwie kommt mir meine Geschichte etwas zu platt vor, wenn der Held mit seinem Gegenspieler nur Ping Pong spielt und sich beide um sich selbst drehen. Was kann ich da tun?