Stufendiagramme | Stufe für Stufe zur detaillierten Handlung

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Cleo Johnson | 30 November 2015 | Kommentieren

Künstler vs. Kreativer Handwerker, in Englisch Discovery-Writing vs. Outlining. Das ist immer wieder Thema in der Schriftstellerwelt. Schneeflocken-Methode oder doch lieber plot- und planlos zum Roman? Schreiben ist eine Wissenschaft und die eigentliche Frage ist nicht, wie man schreibt, sondern wie viel vor dem Schreiben geplant wird. Und für mich ist das Stufendiagramm der Inbegriff des Plottens, denn mehr plotten als in einem Stufendiagramm kann man nicht, weil man sonst schon bei seinem ersten Entwurf gelandet ist. Die wichtigste Frage jedoch zu Beginn: Was ist ein Stufendiagramm? Im Grund ist dieses "Diagramm" eine detailliert ausgearbeitete Darstellung der Szenen im Handlungsverlauf und gleicht schon sehr einem Baugerüst für den ersten Entwurf. Alfred Hitchcock erklärte einmal, dass er zwei oder drei große Szenen für einen Film im Kopf hat und sich daraufhin überlegt, wie die Figuren von A nach B gelangen könnten. Eben diese Vorgehensweise nutze ich auch beim Stufendiagramm. Aber wo fange ich an? Was ist der erste Schritt?

Schreibübung | Wildes Schreiben

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Cleo Johnson | 27 November 2015 | Kommentieren

Fünf Minuten am Tag, keine Sekunde mehr! Die beste Übung für Kreativ sowie mehr Routine und Sicherheit beim Schreiben ist kurz und wirkungsvoll. Es geht um Wildes Schreiben, eine häufig empfohlene Übung, auch bekannt als "Freies Schreiben" oder "Assoziatives Schreiben". Der erste Gedanke dabei ist, Schreiben durch Schreiben zu lernen und auch Blockaden löst man am besten dadurch einfach zu schreiben - nur nicht an dem Projekt auf das man sich gerade versteift hat. Der zweite Gedanke hinter dieser Übung: In unseren Köpfen steckt viel mehr Kreativität und viel mehr Ideen, als wir uns ausmalen können. Wir müssen also das Gerümpel aus dem Weg räumen, das den Zugang zur kreativen Ecke unseres Gehirns versperrt.

Gastbeitrag | Tipps für ein gelungenes Facebook-Banner

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Sarah Böcker | 25 November 2015 | 4 Kommentare

Jeder Autor weiß inzwischen, wie wichtig ein Facebook-Auftritt für seinen Erfolg ist. Ich brauche nicht darüber zu reden, dass sich die Bindung zwischen Autor und Leser verbessert und man eine höhere Reichweite für seine Bücher und seiner Marke „Schriftsteller“ erzielen kann.

Anders als textliche Inhalte der Seite – die der Autor von Berufs wegen beherrscht – sind Bild oder Videoinhalte essentiell für den Social Media Erfolg. Speziell der Einstieg einer Seite: Ist das Profilbild sympathisch? Ist das Titelbild ansprechend und informativ? Denn genau dort sieht der Seitenbesucher, worum es geht und welche Inhalte für ihn interessant sein könnten. Interessant genug, um vielleicht ein Like da zulassen.

Lektorat: hausgemacht | Wie du deinen eigenen Text verbesserst (1)

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Cleo Johnson | 23 November 2015 | Kommentieren
Eine Frage, die sich jeder Autor, der in Eigenregie sein Buch auf den Markt bringen möchte, stellt, ist: Wie viel investiere ich in das Lektorat? Das ein Manuskript vor Veröffentlichung noch einmal genauestens unter die Lupe genommen werden muss, steht für mich nicht zur Debatte. Wenn ich meinen Leser das bestmöglichste Erlebnis und schöne Stunden mit meinem Buch schenken möchte, muss ein professionelles Auge über die Geschichte schauen. Aber bei vielen Aspekten des Selfpublishings spielt das Geld hier keine unwichtige Rolle. Der Verband der freien Lektorinnen und Lektoren gibt in seiner Broschüre eine Empfehlung von 5,30 - 8,90 Euro pro Normseite. Wenn ich da an mein aktuelles Projekt denke, das irgendwann einmal um die 450 Seiten messen soll, würde mich das Lektorat - wenn ich mit dem niedrigsten Preis rechne - 2.385,00 Euro kosten. Das ist eine Summe! Trotzdem können wir als Autorinnen und Autoren schon im Voraus eine Menge tun, um dem zukünftigen Lektor die bestmögliche Version unseres Manuskripts zur Verfügung stellen zu können... und so vielleicht Geld aufsparen für eine Lesereise - oder ein neues Notizbuch.

Jessi | Romantikerin mit Hang zum Sadismus

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Jessica Iser | 22 November 2015 | 2 Kommentare

Dass ich auf die Schreibnacht stieß, war mehr oder weniger ein Zufall. Lily, die ich schon vorher kennengelernt hatte und die nun auch eine treue Schreibnacht-Kollegin ist, empfahl mir das Schreibnacht-Forum. Ich meldete mich also dort an und war begeistert von den gemeinsamen Schreibnächten, die mich nach einer langen Blockade endlich wieder dazu motivieren konnten, etwas aufs Papier zu bringen. Einige Monate nach meiner Anmeldung suchte das Schreibnacht-Magazin-Team Verstärkung – nun arbeite ich für das Schreibnacht-Magazin als Lektorin.

Ich bin Studentin im „M. Eng. Informationswissenschaft“ und stehe kurz vor dem Abschluss. Das heißt ich bin gewissermaßen Spezialistin für Recherchearbeit.

Kolumne | Die Schriftsteller-Olympiade

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Hekabe OhneName | 20 November 2015 | Kommentieren

Es ist Sonntagmorgen, 8.00 Uhr, ich bin gerade aufgestanden, habe gerade den Backofen für mein Frühstück angeworfen und scrolle mich nebenbei zum ersten Mal für diesen Tag durch meine Social Media-Kanäle. Eigentlich ist es wie an jedem anderen Tag auch. Ich bin entspannt, der Kaffee läuft gerade durch die Maschine, später werde ich wohl noch ein bisschen was für die Uni tun müssen, aber das ist auch nicht so der Rede wert. Ja, im Grunde habe ich einen freien Tag vor mir.
Im Netz dagegen scheint es vor Betriebsamkeit schon zu brummen.Ich schenke mir einen Kaffee ein und muss ein wenig grinsen. Na ja, genau genommen ist es eben doch nicht ein Sonntag wie jeder andere. Es ist der 1. November. Es ist NaNoWriMo.

Warum Disziplin dich beim NaNoWriMo nicht weiterbringt

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Christina | 16 November 2015 | 2 Kommentare

Es ist Halbzeit beim NaNoWriMo. Wenn ihr euch wie viele andere Autoren vorgenommen habt, diesen November, einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben, solltet ihr bereits die Hälfte geschafft haben. Oder etwa doch nicht ?

Das interessante beim National Novel Writing Month ist, dass sich so viele Menschen dafür begeistern, innerhalb von 30 Tagen einen Roman zu schreiben. Jeder spornt sich an, täglich einen Wordcount von ca. 1667 zu erreichen, um am Ende als Gewinner dazustehen. Allein die Vorstellung, in vier Wochen, die Rohfassung eines Romans fertig zu haben, versetzt den einen oder anderen garantiert in Hochstimmung.

Sarah | Workaholic und Himmelsstürmerin

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Sarah Böcker | 15 November 2015 | Kommentieren

Ach du meine Güte, da haben wir uns ja was ausgedacht… Ich kann doch so schlecht über mich selbst schreiben. Ok, ich mache es wie die anderen und arbeite erstmal die Liste ab. 

Ich studiere derzeit Wirtschaft und Recht. Ja, das mag auf den ersten Blick etwas fachfremd erscheinen - ist es auch - aber ich denke, sich in den beiden Gebieten ein bisschen aus zu kennen, kann nicht schaden. Trotzdem möchte ich nicht direkt eine berufliche Laufbahn in diese Richtung einschlagen, vielmehr ist bereits der Master im Kulturmanagement geplant und danach geht es ins Verlagswesen (großes Ziel: eigener Verlag).

Zutaten für ein großartiges Romanende

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Sabrina S. | 11 November 2015 | 2 Kommentare
Quelle: 4ever
Nachdem ihr bereits erfahren habt, wie man einen Romananfang-Kuchen backt, gibt es heute das Rezept für einen Romanende-Kuchen. Durch dessen Zutaten kommen Romanautoren auf tolle Ideen, wie sie ihrer Geschichte einen würdigen Abschluss geben können. Denn oft ist es gar nicht so einfach, das perfekte Ende zu finden, das sowohl Autor als auch Leser zufriedenstellt. Deshalb bleibt jetzt nur noch eins zu sagen: Ab an die Rührschüssel!

True Crime | Faszination Wahre Begebenheiten

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Thomas Williams | 09 November 2015 | Kommentieren

Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst. Egal wie verrückt eine fiktive Geschichte ist, es ist und bleibt eine erfundene Geschichte. Wir stellen sie zu all den anderen ins Regal, lächeln, wenn wir uns an sie erinnern und schütteln den Kopf über den Autoren, der sie sich hat einfallen lassen. Und nehmen uns die nächste vor. 

Eine wahre Geschichte lässt uns jedoch nicht so schnell los, weil wir sie nicht einfach abschütteln können. Was wir da gerade gelesen haben, ist wirklich passiert. So unglaublich es auch sein mag.

Interview | Schreiben im Duo

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Sarah Böcker | 06 November 2015 | Kommentieren

Viele kennen es einen Roman oder eine Kurzgeschichte allein zu verfassen, doch wie wäre es, dies einmal mit einem Kollegen zusammen zu machen? Eine Menge Autoren haben sich auf das Abenteuer „Schreiben im Team“ eingelassen. Welche Vor- und Nachteile es hat und was man dabei berücksichtigen sollte, habe ich von dem Duo Jennifer Wolf und Alexandra Fuchs, Autorinnen von „Häkelenten tanzen nicht“, einem Chat-Roman, erfahren:

Software-Tipp | Evernote

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Hekabe OhneName | 04 November 2015 | Kommentieren

Wenn es um die Organisation des eigenen Romans oder gar einer Reihe geht, dann ist die Möglichkeit, seine eigenen Gedanken zu ordnen oft das A und O. (Nicht ohne Grund habe ich in meiner letzten Kolumne erst ein bisschen darüber gejammert.) Die Möglichkeiten dafür sind schier endlos: Tabellen, Mindmaps, ausführliche Texte, Stammbäume, Inspirationsbilder… die Liste lässt sich noch eine ganze Weile erweitern. Der Punkt ist nur ein bisschen die Frage, wie man diesen Wulst an Informationen am praktischsten zusammenführt.

Gastbeitrag | Arbeiten mit Papyrus Autor - Teil 1: Die Planung

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Patricia Bellasie | 02 November 2015 | Kommentieren
Heute möchte ich einen kleinen Einblick geben, wie ich mit Papyrus Autor meine Romanprojekte erarbeite. Auf Grund der Komplexität habe ich mich dazu entschieden den Inhalt in drei Teile zu splitten, um dem Thema auch gerecht zu werden. Dieser Artikel ist für alle, die mehr über besagtes Schreibprogramm erfahren möchten oder sich unklar darüber sind, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Lily | Rechtschreibjunkie, Vogelliebhaberin, Bodensee-Sehn-Suchtie.

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Lily Magdalena | 01 November 2015 | Kommentieren


Vorstellungstexte fallen mir nicht leicht – aber ich versuche mich mal. 

Also: Hi, ich bin die Lily. Ende zwanzig. Im Zweitstudium, Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Literatur, Fernuni Hagen. Werkstudentin in einer Kommunikationsagentur, Bereich PR, Presse und Social Media. Traum-Jobziel für die nächsten zwei Jahre: Volontärin im Lektorat eines Buchverlages.

Dank meines Erststudiums könnte ich heute auch Beamtin im gehobenen nichttechnischen öffentlichen Dienst sein. Waaas, warum gibst du denn so einen sicheren Job auf …?! Nun ja, weil das Verwaltungsdasein meine Kreativität hat eingehen lassen wie eine Zimmerpflanze, die zu lange keine Gießkanne mehr gesehen hat.