Christina | Potteranerin und Prokrastiniererin

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Christina | 04 Oktober 2015 |


Die Nacht ist für mich die beste Zeit zum Schreiben.Wenn andere schlafen, lebe ich richtig auf, zumindest am Laptop, denn tagsüber bin ich mit Nadel und Faden beschäftigt und komme nur selten zum Tippen. Als Puppenmacherin führe ich mein eigenes kleines Online-Unternehmen und nähe Stoffpuppen für Kinder. Am Tag zelebriere ich damit ein wenig eine heile Welt, bevor ich abends die Ungeheuer aus dem Sack lasse. Ich mag sowohl das Schöne als auch das Bizarre und kann beim Schreiben beides miteinander vermischen.

Auch beim Lesen suche ich nach Geschichten, die etwas Merkwürdiges und etwas Vertrautes an sich haben. Als Kind bin ich auf derartige Bücher leider nie gestoßen. Daher gibt es kein Buch an das ich mich sonderlich gut erinnern kann. Das änderte sich als mir Jahre später ein kleiner Zauberer begegnete, der mich im späten Alter von 13 Jahren, doch noch für gedruckte Geschichten, begeisterten konnte.


Gerne würde ich mich als Potteranerin der ersten Stunde bezeichnen, aber leider bin ich erst mit Erscheinen des dritten Harry Potter Bandes auf die Bücher aufmerksam geworden. Ein Schulkamerad hat mir den Gefangenen von Askaban ausgeliehen und fortan war ich wie verzaubert von dieser besonderen Welt.

Seitdem bevorzuge ich die Genres Fantasy und Horror. Neben den Büchern von J.K.Rowling, lese ich auch gerne Romane von Darren Shan, Jonathan Stroud und Marion Zimmer Bradley.

Im Gegensatz zum Lesen hat mir das Schreiben immer sehr gelegen. Während meiner Jugend interessierte ich mich zunehmend für das Schreibhandwerk und absolvierte nach der Schule einen Fernkurs in Belletristik.

Im Schreibnacht-Magazin übernehme ich häufig Artikel, die sich mit der Charakterentwicklung beschäftigen (siehe auch meinen Artikel über Antagonisten) oder ich schreibe über Motivation und Durchhaltevermögen. In puncto Disziplin bin ich zwar kein Vorbild, da ich mehr prokrastiniere als mir gut tut, aber ich habe reichlich Erfahrung darin, mir Tricks und Schliche anzueignen, damit ich konsequenter an meinen Projekten arbeite.  

Mein liebster Spruch lautet deswegen:
„Von nichts kommt nichts“ (Lukrez)

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