Sabrina | Perfektionistin mit einer Vorliebe für Geheimnisse

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Sabrina S. | 27 September 2015 | 2 Kommentare
Ich heiße Sabrina und stamme aus dem schönen Bayern. Ich kann zwar keinen bayerischen Dialekt sprechen, kenne mich aber dafür umso besser mit dem Neuhochdeutschen aus. Ich glaube, mein Germanistik-Studium hat mich diesbezüglich geprägt und mir den Weg zur Lektorin/Korrektorin geebnet, den ich neben meinem Bachelor beschreite und dem ich auch nach dem Studium gerne weiterhin folgen würde. Ich glaube, das ist auch der ideale Beruf für mich, da ich so meinen Perfektionismus ausleben kann, ohne dass es jemanden nervt.

Gelesen habe ich schon immer gerne, mein Lieblingsbuch aus meiner Kindheit war „Peppermint Rose“. Ich kann mich nicht genau daran erinnern, ob es auch das erste Buch war, das ich jemals gelesen habe (na ja, gelesen ist relativ, es ist ja zum größten Teil ein Bilderbuch). Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass meine Liebe für Rätsel innerhalb der Literatur daher stammt. 


Kolumne | Das Ende

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Hekabe OhneName | 25 September 2015 | Kommentieren

Ende.
Verfrüht stolz tippe ich das Wort in mein Word-Dokument und klicke auf „Speichern“. Zwar steht das Wort noch nicht unter meinem Manuskript, dafür steht nun endlich meine vorläufige Kapitelplanung für meine Dauerbaustelle der Trilogie, an der ich arbeite. Endlich habe ich mich entschieden, wie genau meine Protagonisten von A nach B kommen, wer sie verraten, in wem sie neue Freunde finden und wer das Monster meiner Dystopie überhaupt überleben wird und wer nicht.
Und während ich zum einen im Augenblick erleichtert bin, weil der erste Gesamtplan ausgearbeitet ist, will ich gleichzeitig hektisch an den Fingernägeln kauen.

Warum ich lieber ein Discovery Writer bin ...

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Thomas Williams | 23 September 2015 | 4 Kommentare


„Du kannst keine Geschichte schreiben, ohne zu plotten!“, hieß es mal in einer meiner Autorengruppen bei Facebook. Daraufhin folgte eine Diskussion, warum ich das sehr wohl kann und warum dies für mich viel, viel interessanter ist, als den gesamten Plot aufzuschreiben, bevor ich loslege. Der Herr Kollege ließ sich nicht umstimmen. Das ist nun ein paar Jahre her und ich veröffentliche immer noch Geschichten, ohne einen Plot für sie geschrieben zu haben. Alles, was ich brauche sind ein paar Notizen und eine knappe Inhaltsangabe für mich selber. Wie ein Entdecker im Dschungel schlage ich mich mit der Machete durch Büsche und Schlingpflanzen und sehe erst am Ende meiner Reise, worauf ich eigentlich die ganze Zeit zugesteuert habe (Das war wohl das Poetischste, was ich je geschrieben habe. Traurig, aber wahr.)

Das Exposé | Inhaltsangabe & Form (Teil 2)

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Sarah Böcker | 21 September 2015 | Kommentieren

Heute geht es endlich mit dem zweiten Teil der Kurzreihe zum Exposé weiter. In diesem, letzten Teil habe ich mich mit der Inhaltsangabe und der Form eines Exposés beschäftigt und möchte euch natürlich gern daran teilhaben lassen.

Inhaltsangabe
Wie man sich vorstellen kann, stellt die Inhaltsangabe den Kernpunkt des Exposés dar. Hier erläutert man den Inhalt der Geschichte. Und damit ist alles gemeint. Die Inhaltsangabe muss alle Knackpunkte, Konflikte und vor allem Lösungen enthalten! Der Lektor stellt in diesem Fall keinen „normalen Leser“ dar, er liest das Exposé und vielleicht im Anschluss daran das Manuskript von Berufs wegen und muss daher andere Angaben zu dem Roman bekommen, als potentielle (spätere) Buch-Käufer.

Kerstin | Energiebündel und Ruhepol

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Kerstin Mitterer | 20 September 2015 | Kommentieren


Ich bin im Juli geboren, vom Sternzeichen Krebs, Linkshänderin und die Erstgeborene in meiner Familie - ob das etwas über meine Persönlichkeit aussagt, weiß ich nicht so genau, auf jeden Fall sind es Fakten. Es heißt, dass Linkshänder die Welt rückwärts kennen lernen müssen, davon bin ich aber nur wenig überzeugt.

Fürs Schreiben und lesen interessierte ich mich schon, bevor ich überhaupt in die Schule kam. Als ich vier war, schrieben meine Eltern immer wieder Wörter in Blockbuchstaben auf Papier und ich versuchte, diese zu lesen. Neben dem Schreiben bin ich sehr sportlich. Ich spiele im Verein Fußball, gehe regelmäßig Joggen, Wandern, Radfahren, Inline-Skaten und Schwimmen, und turne auch gerne. 

Das Exposé | Definition, Sinn und Inhalt (Teil 1)

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Sarah Böcker | 16 September 2015 | Kommentieren



Wir alle wollen es bei einem Verlag einreichen oder hatten bereits die Ehre dazu. Doch was ist ein Exposé genau und worauf sollte man dabei achten? Im ersten Teil dieser Kurzreihe habe ich mich mit dem Sinn und dem Inhalt auseinandergesetzt. Im zweiten und letzten Teil geht es dann um die Inhaltsangabe und die Form. 

Doch zunächst sollte erstmal geklärt werden, was ein Exposé genau ist:

Story Planner | Outlinen per Smartphone

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Hekabe OhneName | 14 September 2015 | Kommentieren

Quelle: literautas.com
Outliner, aufgepasst! Die großen Schreibprogramme sind euch zu unübersichtlich oder zu teuer? Dann könnte Story Planner etwas für euch sein. Die kleine, aber feine Planungs-App, die eigentlich für Autoren von Drehbüchern oder Theaterstücken gedacht ist, sich aber auch wunderbar für Romane eignet. Das Prinzip der App ist dabei eigentlich recht simpel: Zu Beginn kann man ein neues Projekt anlegen, in dem man dann wiederum verschiedene Bereiche bearbeiten kann. Eine Zusammenfassung mit Titel, Genre usw., einen Bereich mit den Figuren/Charakteren, Handlungsorte und Szenen, wobei letzterer Bereich sich noch einmal in Akte gliedern lässt.

Christian | Designfreak und Dramatiker

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Sky | 13 September 2015 | Kommentieren

Hallo! (Im Chor: Hallo.) 

Was erzähle ich hier jetzt Schönes? Ahja, fangen wir mal damit an, was ich eigentlich mache. Ich bin Student und das auch noch in Richtung Lehramt. Noch schlimmer, für Wirtschaft und Englisch. Klingt spannend? Ist es auch! Ohne Witz! Und da mich das natürlich kreativ nicht auslastet und ich schon immer gerne geschrieben habe, tue ich genau dieses auch in meiner Freizeit. Eine Labertasche bin ich eh und Berufsschwafler werde ich ja, also passt das doch perfekt!

Interview | Patricia Gentner von Tolino Media

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Kerstin Mitterer | 11 September 2015 | Kommentieren

Quelle: Tolino Media
Patricia Gentner ist "Author Relations Manager" bei der Self-Publishing-Plattform Tolino Media, was bedeutet, dass sie sich mit der Autorenberatung befasst. Für uns vom Schreibnacht-Magazin hat sie sich für ein Interview bereit gestellt. Unsere Fragen habe ich in drei Kategorien unterteilt und samt Antworten in voller Länge für euch aufbereitet.

Ein Roman über Nacht: Träume zu Geschichten verarbeiten

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Sabrina S. | 09 September 2015 | 4 Kommentare
Quelle: Bildagentur Huber
Es heißt, ein Mensch träumt sieben verschiedene Träume über Nacht. An die meisten kann man sich danach nicht erinnern, manchmal auch an gar keinen. Und vielleicht ist das gar nicht so schlecht – zumindest für einen Schriftsteller. Denn 49 Träume pro Woche könnten theoretisch 49 Ideen für eine Geschichte bedeuten. Das wären 2548 im Jahr! Unmöglich, das alles zu verwirklichen. Vor allem wenn man das ganz wirre Zeug erst einmal aussortieren muss …

Marketing | Die Autorenwebsite - Do's and Don'ts

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Carolin Grotjahn | 07 September 2015 | 8 Kommentare

dreamstime.de
Viele Autoren sind auf Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Twitter unterwegs (in wieweit sich zum Beispiel Facebook für Autoren lohnt, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen), aber eine Autorenhomepage ist auch wichtig. Denn so wird man über Google besser gefunden und eine Facebook-Seite beispielsweise kann urplötzlich von Facebook abgeschaltet werden. Heute bekommt ihr einige Tipps, was in meinen Augen für eine Autorenwebsite wichtig ist:

1) Besser keine Freehoster wie wordpress.com benutzen
Klar, wenn man eine Autorenhomepage mit der Endung wordpress.com oder blogspot.de hat, muss man keinen Cent zahlen, aber leider wirkt die Seite mit der Endung unprofessionell. Deswegen finde ich es besser, ein paar Euro zu investieren und sich eine -.de/.com/andere professionell aussehende Homepageadresse zu besorgen. Ich zum Beispiel hoste meine Seite bei one.com, habe im ersten Jahr gar nichts gezahlt, weil die da gerade ein Angebot hatten (und immer noch haben) und zahle jetzt 14.28€ pro Jahr, das kann man verschmerzen, finde ich.

Juliana | Buchstabentänzerin - Märchenprinzessin - Feenjägerin - Drachenreiterin

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Juliana Fabula | 06 September 2015 | Kommentieren
Wieder erwacht sie an einem grauen Tag, der so alltäglich scheint, doch mit den ersten Sonnenstrahlen erwachen auch ihre magischen Kräfte. Sie gestaltet ihre Welt mit ihrer Fantasie kunterbunt. Je nachdem wie ihre Stimmung ist, sind diese Farben in dunklen Tönen, strahlend und leuchtend oder sanft und zart aus Pastell. ~ Juliana Fabula 

Leser-Figuren-Bindung: Die Sache mit der Identifikation

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Thomas Williams | 02 September 2015 | 2 Kommentare

Wir umgeben uns gerne mit Menschen, die uns ähnlich sind. Die den gleichen Humor haben wie wir, oder gleiche Interessen haben. Wir freuen uns, mit ihnen lachen zu können, leiden mit ihnen, freuen uns auf ein Wiedersehen und begleiten sie oft ein Leben lang. 

Nun begleiten wir die Figur in einem Buch nicht über mehrere Jahre, aber schon ein paar Tage, vielleicht sogar Wochen. Und wir wollen unsere Zeit nicht mit jemandem verbringen, der uns unsympathisch ist. Oder doch? Dann verweise ich auf diesen Artikel.

Deswegen ist es wichtig, dass der Leser sich mit der Figur unserer Erzählungen vergleichen kann. Sie wird nicht das genaue Ebenbild sein (Wäre ja auch gruselig), aber sie sollte menschliche Probleme haben. Solche, die jede von uns kennt. Ärger mit dem Chef, leeres Bankkonto, Knatsch in der Liebe, Killerpflanzen im Garten, weil man zu lange kein Unkraut gezupft hat ...