Offene Enden in Horrorgeschichten

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Thomas Williams | 10 Mai 2016 | Kommentieren
Das Ende einer Geschichte ist der Teil, den der Leser am besten im Gedächtnis behält. Es kann eine Story retten oder ruinieren und ich gebe hier ehrlich zu: Offene Enden sind gefährlich. Ich persönlich finde sie toll, denn was erzeugt ein ungemütlicheres Gefühl, als nicht zu wissen, wie es ausgeht? Es ist wie ein Damoklesschwert, das auf ewig über dem Kopf eines Charakters schwebt. Dass sich solche Enden nicht größter Beliebtheit erfreuen, heißt aber nicht, dass sie tabu sind. 
„Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King ist trotz allem ein Beststeller geworden. Und wenn ich euch verrate, dass das Buch ein ungewisses Ende hat, verrate ich nicht mal zu viel, denn das bedeutet ja nichts. Es kann immer noch gut oder böse ausgehen.