Neue Geschichte, bekannter Charakter | Wie man seine Figuren in andere Geschichten integriert

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Christina | 31 August 2015 | Kommentieren

Als Autor können einem viele Charaktere sehr ans Herz wachsen. Man hat ihnen einen Namen gegeben, eine Biographie für sie erschaffen und war maßgeblich an ihrer Entwicklung beteiligt. Der Werdegang eines Charakters ist ein individueller Prozess. Er wird durch äußere und innere Umstände geprägt. Er hat ein soziales Umfeld und passt sich an seine Lebenssituation an. Kurzum, er hat Erfahrungen gesammelt, die nur in dieser Konstellation möglich waren. Aber was geschieht, wenn ein Autor seinen ausgereiften Charakter, in eine andere Geschichte verfrachten möchte?

Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Manche RPG- oder Fanfiction-Schreiber, möchten einen ihrer Charaktere, für eigene Geschichten nutzen. RPG-Schreiber haben meistens schon einen eigenen Charakter ausgefeilt, der vielleicht nur das Setting wechseln muss. Oder man bedauert den Tod eines lieb gewonnenen Charakters und entscheidet, dass er in einer anderen Geschichte, mit neuem Namen, wieder auftauchen soll.

Caro | Ungeduldige Träumerin

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Carolin Grotjahn | 30 August 2015 | Kommentieren


*hüstel* *räusper* Hallo ihr Lieben da draußen, ich bin Caro, 21 und habe gerade meinen Bachelor im Fach Journalistik abgeschlossen. Ab September bin ich dann Auszubildende in einem Kinder- und Jugendbuchverlag (*hibbel*).

Ich bin Schreibnacht-Magazin-Mitglied der ersten Stunde - als Jennie Jäger damals das Magazin gegründet und nach Mitarbeitern gesucht hat, war mir sofort klar, dass das voll mein Ding ist :) Denn ich schreibe leidenschaftlich gern und finde es wichtig, mein Wissen darüber mit anderen zu teilen – mir haben andere Autoren auch weitergeholfen, als ich noch ganz am Anfang stand, und das will ich irgendwie zurückgeben ;) Eine Zeit lang war ich sogar selbst Magazin-Leiterin, bevor ich den Posten wegen Zeitmangels in sehr fähige Hände abgegeben und nur noch als Redakteurin mitgearbeitet habe.

Kolumne | Ich bin eine Stalkerin. (Jedenfalls fühle ich mich manchmal so.)

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Hekabe OhneName | 28 August 2015 | Kommentieren


Es ist Montagmorgen, einer der schlechteren Wochenanfänge, und ich sitze halb dösend in der U-Bahn. Kopfhörer in die Ohren gestopft, aus denen wahrscheinlich zu laut Musik schallt, einen Kaffeebecher in der Hand, hasse ich stumm die Welt dafür, dass sie existiert und ich um diese Uhrzeit schon unterwegs bin, anstatt in aller Seelenruhe beim Frühstück sitzen zu können.

Die Bahn hält mit einem Ruck an der nächsten Station, die Türen öffnen sich, Menschen strömen herein. Sie verteilen sich auf den wenigen leeren Plätzen entlang der Halteschlaufen, die meisten wirken ähnlich müde wie ich auch, ein paar haben genauso wie ich Becher mit dampfendem Kaffee oder Tee in den Händen, manche lesen. Der übliche, gleichmäßige Trott einer Großstadt.

Schläfrig lasse ich meinen Blick durch den Wagen schweifen, meine Augen streifen Menschen jeder Art und so ziemlich jeden Alters. Und dann muss ich plötzlich unwillkürlich inne halten.

Logische Zeitreisen I Wie der Protagonist in der Vergangenheit nicht die Zukunft verändert

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Carolin Grotjahn | 26 August 2015 | 3 Kommentare
Quelle: Hotel Haus Griese
Wer von euch hat schon einmal überlegt, eine Geschichte über Zeitreisen zu schreiben? Ich bin mir sicher, bei dieser Frage gehen einige Hände doch (meine Hand übrigens auch). Doch Zeitreise-Geschichten sind in meinen Augen eine heikle Sache, wenn man seine Figuren dabei in die Vergangenheit schicken will - wenn man sie in die Zukunft schickt, dann können sie die Gegenwart meiner Meinung nach durch die Reise nicht so einfach verändern -, deshalb konzentriere ich mich in diesem Artikel auf logische Zeitreisen in die Vergangenheit.

Wie man Ablenkungen kreativ nutzen kann ...

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Thomas Williams | 24 August 2015 | 2 Kommentare

Hallo leere Seite, alter Feind. Hast auch gleich deinen Kumpel mitgebracht, was? Den blinkenden Cursor. Na wartet, ihr beiden. Euch werde ich es zeigen. Die nächsten drei Stunden werde ich mit Schreiben verbringen und mit nichts anderem! HAR, HAR, HARRRR!!! 

Drei Stunden später: Verdammt, da steht ja immer noch nichts!

Ich glaube, dieses Problem kennt jeder von uns, oder? Wir nehmen uns krampfhaft vor, in die Tasten zu hauen und dann sitzen wir da, schauen auf Facebook vorbei, gucken uns Videos auf Youtube an, suchen nach möglichst billigem Haarwuchsmittel aus dem Ausland … Wie? Ihr macht das nicht? Der Mann von heute sorgt doch vor. 

Aber ist das schlimm? Nun, wir sollten es nicht übertreiben, denn das Internet kann ein echter Zeitfresser sein und das nicht nur aufs Schreiben bezogen. Trotzdem macht Ablenkung laut einer Studie von Benjamin Baird, Doktorand an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, kreativ. Wahrscheinlich, weil wir uns nicht zu sehr auf die Lösung des Problems verkrampfen und unseren Gedanken etwas freien Lauf lassen. Dabei entstehen Tagträume, die uns den rechten Weg weisen können. 

Hekabe | Die Irre hinter der Kolumne

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Hekabe OhneName | 23 August 2015 | Kommentieren


Hach, ja. Eine Vorstellung. Sowas war noch nie meine Stärke und im Grunde gibt es über mich auch glaube ich nicht so viel zu sagen, aber versuchen wir’s doch mal.

Ich bin Hekabe, studiere Geschichte und ab Herbst 2015 auch noch Digital Humanities, bin einigermaßen Netzaffin und könnte es glaube ich ohne eine Tastatur oder wenigstens einen Stift und ein Blatt Papier keine Woche aushalten. Ich blogge, schreibe an einer Dystopie-Trilogie, kümmere mich gemeinsam mit Sarah um den Magazin-Newsletter und jammre regelmäßig hier im Magazin in Form meiner Kolumne über Autorenprobleme.

Schreibübung | Sich in einen Charakter hineinversetzen

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Cleo Johnson | 21 August 2015 | Kommentieren

Man kann immer etwas von den anderen Kunstformen lernen. Auch wenn es nicht so offensichtlich ist, weil man es nicht in Bewegungen und Gesten ausdrückt, so versetzt man sich doch in den Charakter hinein und spielt die Szene. Noch dazu bleibt es nicht nur bei einer Figur: man ist die Herzogin, der Soldat und der Bettler. Der Autor spielt alle Rollen und das ist eine ziemlich spannende Herausforderung.

Darum geht es bei der heutigen Übung:
Nimm eine Figur, die du bereits erschaffen hast oder denke dir eine neue aus. Vielleicht versetzt du dich auch in jemanden aus dem realen Leben. Dann schreibst du einen Monolog (oder einen Tagebucheintrag) in der Stimme des Charakters. Schreib nicht einfach ins Blaue hinein, sondern nimm dir ein Thema, bei dem die Figur möglichst leidenschaftlich werden kann. Mach dir deutlich, worum es geht: ist es eine Erinnerung, ein Gefühl zu einem Erlebnis oder eine Meinung? Wie verhält er sich? Was denkt er? Wie spricht er? 

Versuch die Stimme der Figur einzufangen, indem du bestimmte Formulierungen oder Redewendungen identifizierst. Welche Gesten und Eigenarten hat er? Was macht ihn zu dem, der er ist?

Zu guter Letzt noch ein Tipp: Vermeide Füllwörter wie „ich glaube“, „ich denke“ oder „ich fühle“. Oder benutzt du diese Wendungen in deinen inneren Monologen?

Wir wünschen wie immer viel Spaß und gutes Gelingen!

Warum ich lieber schnell schreibe als gut.

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Patricia Bellasie | 19 August 2015 | Kommentieren

Schnell schreiben bedeutet die Geschichte ohne große Überlegungen aufs Blatt Papier zu bringen. Auf einen Feinschliff wird verzichtet. Es geht nicht darum, ob der Satz gut klingt oder ob man das Wort vielleicht schon zu oft in dem Textabschnitt verwendet hat. Bei diesem Schreibstil liegt das Augenmerk darauf, dass möglichst bald das Wort "Ende" unter den Text gesetzt werden kann. Das heißt allerdings auch, dass keine 100.000 Wörter getippt werden, sondern vielleicht nur die ein Drittel dessen.
  • Ich schreibe gerne schnell, damit ich die Ideen nicht verliere. 
  • Ich schreibe gerne schnell, weil ich wenig Zeit habe. 
  • Ich schreibe gerne schnell, weil ich Schreibblockaden verhindern möchte. 
Ich glaube, dass Schreibblockaden in Schreibpausen ihren Ursprung finden. Legt man das Notizbuch bzw. den Laptop zu lange zur Seite, kommt man aus dem Fluss und wird von der eigenen Geschichte vor die Tür gesetzt. Wieder hereingelassen zu werden ist schwierig. Man muss kämpfen und manchmal verliert man den Kampf und das Dokument landet in der Versenkung. Das ist mehr als ärgerlich und tut im Herzen weh. Da mir allerdings die Zeit und - ich muss leider zugeben - manchmal auch die Motivation fehlt, gewöhne ich mir an, meinen Roman zügig abzutippen. Es ist, als würde man einen Menschen erschaffen. Zuerst baut man mir diesem ersten Entwurf ein Skelett. Nachdem man das letzte Wort geschrieben hat, liest man die Geschichte durch. Nach und nach werden Sätze ausgebessert und ergänzt: Das Skelett wird mit Muskeln, Nervenbahnen und Haut überzogen. Im 

Danach liest man das Ganze erneut durch und widmet sich währenddessen den Details; Kleidung, Make-up und Schmuck. 

Schnelles Schreiben soll eine Arbeitserleichterung darstellen und Ideen davor schützen, in Vergessenheit zu geraten.Es geht nicht darum, effektiv gesehen, Zeit zu sparen. Der Fokus ist lediglich ein anderer.

Also haut in die Tasten, bis euch die Finger glühen :)

PS: Wordbattles wirken unterstützend für diesen Schreibstil. In unserem Schreibnacht-Forum oder in den Schreibnnächten findet ihr bestimmt würdige Gegner und könnt euch somit gegenseitig anspornen. 

4 Tipps zu gelungenen Flashbacks

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Kerstin Mitterer | 17 August 2015 | Kommentieren

Um den Begriff Flashbacks zu erklären reicht vermutlich einfach die Übersetzung – es handelt sich um Rückblenden. Diese können jederzeit in einen Text eingebaut werden und dienen dem Verfasser dazu, bestimmte Geschehnisse aus der Vergangenheit ohne viel Tamtam genau aufzuklären. Leider gilt hierbei der Vorsatz „So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig“. Befindet sich der Leser zum Beispiel gerade in einer spannenden Szene, will er statt einer Rückblende eigentlich nur erfahren, wie es weiter geht. Hier ein paar Tipps, wie man Rückblenden oder Flashbacks richtig einsetzt!

Quelle: Crystal |weheartit.com

Cleo | Das Mädchen, das in der Bahn Geschichten schreibt

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Cleo Johnson | 16 August 2015 | Kommentieren

Man sieht es ihr nicht an. Wie sie da in der Bahn sitzt und gedankenverloren die Eisblumen am Fenster betrachtet, mit dem schwarzen Wintermantel und dem roten Schal, der den Farbton ihrer kinnlangen Haare auffängt. Man sieht es ihr nicht an, dass Bücher seit ihrer Kindheit zu ihren ständigen Begleitern gehörten. Bücher lassen sie an die Geborgenheit ihrer Familie und an heiße Schokolade denken. Und heute kämpft sie mit an der Seite mit Elfen und Zwergen. Sie steht auf den Planken eines Schiffes, immer auf der Suche nach Abenteuern. Sie verliebte sich in Jacob Black, unterstützt Katniss beim Kampf gegen das Kapitol und fordert den Thron von Daenerys Targaryen. Man sieht es ihr nicht an, dass Bücher der Sinn in ihrem Leben sind und für sie eine Wahrheit glasklar ist. Geschichten erzählen: Das macht Sinn.

Gastbeitrag | Wie man Erotik schreibt ...

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Cleo Johnson | 14 August 2015 | 2 Kommentare


Im Forum und auf Facebook wird oft gefragt, wie man gute erotische Szenen schreibt, sie in den Handlungsverlauf einbaut und den schmalen Grat zwischen Schund, Kitsch, Langeweile und Spannung hält. Tinka hat dazu schon einen schönen Einstieg geschrieben, ich will einen Schritt weitergehen und einen Blick aus meiner Sicht wagen. 

Ich schreibe seit Jahren erotische Kurzgeschichten und verdiene per Self-Publishing (Natürlich unter einem Pseudonym) sogar ein wenig Geld damit. Bisher waren die Reaktionen durchweg positiv. Ich hatte von Arbeitswegen viel mit Erotik zu tun und finde alles was sich darum dreht immens spannend.

Marketing | Das Prequel als Marketing-Experiment

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Sarah Böcker | 12 August 2015 | 2 Kommentare

 

Viele haben Prequels bereits im Kino gesehen oder als Buch in den Händen gehalten. Aber was ist ein Prequel denn überhaupt genau? Das Wort „Prequel“ ist ein englischsprachiger Begriff und bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Vorläufer“. Jedoch kann man sich darunter auch nicht sehr viel vorstellen. Genauer gesagt ist ein Prequel eine Fortsetzung einer Geschichte. Diese Fortführung spielt jedoch im inneren chronologischen Geschehen vor der Story – also ein zusätzlicher Teil, der der eigentlichen Erzählung vorangestellt wird.

Der Plot hinter dem Plot | Die Geschichte des Antagonisten

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Sabrina S. | 10 August 2015 | Kommentieren

Wir hassen sie, wir lieben sie: Die Antagonisten. Was wäre eine Geschichte ohne sie? Gar nichts. Denn in den meisten Fällen sind die Hindernisse für die Protagonisten nicht natürlicher Ursache. Natürlich spricht nichts gegen Waldbrände, Tornados oder ein kleines Erdbeben. Aber mal ehrlich, so viele Zufälle kann es eigentlich nicht geben. Abgesehen davon käme es auf die Dauer fade rüber. 

Wer ist der Antagonist?
Also widmen wir uns unserem Antagonisten. Nicht immer ist er der typische Bösewicht, der die Weltherrschaft anstrebt. Er tritt auch als streitsüchtiger Rüpel oder als angeberische Zicke auf. Je nach Genre hat er andere Ziele. In einer Romanze findet man sich bestimmt mit jemandem konfrontiert, der für Eifersuchtsszenen sorgt. In einem Krimi ist der Antagonist meistens der Kriminelle selbst, obwohl das meistens nicht so deutlich herauskommt, da er sein Verbrechen ja vertuschen will. Und in der Fantasy geht es dann beispielsweise darum, Macht anzusammeln oder eben die Welt zu beherrschen.

Jennie | Die Schreibnachtfee

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Jennifer Jäger | 09 August 2015 | 2 Kommentare







Ich bin die Schreibnacht-Fee, halte mich aber mittlerweile beim Magazin eher im Hintergrund. Hin und wieder werfe ich zwar eine Idee ein, die meiste Zeit überschütte ich allerdings das ganze Team mit Lob- und Dankeshymnen.

Leider ließen mir Studium und Arbeit einfach nicht genügend Raum, um mich um beide Projekte zu kümmern. Nachdem ich nun endlich meinen Bachelor in Germanistik habe, arbeite ich in München bei einem Verlag und könnte mir ein Leben ohne Literatur gar nicht mehr vorstellen. Mein Lieblingsautor ist Frank Schätzing, von welchem auch mein Lieblingszitat stammt:

Wie Alpha-Leser dich beim Schreiben unterstützen können ...

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Cleo Johnson | 05 August 2015 | Kommentieren

Schreiben ist ein Job, den man in erster Linie alleine erledigen muss, denn kein anderer kann DEINE Geschichte so schreiben, wie du sie schreibst. Wenn ich ungefähr in der Mitte meines Manuskripts angekommen bin, und noch einmal zum Anfang zurückgehe, um die ersten Seiten zu lesen, versinke ich nur allzu oft in einer düsteren Stimmung, weil mir die kleine böse Stimme des inneren Kritikers einflüstert: "Alles Müll! Du bist echt eine lausige Schriftstellerin." 

Aber jetzt erst recht, wird der Kopf nicht in den Sand gesteckt. Feedback muss her! Verehrter Kritiker, wollen wir doch mal sehen, ob ich wirklich so schlecht bin, wie du sagst! Und genau hier kommen Alpha-Leser ins Spiel, die mein Manuskript in einem frühen Stadium lesen. Wie genau werde ich nach einem kurzen Wort zum ersten Entwurf erklären.

JotterPad | Eine gewöhnliche Schreib-App mit großen Stärken

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Hekabe OhneName | 03 August 2015 | 2 Kommentare
Copyright: Jotterpad | Google Play Store

JotterPad ist eine simple, kostenlose Schreib-App für Android, die grundsätzlich Write 2, das ich euch schon einmal im Januar vorgestellt hatte, sehr ähnlich ist. JotterPad hat ähnliche Schwächen wie Write 2, übertrifft erstere aber manchmal in den Stärken.

Patricia | Nimmersatte Lebenskünstlerin

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Patricia Bellasie | 02 August 2015 | 2 Kommentare




Angefangen hat alles mit einem einfachen Zeitungsartikel, der an einem kühlen Novembermorgen meine Aufmerksamkeit erregte und damit mein Leben grundlegend veränderte. Der Redakteur schrieb über das Autoren- und Lesernetzwerk "Bookrix" und ich fühlte mich derart von diesem Bericht angesprochen, dass ich mich noch am selben Tag unter dem Nutzernamen "bellasie" anmeldete. Seitdem bin ich im Internet unter dem Pseudonym "Patricia Bellasie" aktiv.